Nur ein Minijob und trotzdem Steuerklasse 6?

3 Antworten

und wie ich an mein Geld komme?

So wie jeder, der zuviel Steuern vorausgezahlt hat. Durch eine Festsetzung der Einkommensteuer. 

Ob du aber wirklich zuviel Steuern vorauszahlst, kann hier keiner wissen, da außer dir hier niemand deine sonstige Situation kennt. Kann ja durchaus sein, dass du noch woanders Einkünfte hast, die nicht der Quellenbesteuerung unterliegen, denn von einem Minijob kann man ja nicht leben.

Ich glaube das Hauptproblem ist, dass Du dem neuen Arbeitgeber die Steuer-ID gegeben hast und der hat die ELSTAM-Daten geladen. Damit ist er dann eben Zweitarbeitgeber und das bedeutet Steuerklasse 6.

Hätte er Dich nur bei der Knappschaft (Minijobzentrale) angemeldet, wäre alles in Ordnung.

Da fehlt noch was, m.E. die Hauptsache:

Ein Minijob ist ja nicht per se steuerfrei. Der Arbeitslohn daraus wird
entweder pauschal versteuert oder nach Lohnsteuerkarte. Die pauschale Steuer zu übernehmen hatte der Arbeitgeber wahrscheinlich keinen Bock (kann man verstehen), er ist auch nicht dazu verpflichtet; also rechnet er nach "Lohnsteuerkarte" ab.

Da geht er nun davon aus, dass der Job ohnehin nur ein Nebenjob für den Auszubeutenden ist, und damit die LSt.-Klasse 1, 2, 3, 4 oder 5 für einen eventuellen Hauptjob freibleibt, rechnet er nach 6 ab.

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@blackleather

Aber er könnte ja die höchsten 9 Euro monatlich dem Arbeitnehmer abziehen.

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Wie funktioniert das mit dem Progressionsvorbehalt beim Elterngeld in der Steuerklasse 3/5?

Ich versuche herauszufinden wie hoch die Steuernachzahlung in folgendem Fall werden könnte: - Meine Frau würde Elterngeld Plus für 2 Jahre beziehen (~370€ Monat) - Meine Frau würde zusätzlich auf 450€ Basis 1x die Woche arbeiten - Meine Frau würde auf Steuerklasse 5 wechseln (aktuell 4 ohne Faktor) - Ich würde auf Steuerklasse 3 wechseln (aktuell 4 ohne Faktor)

Dadurch das meine Frau keine Lohnsteuer zahlt würde und ich nur sehr wenig, müsste es ja schon per se eine Nachzahlung geben. Wenn jetzt das Elterngeld noch auf meinen Bruttolohn gelegt wird (Progressionsvorbehalt), ist die Belastung noch höher. Kann man das irgendwie berechnen ? Wie sieht aus wenn doch noch ein Kinderfreibetrag bei mir eingetragen wird ?

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Warum Steuerklasse 6?

Hallo, ich werde eigenartiger weise seit Dezember 2016 mit der 6 versteuert ohne 2 Arbeitgeber zu haben.

Ich arbeitete bei Arbeitgeber A von 2003-2015 Bei Arbeitgeber B vom 1.1.16-31.3.16

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Nun sagt das Finanzamt das mich Arbeitgeber A fälschlicherweise statt zum 1.4.16 leider auch zum 1.1.16 angemeldet habe und sich somit beide Arbeitgeber überschneiden.

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Wie geht das wenn er doch laut finanzamt seit Januar mit der 6 drin steht als nebenarbeitgeber?

Im Dezember bin ich Vater geworden und das Finanzamt rechnet jetzt seit Dezember zurück wegen der überschneidung.

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Mein Arbeitgeber bestreitet arg mich mit einem falschen Datum angemeldet zu haben, denn sonst hätte er mich ja garnicht mit der 1 versteuern können.

Wo liegt denn der Fehler?

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Dritter Job - Machen oder Steuerklassenwahnsinn?

Guten Tag miteinander,

ich frage mich zur Zeit, ob es sinnig wäre einen dritten Job auszuführen, oder ob der drohende Abstieg in andere Steuerklassen dem ganzen einen Strich durch die Rechnung machen.

Grundsätzlich bin ich für einen großen Sozialen Dienstleister als Integrationsassistent eines Kindes von Di-Fr angestellt - darüber zahle ich alle gewöhnlichen Abgaben (Renten-,Kranken-,.... versicherungen etc). Zusätzlich bin ich als Minijobber in einer offenen Ganztagsschule beschäftigt - mehr als 300€ werden dabei nie monatl. ausgezahlt.

Nun habe ich für Montags eine Anfage erhalten, ob ich auf privater Basis den Schüler, den ich Di-Fr in der Schule begleite am Montag im Krankenhauis betreuen kann - finanziert mit dem Pflegegeld, dass die Familie jährlich vom Staat für diese Maßnahme erhält. Im Monat würde ich so für die begleiteten Montage noch etwa 200€ monatl. dazu verdienen können.

Meine Frage ist nun, ob und wie genau ich diese dritte Beschäftigung melden muss, vor allem aber in wieweit dieses Geld zu versteuern ist und in wieweit ich möglicherweise andere Steuerklassen für diesen "Nebenjob" annehmen muss.

Ich bedanke im Voraus herzlichst für eure Informationen

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Steuerklasse 3 plus Minijob, und der Ehegatte nur einen Minijob - führt dies zu einer Pflichtveranlagung?

Die Frau = Steuerklasse III, Hauptverdiener, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (ca. € 1400 brutto), plus Minijob (€ 400) pauschal besteuert durch den Arbeitgeber.

Der Ehemann = Keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Nur ein Minijob (€ 400) pauschal besteuert durch den Arbeitgeber.

Bruttoeinkommen gesamt: ca. € 2200

In den Lohnabrechnungen der Frau gibt es bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung keine Abzüge für Lohnsteuer.

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Vielen Dank!

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Wie kann man Nebenarbeitgeber in Hauptarbeitgeber ändern (Finanzamt und Arbeitgeber schicken mich hin und her)?

Hallo,

ich habe (ja war dumm) ausversehen beim Ausfüllen des PErsonalbogens für eine Werksstudentenstelle angegeben, dass der Arbeitgeber mein Nebenarbeitgeber ist --> bin jetzt Steuerklasse 6 = viele Abzüge. Ich habe im Muster Student und "Nebenjob" gedacht und deßhalb wohl so angekreuzt.Das war falsch, soviel ist klar.

Nachdem ich meine Arbeit, nach Erhalt der ersten Abrechnung, darüber informiert habe, dass sie mein Hauptarbeitgeber sind, meinten diese nun ich müsse, ich zitiere, "mich beim Finanzamt melden, dass ich keine Nebenbeschäftigung habe und Steuerklasse 1 bin". Das Finanzamt würde dann dem Arbeitgeber mitteilen, dass dem so ist und alles wär gut.

So, heute beim Finanzamt gewesen und die meinten: Das ist Quatsch, sie können nichts machen. Der Arbeitgeber solle mich einfach als Nebenarbeitnehmer abmelden und als Hauptarbeitnehmer wieder anmelden. Ich ahne jetzt eine ewige Spirale. Bestimmt bekomm ich morgen wieder ne Abfuhr von meiner Arbeitsstelle. Das kann doch nicht sein. Ich hoffe, dass hier jemand besser bescheid weiß.

Viele Grüße

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Hauptjob (Steuerklasse VI) und Nebenjob (Steuerklasse I): Lohnsteuerkarten wechseln?

Hallo, Ich fange jetzt im Juli einen Job an, bei dem ich recht gut verdienen werde. Allerdings arbeite ich schon seit langem Samstags als Kassierer (weniger als 400€ / Monat also ein Minijob). Zumindest während meiner Probezeit möchte ich dort noch weiterarbeiten.

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