PayPal Versteuerung als Nicht-Verkäufer?

3 Antworten

Also mir fällt dazu nur “Geldwäschegesetz“ ein und ich würde das nicht machen. Du hast bei Deinem Kontovertrag unterschrieben, dass Du nur für eigene Rechnung handelst. Evtl. könnte Dir auch das Konto gekündigt werden. Kommt evtl. auch auf das Volumen dieser Geschäfte an.

Wfwbinder sieht das ja scheinbar lockerer, und er hat Ahnung , im Gegensatz zu mir...

Wie gut kennst Du denn den Bekannten?

Was meinst Du denn , wer den Ärger bekommt, wenn die Leute per Paypal gezahlt haben, aber die Ware nicht kommt.

Also ich würde das nur für meine Eltern und Geschwister machen, nur meine Eltern sind schon tot und Geschwister habe ich nicht.

Es ist mein Cousin der eine sehr enge Bindung an meine Eltern hat - also Familie der ich blind vertrauen würde

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@sdolas0909

Ich habe einen guten Freund türkischer Herkunft - der hat auch tausend "Cousins".

Jetzt rate mal.

Wfwbinders Rat ist dringend zu befolgen.

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@correct

jetzt bitte mal unabhängig von dem Problem.. gibt es etwas anderes zu beachten? :)

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@sdolas0909

Wollte noch hinzufügen, dass ich immer die Versandnummer von UPS bekomme und auch eintrage - das Geld überweise ich ihm immer einige Tage danach

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@sdolas0909

Was gibt es zu beachten? Du trägst die Verantwortung. Jeder Ärger wird bei Dir abgeladen.

Warte mit der Weiterleitung des Geldes wenigstens bis die Kunden die Bewertung abgegeben haben.

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@wfwbinder

Okay - mach ich. Kann es passieren, dass das Finanzamt mich auf diese PayPal-"Einkünfte" anspricht? Muss ich diese Aufwandsentschädigung von ihm versteuern?

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@wfwbinder

Das ist schon einige Male passiert und es hat alles geklappt.. aber da das offenbar keine einmalige Sache war, wollte ich mich informieren ob das alles rechtsgemäß abläuft.

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@sdolas0909

ja, das ist zu versteuern. Anlage "G" zur Einkommensteuererklärung. bis 410,- Euro im Jahr steuerfrei. Bis 820,- gibt es eine Gleitzone.

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@wfwbinder

Danke - noch eine Frage: Diese Zahlungen von den Kunden (auch ü 1.000,-) muss ich nicht gesondert betrachten und versteuern, sondern nur den Teil den ich einbehalten darf, oder? Denn den Rest versteuert er dann dort.

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@sdolas0909

Du bist in diesem Fall Agent und leitest die Zahlung gegen Provision weiter. Also Einnahme im eigenen Namen für fremde Rechnung (nennt sich Kommissionär, ist im HGB geregelt). Du nimmst 1.000,- Euro ein, leitest 950,- Euro weiter, behältst 50,- Euro Provision.

Aber Ihr müsst das natürlich in einem schriftlichen Vertrag festhalten.

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Banken sind verpflichtet, auffälligen Kontobewegungen nachzugehen. Entgelt für Gefälligkeit, wenn das keine Geldwäsche ist. Blindes Vertrauen hin oder her, ich würde es nicht machen.

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