Online-Banking am Arbeitsplatz - wie steht´s mit der Sicherheit?

3 Antworten

Die Firma hat wohl einen besseren Schutz als dein privater PC. Du musst höchstens aufpassen, dass du nen Abreist-PC auch für persönliche Sachen benutzen darfst ;-)

Ein Firmenarbeitsplatz dürfte insgesamt auf einem aktuelleren Stand sein als ein privater PC zuhause. Daher ist das Risiko aus meiner Sicht mindestens so gering wie zuhause.

Die Verbindung zur Bank erfolgt über https, d.h. selbst ein Firmenproxy kann nicht den Inhalt entschlüsseln. Es kann höchstes protokolliert werden, daß Du Deine Bank kontaktiert hast. Zu diesem Punkt solltest Du die Firmen-Policy prüfen, ob private Internetnutzung gestattet ist... vielleicht wolltest Du das aber auch dienstlich tun, um zu prüfen, ob die letzte Reisekostenabrechnung schon erstattet wurde ;-)

Unabhängig von den den klugen beiden Hinweisen gibt es kein Problem. Die Firma sorgt für die Netzsicherheit und beim Einloggen wird nur Benutzername und Passwort gefragt - was man ja jederzeit wieder ändern kann - und Transaktionen finden ja nicht statt.

Aber bitte : Den Vorgesetzten fragen/informieren und sich das ok geben lassen.

Was muss ich beachten wenn ich Anteile einer GmbH übernehme?

Damit Sie den Hintergrund meiner Frage verstehen muss ich leider etwas ausholen...

Ich befinde mich derzeit in Elternzeit und plane ab September wieder arbeiten zu gehen. Mit dem Unternehmen bei dem ich angestellt bin wurde auch schon ein Nachtrag bezüglich der Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 35 Stunden geschlossen. Nun hat mein ehemaliger Chef mir das Angebot unterbreitet wieder in dem Unternehmen anzufangen und in 4-5 Jahren seine Anteile am Unternehmen zu übernehmen.

Ich habe in diesem Unternehmen meine Ausbildung absolviert und bis vor zweieinhalb Jahren noch dort gearbeitet bis das Unternehmen Kurzarbeit angemeldet hat und ich danach 2 Monate nur zu 65 % gearbeitet habe. Aus Angst vor drohender Arbeitslosigkeit habe ich mir daher einen neuen Job gesucht, welcher aber leider nicht wie vorher mit 10 Minuten Fahrzeit zu erreichen war sondern 50 Km entfernt lag. Nachdem ich gewechselt habe wurde ca. 6 Monate später eine Auszubildende übernommen und nur wenige Monate später aus wirtschaftlichen Gründen wieder entlassen. (es handelt sich um ein kleines Unternehmen, ich war die einzigste ausgelernte Kraft; seitdem die Kollegin welche meine Nachfolge antrat entlassen wurde, sind neben den zwei Geschäftsführern nur Auszubildende und Praktikanten dort)

Auch mir wurde damals (vor Anmeldung der Kurzarbeit) gesagt, dass die Geschäftsführer einige Monate auf Teile des Gehaltes verzichtet haben um mein Gehalt weiter bezahlen zu können. Tja und nun kommt das Angebot dort wieder zu arbeiten, welches ich zunächst ablehnte da mir die Sache zu heikel war. Ich argumentierte damit, dass ich einen sicheren Arbeitsplatz benötige und Angst vor neuen "finanziellen Problemen" des Unternehmens habe und damit drohender Arbeitslosigkeit habe. Daraufhin kam dann die Antwort "mein Job wäre sicher" da einer der Gesellschafter und Geschäftsführer in 4-5 Jahren aus dem Unternehmen ausscheiden möchte und ich dann seinen "Job" übernehmen soll...

Ich bin 27 Jahre alt und habe einen neun Monate alten Sohn. Ich bin ausgebildete Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und habe vor 2 Jahren eine Weiterbildung zur Immobilienfachwirtin abgeschlossen. Das betreffende Unternehmen ist eine Hausverwaltung (GmbH). Ein solches Angebot ist sicherlich einmalig, dennoch für mich sehr risikoreich...

Ich werde mir sicherlich die Geschäftsabschlüsse der letzten fünf Jahre zeigen lassen müssen um einen Eindruck davon zu erhalten wie es tatsächlich um das Unternehmen steht. Aber da ist dann auch schon das nächste Problem: Worauf muss ich dabei achten? Ist es generell ratsam in ein Unternehmen einzusteigen das solch eine Vorgeschichte hat? Das Stammkapital betrug bis letztes Jahr 50000€ (für jeden Gesellschafter also 25000€). Mein Ex-Chef sagte mir jedoch, dass es letztes Jahr aus "wirtschaftlichen Gründen" um jeweils 10000€ erhöht wurde. Das spricht ja sicher nicht grad alles dafür...

Wie verläuft das generell wenn Anteile übernommen werden?

Mfg Nicole K.

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