Omas Haus kaufen aus Erbengemeinschaft?

3 Antworten

Ich verstehe das Problem nicht.

Das Haus ist 300.000,- Wert.

Deine Oma hat 1/2 + 1/6 = 4/6 = 200.000,- von 300.000,-

Deine Mutter 1/6 = 50.000,-

Deine Tante 1/6 = 50.000,-

Deine Tante möchte Dir noch entgegen kommen, das versteh ich so, sie möchte 50.000,-.

Deine Mutter verzichtet, also schenkt sie Dir ihren Anteil.

Deine Oma kommt Dir entgegen, also will sie keine 200.000,- Euro, sondern irgendeinen Betrag darunter.

Warum willst Du nun, dass die Anteile verschoben werden?

Ihr macht einen Vertrag beim Notar (wegen der Kosten alles in einen Vertrag) und Du kaufst die 1/6 von Deiner Tante für 50.000,-, Deine Mutter schenkt Dir ihr 1/6 und Deine Oma verkauft Dir ihre 4/6 für Kaufpreis ...?.... und schenkt Dir den restlichen Kaufpreis.

So ist es m.E. am einfachsten.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

"1/6 von Deiner Tante von 30.000,-"

Du meinst sicherlich 50.000,- Euro!?

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Vielen Dank für deine Antwort. Ich dachte die Anteile müssen verkauft werden wie es das Grundbuch vorsieht...So wie ich Dich verstehe, müsste ich also nur meine Tante fragen, wie hoch ihr Anteil sein soll nach Ihrer Vorstellung? Und Oma könnte ihre 4 Anteile an mich für einen xbeliebigen Preis verkaufen?

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@Anni8

Nein, ihr Anteil am Haus ist und bleibt 1/6. Du musst sie fragen, für wieviel Geld sie Dir diesen Anteil verkaufen würde.

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@Anni8

Wer was hat, steht doch im Grundbuch. Oma 4/6, Mutter 1/6, Tante 1/6.

Es geht doch nur darum, wer für seinen Anteil wie viel Geld haben will. Es gibt keine Pflicht, dass jeder anteilig den gleichen Preis bekommt.

Du könntest Deiner Tante (reines Beispiel) auch 70.000,- geben, wenn sie es für weniger nicht verkaufen will.

Der einzige Punkt, für den Kauf von der Tante musst Du Grunderwerbsteuer zahlen.

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@wfwbinder

Vielen Dank, das hilft mir schon viel weiter. Ich dachte als Grundlage gilt der festgesetzte Verkaufspreis und jeder bekommt nur seinen daraus resultierten Anteil ...

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@Anni8

Dann müssten ja alle Verkäufe zu Schätzpreisen laufen. Nein, Preisfestlegung ist immer individuell.

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Nun, warum sollte Deine Tante auch auf den ihr zustehenden Anteil verzichten.

Deinen Lösungsansatz verstehe ich allerdings nicht. Wer ist denn "jeder", der da 1/3 haben soll - Großmutter, Mutter und Tante? Dafür müsste Deine Großmutter ja lediglich je 1/6 Anteil auf Deine Mutter und Deine Tante übertragen. Dann hat die Tante 1/3 und bei einem Verkauf Anspruch auf 1/3 des Kaufpreises. Wie Dir damit gedient wäre, sehe ich jetzt nicht - oder will die Tante gar nicht verkaufen? Davon schreibst Du aber nichts.

Verstehe Deinen Vorschlag NICHT!

Wenn Oma und Mutti verkaufen, bleiben doch nur noch Du und die Tante übrig!

Wie kommst Du dann auf einen Anteil von 33.33% für jeden????

Und warum willst Du deiner Tante plötzlich 1/6 schenken?

Verstehe Dein Ansinnen nicht!

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