Pauschalierter Schadensersatz bei Verzug in einem Kaufvertrag zulässig?

2 Antworten

Na klar ist dann ein Vertragsbestandteil. Nennt sich Vertragsstrafe.

Man kann auch einen Fixhandeskauf vereinbaren, der zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen sein muss, und ab dann kann man die Annahme verweigern.

Wir haben vertragsfreiheit. Es läßt sich alles vereinbaren, was nicht gesetz-, oder sittenwidrig ist.

Die Vereinbarung eines pauschalisierten Schadensersatz ist durchaus zulässig.

Immobilienerwerb auf Raten - eine Käuferpartei will aus Vertrag aussteigen

Hallo Zusammen,

vor einiger Zeit entschlossen sich eine Bekannte und ich eine Immobilie zu erwerben. Ein entsprechendes Objekt ward schnell gefunden und es wurde ein Kaufvertrag geschlossen, in welchem beide als Käufer aufgeführt sind. Die entsprechende Auflassungsvormerkung wurde bereits eingetragen. Für die Zahlung des Kaufpreises wurde eine Anzahlung vereinbart, der Restbetrag wird über monatliche Raten abgezahlt. Daher erfolgt die Grundbuchumschreibung auch erst mit vollständiger Kaufpreiszahlung. Dies kurz zur Einleitung. Nun zum eigentlichen Problem:

Meine Bekannte möchte aus dem Kaufvertrag aussteigen. Der Kaufvertrag soll aber nicht rückabbgewickelt werden, sondern auf mich als alleiniger Käufer übergehen. Da aber die Raten in einer Höhe bemessen wurden, die ich nicht allein aufbringen kann, haben wir uns derart verständigt, dass sie die Raten weiter zahlt und ich ihr das Geld später zurück erstatte. Da ich mich aber verständlicherweise auf mündliche Absprachen nicht verlassen möchte, würde ich hier gerne eine rechtskräftige Vereinbarung treffen.

Meine Frage ist, wie kann man das von statten gehen lassen. Zunächst müsste ja der Kaufvertrag geändert werden und in diesem Zusammenhang die Auflassungsvormerkung im Grundbuch? Welche Möglichkeit habe ich, meine Bekannte zur Zahlung der Raten vertraglich zu verpflichten?

Für Ratschläge bin ich sehr dankbar.

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darf ein Immobilienmakler eine Anzahlung verlangen, bevor der Kaufvertrag überhaupt unterschrieben ?

meine Schwester erzählt mir heute ganz entsetzt, sie habe einem Makler eine Anzahlung gezahlt vor 2 Wochen und nun kommt der Kaufvertrag nicht zustande, weil der Verkäufer das Objekt nicht mehr hergeben will. Ich hab von Anzahlung vorab noch nie was gehört, ist das üblich o. liegt hier eher ein Betrugsfall vor?

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Zahlungserinnerung / Mahnung / Verzug

Folgendes Beispiel: Eine Person schuldet mir 50 Euro. Für die Rückzahlung wurde kein festes Datum vereinbart.

Ich schreibe am 14. Februar freundliche Zahlungserinnerung mit Frist bis spät. 28. Februar.

Ist der Schuldner nun schon in Verzug oder muss rein rechtlich noch eine Mahnung mit Frist erfolgen um den Schuldner formell in Verzug zu setzen?

Mal abgesehen von der Summe, wann könnte man bezogen auf das obige Beispiel einen Mahnbescheid beantragen?

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Kaufvertrag nur von einem Ehepartner abgeschlossen, zweiten Ehepartner mit ins Grundbuch eintragen lassen?

Ist es möglich einen Kaufvertrag für eine Immobilie alleine abzuschließen und den Ehepartner nachträglich mit ins Grundbuch eintragen zu lassen? (Angenommen der Kaufvertrag ist unterschrieben, die Grundbucheintragung aber noch nicht erfolgt.) Kommen da weitere Kosten auf einen zu? Gibt es weitere Möglichkeiten ohne hohe Kosten, den Ehepartner nach dem abgeschlossenen Kaufvertrag mit zum Eigentümer zu machen.

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Kaufvertrag?

Habe eine Frage : 

Es wird ein Kaufvertrag abgeschlossen im Kaufvertrag steht , dass eine Markise vorhanden ist , nun ist die Markise nicht mehr vorhanden , da diese Markise noch nicht abbezahlt worden ist , und die vom besitzer abmontiert worden ist.

kann ich vom Verkäufer verlangen , dass er die Markise abbezahlt ? Oder kann ich Schadenersatz beanspruchen oder muss ich ganz auf die Markise verzichten ? 

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Wie wird Schadensersatz bei Verzug des Bauträgers berechnet?

Hallo zusammen!

Ich habe vor Kurzem eine Immobilie gekauft - diese wird vstl. ein halbes Jahr später fertig gestellt sein, als ursprünglich geplant (in dem mit dem Bauträger geschlossenen Kaufvertrag ist der Fertigstellungstermin eindeutig fixiert).

Eine pauschale Schadensersatzregelung, die ursprünglich Bestandteil des Kaufvertrags war, haben wir vor Unterzeichnung des Vertrags beim Notar bewusst streichen lassen, da sie uns zu niedrig schien. Mit dem Bauträger haben wir uns bereits auf eine Nutzungsausfallentschädigung verständigt - offen ist noch der Schaden, der uns durch die Verzögerung mit Blick auf Bauzeit- und Bereitstellungszinsen etc. zusätzlich entstanden ist.

Meine Frage ist, wie ich den Schaden, den ich ggü. dem Bauträger geltend machen möchte, konkret berechne.

Meiner Meinung nach berechnet sich der Schaden folgenderweise:

• Der Bauträger hat die in dem Verzugszeitraum angefallenen Bauzeit- und Bereitstellungszinsen zu tragen. • Unsere Zinsbindung beträgt 20 Jahre. Wir fangen allerdings ein halbes Jahr später mit der Tilgung an, als ursprünglich geplant. Wir profitieren am Ende nur 19,5 Jahre von der Zinsbindung. Die Restschuld ist bei 19,5 Jahren Tilgung natürlich höher als bei 20 Jahren. Meiner Meinung nach müsste der Bauträger für die Differenz der Restschuld (20 Jahre vs. 19,5 Jahre) aufkommen. • Von den oben aufgeführten Kosten (Bauzeit-/Bereitstellungszinsen; Differenz Restschuld), die wir ggü. dem Bauträger geltend machen wollen, müssten, so würde ich annehmen, die Sollzinsen abgezogen werden, die wir in den ersten sechs Monaten hätten zahlen müssen, wäre die Wohnung fristgerecht und nicht mit sechs Monaten fertig gestellt wurden.

Ich wäre Euch / Ihnen für spontane Unterstützung sehr dankbar. Ein konkretes Rechenbeispiel würde unter Umständen helfen.

Herzlichen Dank im Voraus und viele Grüße!

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