P-Konto nach Zahlung der Pfändung

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3 Antworten

falls sowas vielleicht noch einmal vorkommt

Das solltest Du tunlichst vermeiden, denn ein P-Konto ist kein Freibrief zum Schulden machen und Nichtbezahlen. Deine angewiesene Zahlung wird durchgeführt, denn der geschützte Betrag des Kontos liegt bei 1028 €.

Hier eine Erklärung zum P-Konto:

Der Kontopfändungsschutz beim P-Konto dient der Sicherung einer angemessenen Lebensführung des Schuldners und seiner Unterhaltsberechtigten. Automatisch besteht auf dem P-Konto zunächst ein Pfändungsschutz für Guthaben in Höhe des Grundfreibetrages von derzeit 1028,89 Euro je Kalendermonat. Dieser Basispfändungsschutz kann unter bestimmten Voraussetzungen erhöht werden, zum Beispiel wegen Unterhaltspflichten des Schuldners: Der Basispfändungsschutz erhöht sich um 370,76 Euro für die erste und um jeweils weitere 206,56 Euro für die zweite bis fünfte Person. Auf Nachweis sind auch Kindergeld und Kinderzuschläge pfändungsfrei, ebenso bestimmte weitere Sozialleistungen. Weitere besondere Aufwendungen können beim Vollstreckungsgericht geltend gemacht werden, etwa Kosten im Zusammenhang mit einer Diabetes-Erkrankung. Das Gericht bzw. die Behörde bestimmt auf Antrag den zusätzlich pfändungsfreien Betrag.

Kindergeld oder bestimmte soziale Leistungen werden durch das P-Konto zusätzlich geschützt. In der Regel genügt ein Nachweis bei der Bank. In besonderen Fällen, z.B. wegen außerordentlicher Bedürfnisse des Schuldners aufgrund Krankheit, kann der pfandfreie Guthabenbetrag vom Vollstreckungsgericht oder bei der Vollstreckungsstelle des öffentlichen Gläubigers (Finanzamt, Stadtkasse) individuell angepasst werden.

Das P-Konto nützt nicht nur den Schuldnern, sondern wirkt sich auch positiv auf die Belange der Gläubiger aus. Denn wer weiter arbeiten gehen und mit seinen pfandfreien Einkünften seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, wird am Ende auch seine Schulden tilgen können. Da die Verwaltung von Kontopfändungen beim P-Konto weniger aufwändig und bürokratisch ist, profitieren auch die Banken und Sparkassen von dieser Neuregelung. .

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Das P-Konto schützt das auf dem Konto vorhandene Guthaben.

Wenn Du also die Bank beauftragt hast, die 830 € an den Gläubiger zu überweisen, dann wird sie das sofort tun und damit ist das Guthaben weg.

Die Umstellung in ein P-Konto dauert ein paar Tage, dann wird aber die Überweisung der 830 € bereits ausgeführt sein.

Und wenn Du sicher bist, weiter keine unbezahlten Rechnungen mehr zu haben, dann ist ein P-Konto ziemlich sinnlos, weil es dann (ohne neue Pfändungen) keine Wirkung mehr entfaltet. Denn wo keine Pfändung ist, muss auch nichts geschützt werden.

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Zunächst einmal...

..die Schulden hast du zu verantworten, und auf Mahnungen, bzw. einem gerichtlichem Mahnbescheid hast du nicht reagiert...

So aus heiterem Himmel kommt keine Kontopfändung !!!

Im Prinzip hast du jetzt alles richtig gemacht, zukünftig kann man unterhalb deiner Pfändungsfreigrenze, ca. 1000 € nichts mehr von deinem Konto pfänden.

Aber das ist für dich wichtig : Wie hoch sind deine Schulden insgesamt, und wie willst du davon herunterkommen - es droht Privatinsolvenz. Eine Schuldnerberatung ist wohl angesagt.

Das P-Konto hat für dich auch Nachteile - das weiß nun die Schufa, Bürgel, Kreditreform und wie die alle heißen - Null Bonität, nirgendwo mehr Kredit. neuer Handyvertrag, Möbel auf Pump kaufen, kannst du alles vergessen...

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