pfändung der Mietkaution und Nebenkosten

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Ist wirklich ein Pfändungs und Überweisungsbeschluss an den Vermieter ergangen? Der hätte als Drittschuldner dagegen Widerspruch einlegen können. Ein RA kann zwar die entsprechenden Klagen beim Vollstreckungsgericht einreichen, aber pfänden kann er nicht. Wenn allerdings der Vermieter als Drittschuldner feststeht, kannst Du gegen ihn Forderungen erheben. Allerdings scheinen Mietschulden zu bestehen, die erst mal Vorrang haben dürften.

hi

vielen Dank für die info...

soweit ich es mitbekommen habe, hatte der Schuldner keine Mietschulden bzw, die Wohnungsverwaltungsgeselschaft hat den Schuldner über sein Guthaben informiert und beide haben sich auf eine verechnunng geeinigt. Man hat mir aber keine info über das Guthaben zugesendet und erst nachdem ich erst nacher nachgefragt habe, sagte man mir, dass man es verechnet hat...

Ist das rechtens?.. hätte man mich nicht informieren müssen? bevor man eine Vereinbarung (ohne mein Wissen) mit dem Schuldner trifft?

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Darf der Vermieter trotz Nebenkosten-Guthaben die Nebenkosten-Vorauszahlungspauschale um 30 Euro erhöhen?

2014 erzielte ich ein Nebenkosten-Guthaben von 360 Euro. Damals betrug meine Miete 470 Euro, darin enthalten die Nebenkosten in Höhe von 200 Euro. Aufgrund des erzielten Guthabens kürzte ich die Pauschale auf 180 Euro und zahlte dann ab Anfang 2016 nur noch 450 Euro Miete. Jetzt erhielt ich die NK-Abrechnung für 2015 mit einem erzielten Guthaben von 188 Euro, welches der Vermieter aber nicht auszahlen, sondern auf das laufende Abrechnungsjahr aufrechnen will.
Falls ich das Geld jedoch ausgezahlt haben wolle, müsse ich die monatliche Vorauszahlung um 30 Euro auf nunmehr 210 Euro (neue Miete für 2017 also: 480 Euro!) erhöhen.

Tatsächlich muss ich vom Vermieter die Überweisung auf mein Konto fordern, da meine geringe Rente minimal aufgestockt wird und die geringe Ausbildungsvergütung meiner Tochter, die momentan noch zu Hause wohnt, ebenfalls minimal durch das Jobcenter aufgestockt wird. Das Geld steht also den Ämtern zu und nicht mir und wird auch von dort einbehalten. Das heißt für mich, dass ich die NK-Erhöhung und somit die höhere Miete in Kauf nehmen oder mich dagegen wehren muss. Dann kann es aber schnell passieren, dass ich die Kündigung erhalte. Darf der Vermieter die NK-Pauschale um 30 Euro erhöhen (auch bei Guthaben), wenn zu erwarten ist, dass das laufende Jahr eine Nachzahlung ergeben könnte? Das geht langsam ins Unermessliche, der Vermieter selber kümmert sich um nichts hier im Haus. Ich bin geschockt. Muss ich nun wirklich die 30 Euro mehr bezahlen?

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