Notgroschen als gleichzeitige Anlage?

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4 Antworten

Es ist so, wie Privatier59 schreibt, für Deine Ansprüche kommt nur ein Tagesgeldkonto in Frage.

Den "höchsten" Zinssatz erzielst Du bei Online-Banken. Dort kannst Du täglich über kleinere Summen, so wie auch über die Gesamtsumme verfügen, indem Du den Betrag auf Dein Refferenzkonto überweist.

Rufe Dir einen Tagesgeldvergleich auf und lies Dir die Bedingungen genau durch.

Wenn wir mal Groschen in Verallgemeinerung des früheren Begriffs als 0,10 EUR interpretieren, dann dürfte ein Betrag von 30.000 bis ca. 100.000 Groschen sicher auf dem Tagesgeldkonto zu parken sein. Damit verlierst Du zwar effektiv Geld (nach Inflation und Steuern), aber als Kurzfristanlage ohne Risiko bei sofortiger Verfügbarkeit ist das unschlagbar.

Sofern Dein Notgroschen allerdings mehr als diese wirklich dringend und unmittelbar verfügbare Anlage beträgt, kann man den Überschuß auch in einen guten, defensiven Mischfonds stecken, der zumindest mal einen mittelfristigen Kapitalerhalt oder eine gering positive Rendite plausibel darstellt. Das ist zwar im Prinzip eine etwas volatilere Anlage mit mehr Risiken, aber dafür hast Du auf Sicht von 24-36 Monaten bei täglicher Verfügbarkeit eine Rendite, die nach Inflation und Steuern nicht negativ ist.

Da mußt Du in den sauren Apfel beißen: Etwas anderes als eine Tagesgeldanlage kommt für Dich nicht in Frage und da sind mehr als Zinsen in Höhe von 1 bis 1,75% p.a. nicht zu erzielen.

So eine Anlageform hat man schon erfunden. Die nennt sich: "Tagesgeld!"

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