PC für Freiberufler - Abschreibung und Versandkosten?!

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2 Antworten

Die Versandkosten gehören eindeutig zu den Anschafftungskosten des PC. Wenn der Wert dadurch über 410,00 kommt, hast du nur die Möglichkeit, dir einen preiswerteren PC auszusuchen!

Und da solltest du dir den § 9b EStG nochmal angucken.

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@EnnoBecker

Ach ja, und komm mir nicht mit "Das steht aber in § 6 (2) Satz und nicht in 9b."
 
Denn § 6 gilt gar nicht für den Fragesteller, denn der beginnt nämlich mit "Für die Bewertung der einzelnen Wirtschaftsgüter, die nach § 4 Abs. 1 oder nach § 5 als Betriebsvermögen anzusetzen sind, gilt das Folgende:"
 
Daher lässt sich das nur aus § 9b direkt ableiten, und da auch nicht direkt, sondern über R 9b (2) EStR (und damit über 163 AO, um wieder den Schlenker zurück ins Gesetz zu kriegen).
 

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@EnnoBecker

Ja, o.k.! DH

Ich bin natürlich davon ausgegangen, dass der Fragesteller die 410,00 als Nettopreis gesehen hat.

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Außerdem hatte ich die Antwort zwischen Tür und Angel hingehauen, da ich das schöne Wetter noch mal ausnutzen wollte!

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Mit deinen 415 Euro wirst du kein Problem haben. Ob der Wert von 410 Euro überschritten wird, richtet sich immer nach dem Nettopreis, unabhängig davon, ob die Vorsteuerabzugsfähig ist oder nicht.
 
Das ist auch richtig so, denn sonst würden umsatzsteuerpflichtige Unternehmer anders behandelt als solche, die nicht umsatzsteuerpflichtig sind.
 
Deshalb heißt es im § 6 (2) Satz 1 EStG auch zutreffend: "...wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag (§ 9b Absatz 1), ...410 Euro nicht übersteigen."
 
Das juristische Feingeplänkel mache ich hier mit Mandrake aus :-)

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