Offene Honorarforderung eines Steuerberaters - besteht Zurückbehaltungsrecht?

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Hat der gute Bekannte in Berufsrech gefehlt?

Die Unterlagen des Mandanten, also Belege, Kontoauszüge, sonstige übergebene Unterlagen des Mandanten sind natürlich dessen Eigentum, das er nie zurück behalten darf.

Alles was aus/durch seine Arbeit entstanden ist, also Summen- und Saldenlisten, Bilanzen, Steuererklärungen, steuervoranmeldungen usw. darf er zurückbehalten bis die bezahlt sind.

Steuerberaterwechsel & Rechtsformwechsel - Prüfsignal für das FA?

Liebes Forum,

eine kurze Frage. Wir (familiengeführtes, kleines Unternehmen) denken darüber nach unseren StB zu wechseln, weil wir uns nicht ausreichend beraten fühlen. Nun habe ich aus dem Bekanntenkreis gehört, dass ein Steuerberaterwechsel durch das FA häufig als Prüfsignal wahrgenommen wird, sprich das FA sich eher angehalten fühlt, das entsprechende Unternehmen zu prüfen.

Hat jemand hier Erfahrungswerte vorzuweisen? Ist eine anschließende tatsächlich Prüfung häufig der Fall? Bitte keine besserwisserischen Aussagen à la "wieso habt Ihr Angst geprüft zu werden", nur der Frage Dienliches bitte.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob nicht gerade der bestehende StB bei einer Prüfung der angemessenere Ansprechpartner für das FA aus unserer Sicht ist, da er unser Unternehmen ja länger und genauer kennt.

Auch wollen wir in diesem Jahr unsere Rechtsform wechseln, von Einzelunternehmen auf Personengesellschaft. Auch Rechtsformwechsel sollen häufig als Prüfungssignale gedeutet werden durch das FA. Falls auch hier Erfahrungswerte bestehen, bitte her damit.

Für hilfreiche Antworten bin ich dankbar!

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Ich möchte den Steuerberater wechseln - wann ist der richtige Zeitpunkt?

Unser kleines Familienunternehmen (Einzelunternehmen) arbeitet schon seit eh und je mit dem gleichen StB zusammen, welcher für uns alles erledigt (Buchhaltung, Jahresabschlusserstellung, Steuererklärung). USt-Voranmeldungen erfolgen quartalsweise. Nun sind wir Anfang diesen Jahres auf ein neues Unternehmensberatungs- und Steuerberatungsbüro gestoßen, die uns hinsichtlich unserer zukünftigen Planungen (v. a. Kreditgewinnung und Begleitung zu Bankterminen, Unternehmensberatung) gut beraten haben. Unser StB hatte sich hier eher passiv gezeigt. Das neue Steuerberaterbüro ist zwar etwas teuerer, aber ich habe hier ein besseres Gefühl. Daher der Entschluss eines Wechsels.

Folgende Fragen kommen auf: - wann ist der richtige Zeitpunkt in unserem Fall? Sollen wir zum Jahresende 2015 einen Wechsel vollziehen, wenn die Buchhaltung des aktuellen Jahres durch ist? Offen wären dann noch die Steuererklärungen 2014 und der Jahresabschluss 2014. - oder können wir bereits jetzt, also unterjährig wechseln? - Das Hauptargument gegen einen Wechsel für uns ist die Erfahrung des alten StB mit unserem Geschäft. Da wir noch nie eine Prüfung hatten, haben wir hier die Befürchtung, dass im Prüfungsfall der alte StB besser mit den Finanzbeamten umgehen könnte, als ein neuer StB, der unser Unternehmen (mit seinen Buchhaltungsmängeln, v. a. in den Anfangsjahren) noch nicht kennt. Ist diese Befürchtung berechtigt bzw. dermaßen gewichtig?

Danke im Voraus für Eure Antworten!

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Was kostet ein Steuerberater pro Stunde in der Regel?

Kann mir jemand sagen was ein Steuerberater pro Stunde in der Regel kostet ?

Ich möchte die ca. Kosten mit einem online Angebot vergleichen.

Bitte keine Antwort von dem kessen Scherzkeks mit 0 Euro, denn zu dem möchte glaube ich sowieso niemand gehen ;)

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Rentiert sich ein Steuerberater?

Mein Freund verdient 70 oder 80T brutto, besitzt eine vermietete Immobilie und hat viele Verluste mit geschlossenen Fonds. Den LSJ-Ausgleich macht er selbst, da er als Angestellter - so sagt er - eh so gut wie nichts absetzten kann.

Ist das wahr? Oder gibt es gute und schlechte Steuerberater? Bei der LoHi war er schon (wenig hilfreich). Für mich als Selbständige ist es das Normalste der Welt, eine Buchhalterin zu haben.

Danke!

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Steuerberatervertrag (vorzeitig) zu beenden?

In meinem Steuerberatervertrag befindet sich folgende Klausel:

"Der Steuerberatervertrag mit Pauschalvergütungsvereinbarung wird für die Kalenderjahre 2018 und 2019 geschlossen und gilt somit für die Finanzbuchhaltung, den Jahresabschluss und die Steuererklärungen der Jahre 2018 und 2019. Wird der Vertrag nicht durch Kündigung, einvernehmliche Aufhebung oder in sonstiger Weise beendet, so verlängert sich die Vertragslaufzeit fortlaufend um jeweils ein weiteres Kalenderjahr."

Ist es folglich möglich, den Vertrag vorzeitig/schon zum jetzigen Zeitpunkt zu beenden?

Da er "für die Kalenderjahre 2018 und 2019 geschlossen" wurde, nehme ich an, dass, falls nun schon eine Kündigung ausgesprochen wird, dieser trotzdem noch bis Ende 2019 laufen wird. Ist das korrekt? Gibt es einen Weg darum?

Vielen Dank für eure Einschätzung.

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Der gläserne Steuerzahler - wer erfährt vom Finanzamt über welchen Zeitraum meine Steuerdaten?

Ich habe vor einigen Wochen bei einem neuen Steuerberater vorgesprochen, da ich als Freiberufler - nach Ruhestand meines bisherigen langjährigen Beraters - einen neuen Berater meines Vertrauens benötige. Ganz sicher bin ich mir noch nicht, ob der neu konsultierte für mich passend ist. Ich habe jedoch beim Erstgespräch eine Vollmacht unterschrieben, wobei ich dachte, dass diese für zukünftige Korrespondenz mit dem Finanzamt gilt.

Als ich heute zum zweiten Mal bei ihm war, stellte ich mit Erstaunen fest, dass er online umfassende Informationen vom Finanzamt über mich erhielt: sämtliche Forderungen des Finanzamtes an mich aus den zurückliegenden 15 Jahren, sämtliche von mir geleisteten Zahlungen mit jeweiligem Datum, Auflistung von Steuerarten im Detail u.a..

Natürlich hätte - und hatte - ich ihm diese Informationen auch persönlich - teils mit Bescheiden und teils mündlich - zukommen lassen. Allerdings war ich der Meinung, dass meine Vollmacht sich auf umschriebene Zeiträume beschränkt und nicht auch einen Zugriff auf lange zurückliegende Zeiten in der Vergangenheit ermöglicht.

Denn nach zwei Gesprächen ist ja nicht unbedingt klar, ob ich ein so weit gehendes Vertrauen haben kann, dass jemand, den ich noch nicht gut kenne, so viele Einzelheiten über mich erfährt, zumal diese für meine aktuellen Fragen an ihn (BWA, Teilveräußerung von Betriebsvermögen) gar nicht relevant sind.

Falls ich noch bei einem anderen Steuerberater vorsprechen sollte, um mehr Klarheit - für mein subjektives Empfinden bezüglich einer langfristigen Entscheidung - zu erhalten, dann könnte sich das ja wiederholen, was ich nicht möchte.

Nun frage ich mich:

Ist es üblich, dass ein neu bevollmächtigter Steuerberater Daten erhält, die 15 Jahre und mehr in die Vergangenheit zurück reichen?

Sollte eine Vollmacht sich nicht auf die Zeit ab Erteilen der Vollmacht beziehen, was ich angenommen hatte? (Und zwar ohne zusätzliche ausdrückliche Einschränkung, die ja Mißtrauen zum Ausdruck gebracht und somit einer künftigen Zusammenarbeit im Wege gestanden hätte.)

Welche Stellen, außer Steuerberater, können beim Finanzamt noch Daten über mich erhalten, z. B. Rechtsanwälte oder Banken oder Finanzierungsvermittler?

Denn: je mehr auch nur grundsätzlich die Möglichkeit haben, online Daten abzugreifen, umso größer ist ja auch schon die theoretische Mißbrauchsmöglichkeit! Die möchte ich zumindest kennen.

Wie lange besteht eigentlich die Vernetzung der Finanzämter mit Steuerberatern (und eventuell noch anderen Institutionen) schon?

Sind die Finanzämter verpflichtet, genau festzuhalten, wer wann über mich Einkünfte eingeholt hat? Und sind die Finanzämter verpflichtet, mir als Betroffenem hierüber Auskunft zu erteilen? (Ggf. auf mein Verlangen hin, so wie z.B. die Schufa)

Für Infos vielen Dank im Voraus.

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