Norwegen mit sehr soliden Finanzen: daher dort investieren?

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Norwegische Staatsanleihen sind sicher gut, aber die Rendite ist auch nicht gerade berauschend. Vor allem sollte man auch die Währung beachten. Hier bleibt das Währungsrisiko.

Bei Aktien muss man suchen, welche sich lohnen könnten - oder man nimmt einen Fonds auf die Region oder einen ETF auf den norwegischen Index. Das könnte sich lohnen, von der soliden Lage zu profitieren.

Vor langer, langer Zeit, damals, als viele vom Untergang des Euro ausgingen und in Gold, Schweizer Franken und eben auch norwegische Kronen flüchteten, war das für viele ein Thema.

Dann kamen die Schweizer mit der Spaßbremse (weil sie sich ihre starke Wöhrung nciht mehr leisten konnten), dann eine Rede von Draghi und seither überwiegen in solchen vermeintlich sicheren Währungen/Anlagen die Risiken.

Schau dir die Entwickung der Krone seit 2007 an. Ein Haufen Vola für keine Rendite.

Worauf würdest du wetten? Wenn du eine gegenüber dem Euro steigende Krone erwartest, solltest du sicher nicht auf norwegische Aktien setzen. Die Unternehmen leiden an einer zu harten Währung (deshalb ja auch die Spaßbremse in der Schweiz). Anleihen wären dann interessanter nur halte ich die Idee für dümmlich.

Du könntest Norwegische Staatsanleihen kaufen. Ob es sich von der Rendite und dem Währungsrisiko lohnt, das musst Du selbst herausfinden. Gibt es denn in Norwegen Aktien die den Wachstumswerten wie BASF, Novartis oder Unilever gleichkommen, wenn Du schon nach Aktien fragst? Mir sind keine bekannt. Vielleicht weiss ja Dein Bankberater mehr.

Haupteinkommen im Ausland, Freiberufler in Deutschland - Steuern?

Liebe Leser,

meine Frage wäre: Wenn man seinen Hauptjob im Ausland ausübt und sich dort auch mehr als 183 Tage im Jahr auffällt dh. einen Wohnsitz hat, wie verhält sich das mit der Steuerpflicht in Deutschland? Ein Bekannter von mir arbeitet im Ausland, hat aber in Deutschland ebenso einen Wohnsitz (ich glaube, als Hauptwohnsitz angemeldet). Er ist die meiste Zeit im Ausland und bezahlt dort auch für seinen Hauptjob Steuern. Nun übt er seit kurzem eine freiberufliche Tätigkeit in Deutschland aus, bei der er monatlich etwa 300 bis 400 Euro erwirtschaftet.( jedoch immer unter 400 Euro). Wie verhält es sich da mit den Steuern? Wird das Einkommen aus dem Ausland mit diesen kleinen Beträgen zusammengerechnet oder fällt er in Dt. in Steuerklasse 6? Lohnt sich so etwas überhaupt oder bleibt da unterm Strich nichts übrig? Ich wäre sehr froh, wenn sich jemand meldet, der fundiertes Wissen in diesem Bereich hat oder vllcht. sogar selbst in so einer Situation ist.

Vielen Dank, Jessica

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