P-konto?

2 Antworten

Hallo Dedan,

sowas passiert in der Praxis, ist aber eigtl. nicht weiter schlimm.

I.d.R. hat die Bank eine Pfändungssachbearbeitung, die sich um genau solche Sachen kümmern. Die (technische) Verwaltung der Freibeträge ist Aufgabe der Bank und diese kann da auch aktiv eingreifen und den Freibetrag (falls notwendig) nach Prüfung der individuellen und gesetzlichen Vorgaben anpassen.

Ich würde Dir empfehlen dich einfach mal bei deinem Berater / deiner Beraterin zu melden. Diese/r sollte den Fall dann eigentlich an den Sachbearbeiter weitergeben, der sich dann darum kümmert. Es kann auf jeden Fall nicht sein, dass Du einen Monat ohne Geld auskommen musst, nur weil das Buchungsdatum sich um 1 Tag verzögert hat.

In meinem letzten Job als Privatkundenberater bei einer Bank kann ich sagen, dass solche Fälle (zumindest bei uns) immer schnell und unproblematisch gelöst wurden.

Viele Grüße

Kevin vom AXA-Team Piroth

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wenn die kontoführende Bank keinen Einfluss auf die Buchung genommen hat, kann es schon einmal dazu kommen, daß es zähe Monate für den Schuldner gibt. Warum auch nicht? Er sollte seinen Verpflichtungen schon lang vorher nachkommen.

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Was soll das "Hallo ich habe auf meinen Konto eine Pfändung von 2000 Euro. Jeden Monat gebe ich meinen gesetzlichen Freibetrag kompl. aus und habe dann am Ende des Monats wenn mein Gehalt kommt, natürlich weit über meinen Pfändungsbetrag wodurch ich alles über diese 2000 Euro Pfändung abholen kann." bedeuten?

Das ist unverständlich. Wenn Sie "nur" den derzeitigen Pfändungsgrundfreibetrag auf dem P-Konto haben, wären das 1.178,59 Euro monatlich. Über mtl. Zahlungseingänge darüber hinaus könnten sie im jeweiligen lfd. Monat nicht verfügen; im direkten Folgemonat allerdings schon (unter Anrechnung auf den Pfändungsfreibetrag des Folgemonats), so daß beim neuen Gehaltseingang im Folgemonat ein geringerer restlicher Freibetrag zur Verfügung stehen würde. Ein P-Konto eignet sich bewusst nicht zum Ansparen; spätestens nach 4 Monaten müssten erste Beträge zwangsweise an den Pfändungsgläubiger abgeführt worden sein. Oder ist der Sachverhalt bei Ihnen doch ein wenig anders?

In 2020 war (Stand: 22.10.2020) es das (bislang) letzte Mal am 30.06.2020 so, daß das ein Dienstag war.

Wenn Sie hierzu nun erst im Oktober 2020 Fragen haben, ist es zu spät, § 850k Abs. 1 S. 1 u. 3 ZPO https://ogy.de/pqcf).

Haben Sie im Übrigen tatsächliche Anhaltspunkte dafür, daß Ihre kontoführende Bank die Wertstellung (willkürlich) zu Ihren Lasten um einen Tag nach hinten (in den nächsten Monat) verschoben hat? Oder ist das nur Ihre Vermutung / Ihre Annahme / Ihre Behauptung (ohne jeglichen Beleg dafür)? Warum sollte das eine Bank machen? Was hat sie davon?

Woher ich das weiß:Beruf – Ich arbeite bei einer Bank in der Rechtsabteilung

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