Optionsscheine Handeln

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3 Antworten

Es war früher notwendig, Erfahrungen mit Hebelprodukten nachzuweisen, damit man diese auch handeln kann. Das nannte sich dann Termingeschäftsfähigkeit. Der §37d des WpHG ist 2007 jedoch weggefallen.

Jetzt ist §31 WpHG relevant:

(4a) Ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen, das die in Absatz 4 Satz 1 genannten Wertpapierdienstleistungen erbringt, darf seinen Kunden nur Finanzinstrumente und Wertpapierdienstleistungen empfehlen, die nach den eingeholten Informationen für den Kunden geeignet sind. Die Geeignetheit beurteilt sich nach Absatz 4 Satz 2.

Mit anderen Worten: wenn Du per Unterschrift bestätigst, daß Du Dich zu Hebelprodukten schlau gemacht hast und die Risiken kennst, dann kann die Bank Dir auch den Zugang zum Handel mit diesen ermöglichen. Genau das ist der Weg bei comdirect. Das bedeutet nicht, daß Du seit 10 Jahren damit handelst.

Es hat ja seinen Grund, wieso die Banken solche Hürden setzen. Eigentlich könnte es ja der Bank egal sein, wie du dein Geld vernichtest, so lange du die Gebühren zahlst.

Du solltest dich erst stark in die Materie einlesen, bevor du tatsächlich mit deinem Geld an den Märkten tätig wirst. So lange du kein fundiertes Wissen hast, wirst du nur Geld an den Märkten verbrennen!

Es ist gesetzlich vorgeschrieben den Kunden seine Erfahrung zu erfragen und in Kathegorien einzustufen. So weit ich weiss sind es 5 Kathegorien. Man könnte auch lügen und 5 ankreuzen, jedoch würde man sich selbst belügen und sich selbst schädigen. Davon würde ich abraten. Schaden entsteht der Bank hieraus wohl kaum.

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