P-Konto Pfändung besteht weiter trotz Insolvenzeröffnung!

2 Antworten

Die Pfändung kann nicht ohne Weiteres "rückgängig" gemacht werden. Und wenn das Insolvenzverfahren NACH der Pfändung eröffnet wurde, dann bleibt die Pfändung bestehen, bis diese befriedigt oder hinfällig (z.B. durch Schuldbefreiung) wird. Ich denke dir bleibt nichts weiter übrig, als die Schuldbefreiung abzuwarten. Aber DEIN Anwalt sollte es dir genauer erklären können, nicht der Anwalt des Gläubigers :)

Sobald ein P - Konto eingerichtet wurde, ist das Guthaben in Höhe von mindestens 1.045,04 Euro (Grundfreibetrag) je Kalendermonat automatisch geschützt.

Dieser Betrag kann durch eine Bescheinigung des Anwaltes erhöht werden, wenn zum Beispiel weitere Familienangehörige versorgt werden müssen.

Solange dieser Betrag nicht überschritten wird, darf also keine Pfändung erfolgen.

Verschleppung der Freigabe der gepfändeten Kontos

Hallo,

mir wurde mein Konto gepfändet und erst eine Woche später hab eich ein Schreiben vom Hauptzollamt ( das für die Pfändung zuständig war ) einen Bescheid erhalten. Daraufhin habe ich sofort meinen Anwalt eingeschaltet, der erwirkt hat das der Vermeintliche gläubiger die Forderung zurück zieht. Am folgenden Tag wurde ein Schreiben welches die Pfändung aufheben soll an das der Hauptzollamt gefaxt. Es hat dann allerdings volle 6 Werkstag gedauert bis ein Schreiben über die Aufhebung der Pfändung an die Bank raus gegangen ist. Inzwischen war der Monat vorbei und alle monatlichen Standardüberweisungen wie Miete, Krankenkasse, usw. sind nicht überwiesen worden. Nun ist meine Frage, kann ich das Hauptzollamt dafür haftbar machen? Ist es zulässig die Pfändung so lange aufrecht zu erhalten, bzw. 6 Werkstage für die Bearbeitung zu benötigen? würde mich über kompetente Antworten freuen.

MFG, U

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Kann mein Gläubiger die Höhe der Raten festlegen?

Hallo, habe mit meinem Gläubiger eine Ratenzahlungsvereinbarung getroffen im letzten Jahr in Höhe von monatlich 100,00 Euro. Der Pfändbare Teil aus meinem Einkommen beläuft sich auf knapp 40,00 Euro, ist durch teilweise Aufhebung der Pfändung vom Amtsgericht bestätigt worden. Da die Ratenzahlungsvereinbarung nur auf 12 Monate befristet war, habe ich jetzt um Verlängerung gebeten und meine aktuelle Gehaltsbescheinigung übersandt. Obwohl es keine Veränderung in meinen Lebensumständen gab und auch mein Gehalt ist nicht mehr geworden, verlangt dieser ab dem 01.11. von mir das ich 150,00 Euro zahlen soll, anstatt der 100,00 Euro oder ich habe mit weiteren Zwangsmaßnahmen zu rechnen. Kann er das so einfach? Ich muß meine Schulden zahlen, daran lasse ich auch keinen Zweifel aufkommen, denn er bekommt jeden Monat pünktlich sein Geld. Aber er läßt meine Kontopfändung aufleben wenn ich nicht sofort auf einen Brief antworte (arbeite außerhalb und komme nur alle 14 Tage nach Hause) weil ich bekomme zur Wiedervorlage max. 7 Tage Zeit, oder er läßt die Pfändung ruhen, wie er Lust und Laune hat. Habe mich nun für ein Pfändungsschutzkonto entschieden, mit dem Freibetrag den mir das Gericht bestätigt hat und was bei mir gepfändet werden darf, weiß auch mein Gläubiger (knappe 40,00 Euro). Kann er bestimmen wieviel ich zahlen muß, weil ich fühle mich echt genötigt?

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