Noch eine Frage zur USt-Befreiung bei Freiberuflern

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2 Antworten

Wer zum größten Teil, oder gar ausschließlich Unternehmer als Kunden hat, der sollte nicht die Vergünstigung gem. § 19 UStG in Anspruch nehmen, sondern für die Regelbesteuerung optieren.

Für den Unternehmer (Gewerbetreibenden), ist es egal, ob man ihm 100,- Euro als "§ 19 Unternehmer" berechnet, oder 100,- Euro + 19 % USt, also 119,-- Euro Brutto mit Steuerausweis.

Gleichzeitig erkauft man sich damit den Vorsteuerabzug. man bekommt eben die Umsatzsteuer, die man auch abführen muss, kann aber dagegen die Umsatzsteuer aus den Eingangsrechnungen als Vorsteuer abziehen.

Das kann je nach Struktur schon eine ganze Menge sein.

Vor allem, wenn man auch Investitionen hat (neuer PC usw.).

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ob unprofessionell oder nicht: bleibst du nachhaltig unter der grenze, wird dich das finanzamt auffordern, keine USt mehr auszuweisen.

ist noch nicht klar, wieviel du umsetzen wirst, so wähle die variante, die dir am plausibelsten erscheint.

hast du keine USt-befreiung, so hast du die pflicht, beim finanzamt regelmässig (jeden monat, jedes quartal ... zum 10. des folgemonats) eine USt-voranmeldung abzugeben (elster oder per post). alle rechnungseingänge (!!!) sind zu berücksichtigen. die USt der ausgaben kannst du bereits abziehen.

das finanzamt erwartet TERMINgerecht zur USt-voranmeldung die überweisung des betrages. eine erstattung von seiten des FA erfolgt ggf. auf dein referenzkonto.

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