Pensionsversicherung des Arbeitgebers - müssen KV-Beiträge im Alter für eigene Einzahlungen erfolgen

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Solange die Pensionsversicherung auf den AG läuft, sind KV-Beiträge zu zahlen. Es sei denn du bist ausgeschieden und hast die Versicherung selbst weitergeführt und stehst als Versicherungsnehmer in der Police. Für diesen Zeitraum und diesen Teil der Rente besteht kein KV-Pflicht.

ich gehe davon aus, dass du eine Pensionskasse nach deutschem Recht meinst.

7

Nach der zur Zeit geltenden Rechtslage sind als gesetzlich Krankenversicherter bei einer Pensionskassenrente KV- und Pflegeversicherungsbeiträge zu zahlen, egal wer die Beiträge geleistet hat und wer Versicherungsnehmer ist.

Beim Bundessozialgericht in Kassel stehen einige solcher Fälle in diesem Jahr noch zur Entscheidung ein

Die Ausnahme gibt es lediglich bei der Direktversicherung, wenn man u.a. anstelle des Arbeitgebers als Versicherungsnehmer eingetragen ist.

0

Muss ich auf ausgezahlte Direktversicherung KK-Beiträge zahlen, obwohl mein Gehalt während der Ansparung über der Beitragsbemessungsgrenze lag?

Das Thema ist zwar wiederholt behandelt worden, aber eine auf meine Belange zugeschnittene Antwort habe ich nirgends gelesen. Ich habe 16 Jahre als reine Gehaltsumwandlung ohne irgendwelche zusätzlichen Leistungen des Arbeitgebers in eine auf den Namen des AG ausgestellte Direktversicherung eingezahlt, bis diese im Januar 2011 ausgezahlt wurde. Während dieser 16 Jahre Ansparung ( und auch noch 5 weitere Jahre bis zu meiner Pensionierung) lag mein Gehalt über der Beitragsbemessungsgrenze. Nachdem ich 2015 Rentner wurde und unter die Beitragsbemessungsgrenze fiel, verlangte die KK für die noch verbleibende Zeit der 10-Jahresfrist KK-Beiträge, die ich auch zahle. Allerdings bin ich der Meinung, dass dies für die Krankenkasse eine nachträgliche Umgehung der Beitragsbemessungsgrenze darstellt, da ich ohne die Direktversicherung auf diesen Teil meines Gehaltes keine KK-Beiträge zu entrichten hätte, und die KK allenfalls den erzielten Gewinn als Basis ihrer Berechnung zugrunde legen dürfte. Kann mir jemand darlegen, wie ich möglichst rechtssicher gegenüber der Krankenkasse argumentieren kann?

...zur Frage

Handelt es sich hierbei um Krankenversicherungs-Betrug?

Guten Tag! Kurze Infos: - Ich bin Student - Alter: 20 - Familienversichert beim Vater Ich war die letzten 4 Jahre gewerblich/selbstständig aktiv. Beim jährlichen Fragebogen haben meine Eltern das aber nicht angegeben, dass eine selbstständige Tätigkeit vorliegt, sodass ich immer kostenfrei in der Familienversicherung drinne war. Das hatte auch den Grund, dass anfangs meine Eltern nicht über meine selbstständige Tätigkeit im Internet Marketing wusste.

Wenn das rauskommt, werde ich wohl meine Beiträge nachzahlen müssen. Hat das aber noch strafrechtliche Konsequenzen? Handelt es sich hierbei um BETRUG oder um eine Ordnugswidrigkeit? Wir reden hier über eine Nachzahlung, die mind. 15.000€ beträgt.

2. Wichtige Frage: Kann die Krankenversicherung irgendetwas gegen meinen Vater machen? (Außer strafrechtlich vorzugehen) Die Versicherung zahlt wegen einer seltenen Krankheit bei meinem Vater ca 4000 euro monatlich für eine Therapie gerade. Da mein Vater normaler Angestellter ist und seine Beiträge immer bezahlt hat, sollte mit meinem Vater ja nichts passieren oder? Ich meine, die KV kann ja auf mich zukommen und Nachzahlungen fordern, aber die können nicht die Leistung gegenüber meinem Vater verweigern oder?

Danke im Voraus!

...zur Frage

DKV Köln erhöht zum 1.4.2013 massiv meinen Beitrag. Kann man sich wehren?

Ich bin seit über 30 Jahren bei der DKV versichert. Die Inanspruchnahme der Leistungen bewegte sich eher im unteren Bereich. In den letzten Jahren wurden die Beiträge fast jährlich jeweils zum 1. Jan. in zweistelligen Bereich erhöht.Auch die Selbstbeteiligung ging steil nach oben. Nun zum ersten Mal eine Beitragserhöhung von 20 % im laufenden Jahr ab 1.4.2013. Da in meinem Alter (ü50) ein Versicherungswechsel nahezu unmöglich ist, nutzt hier die DKV meiner Meinung nach die Situation aus. Gesetzliche Krankenkassen erwirtschaften Milliardenüberschüsse , die DKV Köln erhöht eiskalt kontinuierlich die Beitrage jedenfalls bei mir.

Eines kann ich sagen; mein Leben wäre ohne die DKV um einiges streßfreier verlaufen. Um zu meiner Frage zurückzukommen: Kann ich mich gegen diese meiner Ansicht nach unverhältnismäßigen ständigen Erhöhungen eigentlich wehren? Und wem ist das auch passiert, daß seine private KV nun schon unterm Jahr den Beitrag erhöht?

Danke für evtl. Antworten!

...zur Frage

Verlängerung der studentischen Krankenversicherung, Exmatrikulation bei Fachrichtungswechsel Ü30

Hallo,

ich hatte bei meiner Krankenversicherung die Verlängerung der Versicherungspflicht der Studenten beantragt, bisher aber noch keine Antwort/Bescheid erhalten. Zum Zeitpunkt der Antragsstellung war ich schon 30 aber am Telefon hat man mir zugesichert, dass der niedrige Beitragssatz in Ordnung geht. Nun möchte ich für Oktober in einen anderen Studiengang wechseln und vom BAföG her sowie von Hochschulinternen Regelungen wäre es besser, mich noch in dieser Woche zu exmatrikulieren, d. h. ich wäre dann bis zum Vorlesungsbeginn Anfang Oktober beim Hartz4. Müsste ich dann die Verlängerung der KV neu beantragen/feststellen lassen, vorausgesetzt mein alter Antrag wird bewilligt (für eine Dauer > als bis zum Oktober)? Dann wäre es nämlich so, dass ich im Oktober schon 31 bin und dann werden ja sicherlich keine Verlängerungsgründe mehr neu anerkannt. Wäre es daher vielleicht doch besser, noch so lange wie möglich in den Sommer hinein im alten Studiengang eingeschrieben zu bleiben oder spielt es keine Rolle, wenn ich über 2 Monate beim JobCenter gemeldet bin und meine Beiträge von dort aus beglichen werden da ich ja trotzdem eine Immatrikulationsbescheinigung für das SS `14 habe?

Könnt Ihr mir was dazu sagen?

...zur Frage

Nebenberuflich Selbstständig, Sozialversicherung, Arbeitslosenversicherung?

Hallo alle zusammen, Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken eine nebenberufliche Selbstständig auszuüben, der da wäre ein Onlinehandel. Aktuell bin ich als Arbeitnehmer angestellt und beziehe ein Festgehalt. Diesen Hauptberuf möchte ich nicht aufgeben.

Ich habe mir einen Ratgeber "nebenberuflich Selbstständig" von der Verbraucherzentrale gekauft. Diesen lese ich im Moment durch und bin auf nachstehende Passage gestoßen die ich gerne hinterfragen möchte. Ich schreibe die Passagen nieder.

Kein Arbeitslosengeld: Als Selbstständiger zahlen Sie keine Beiträge mehr zur gesetzlichen Arbeitslosenversicherung, da Sie auf eigene Rechnung arbeiten. Wenn alle Stricke reißen und Ihnen sämtliche Kunden den Rücken kehren würden, könnten Sie sich nicht einfach arbeitslos melden.

Sozialversicherung: Arbeitnehmer profitieren bei der sozialen Absicherung von ihrem Arbeitgeber. Die Prämien für Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung sind festgelegt und werden ungefähr zur Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt. Als Selbstständiger müssen Sie dafür anfallende komplett aus eigener Tasche bezahlen. Zwar sind Sie nicht verpflichtet, für Ihre Erträge aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit Rentenversicherungsbeiträge zu zahlen - aber dafür fehlt Ihnen das Geld im Rentenalter, wenn Sie nicht anderweitig vorsorgen.

Das sind die zwei Passagen die mich "verwirren". Kann mir die bitte jemand näher erläutern? Ich dachte ein Vorteil der nebenberuflichen Selbstständig ist, dass die sozialen Abgaben durch den Hauptberuf abgedeckt werden? Verändert sich nun etwas an meiner Monatsabrechnung die ich von meinem Hauptberuf erhalte?

Erbitte eure Unterstützung - vielen Dank.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?