Peer Steinbrück wird Aufsichtsrat bei Thyssen Krupp - ein unrühmliches Ende des Ex-Finanzminsters?

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8 Antworten

Einmal wird Steinbrück sicher nicht "Aufsichtsrat", denn dieser ist ein Gremium und nie eine einzelne Person wie etwa ein Studienrat, sondern allenfalls wird er Aufsichtsratsmitglied.

Aber wieso wäre das unrühmlich?

Er hat kein Regierungsamt mehr, hat alle Parteiämter niedergelegt, ist nur noch einfacher Abgeordneter und da er seinen Job als Finanzminister in schwieriger Zeit - speziell für ein SPD-Mitglied - sehr gut gemacht hatte, ist es nicht überraschend, dass ihm ein solcher Job angeboten wird.

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Wenn der Ex-Finanzminister in ein Unternehmen (z.B. Geschäftsbank) gewechselt wäre, das im weitesten Sinne von dem BMF beaufsichtigt wurde, dann hätte das ein starkes Geschmäckle. Ebenso, wenn dort ein Bundesland eine Sperrminorität hätte (z.B. VW).

Aber bei ThyssenKrupp sind diese Verhältnisse nicht gegeben. Peer Steinbrück ist vermutlich ein Glücksfall für den Konzern: fachlich, rhetorisch und netzwerkend.

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Nun ich finde da eigentlich nichts verwerfliches dabei, wenn er seine Kompetenzen und Erfahrungen bei Thyssen-Krupp einbringen kann. Allerdings denke ich ist es nicht unbedingt eine Frage fuer diese Forum.

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Ich finde das auch nicht unrühmlich, er wird wohl jetzt mehr Geld verdienen als als Finanzminister. Verquickung von Amt und Wirtschaft kann man ihm jetzt auch nicht mehr vorwerfen, welches Amt denn. Moralisch kann man ihm bestenfalls vorhalten er wurde gekauft, aber das ist ja schon fast zur Normalität geworden das ehemalige Bundestagsabgeordnete und pensionierte Spitzenpolitiker auch aus anderen Parteien in Spitzenpositionen und Aufsichtsräten großer Konzerne berufen werden für die sie jahrelang gute Lobbyarbeit geleistet haben.

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Der Mann hat doch gezeigt, dass er kompetent ist udn klare aussagen liebt. Nicht schlecht, ich denke die wissen, warum sie ihn holen.

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ich finde das gut. steinbrück hat nicht unbedingt über die gesamte amtszeit meine sympathie genossen, aber in der finanzkrise war er sicher nicht der falsche mann. ohne ihn hätte die sache anders verlaufen können.

er ist "nur" noch im bundestag. thyssenKrupp steckt immer noch in schwierigkeiten und macht verlust. er hat sicherlich einige ideen, die helfen könn(t)en.

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Der Herr Steinbrück hatte so wenig Zeit,seine Fähigkeiten zu entwickeln.Wir werden sehen, welche Veränderungen demnächst dort stattfinden.

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was soll bei den bezügen die der bekommt unrühmlich sein? ich wäre gern unrühmlich (ist ja nicht der einzigste posten den er "nebenher" hat) wenn ich mal so kurz ein paaar hundert tausend euro im jahr bekommen würde nur für meinen namen (leisten muss der null und nichts dafür) dann wäre ich gerne unrühmlich

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