3 Antworten

Prozentzahlen sind unsinnig hier. Es geht dabei ja nicht um Faktoren (Multiplikation), sondern um Differenzen (Subtraktion).

Wenn also ein Schein mit einem Spread von 0,01 EUR bei 0,01 EUR notiert und zu 0,02 EUR verkauft wird, wäre das ein Spread von 100%. Das klingt übel, ist es aber nicht. Es eht hier ja um Differenzen des Basiswerts, d.h. es ging um beispielsweise 1 Punkt eines Index oder 0,10 EUR bei einer Aktie.

Ob nun ein Schein bei 3,00 EUR zu 3,01 EUR oder bei 0,10 EUR zu 0,11 EUR notiert, ist immer ein Spread von 1 ct, d.h. bezogen auf den Basispreis ein normales Verhältnis.

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das legt der Emittent fest. Wenn der die Attraktivität des Scheines beeinflussen will, dann ist der Spread eine Stellschraube.

Ob denn nun Käufer gefunden werden oder nicht, das liegt im Ermessen des Emittenten, ob der das so will.

Man sollte nicht nur den Spread sehen, sondern auch die Konkurrenz: gibt es alternative Optionsscheine mit den gleichen Eckdaten? Wie hoch ist dort der Spread?

Bei Knock Outs liegt er doch meist nur um die 1%.

das ist eine Generalisierung, die so nicht stimmt, denn auch bei den Knock-outs kann man Scheine mit sehr hohen Spreads finden.

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golfuhr 29.11.2013, 18:38

ich hab meist geschrieben ;)

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Meistens findest Du diesen Spread kurz vor Börsenschluss und vor Börsenbeginn.

Sobald die Börse geöffnet ist, normalisiert sich der Spread wieder.

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gandalf94305 29.11.2013, 19:32

Bei vielen solcher Hebelpapiere normalisiert sich der Spread nicht, da diese pro Wertpapier absolut fix bleiben, d.h. immer bei 1-2 ct liegen - egal ob es um 3 EUR, 0,30 EUR oder 0,03 EUR geht.

Bei Produkten, die über den Spread das Händlerrisiko abdecken, ist der von Dir beschriebene Effekt so.

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