Noch eine Frage zum Testament!

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das mit den Notarkosten ist richtig.

Die anwaltliche Verwahrung finde ich nicht so gut, ein handschriftliches Testament würde ich bem Amtsgericht verwahren lassen.

Nun zur Sachfrage:

U..U. muss man anpassen. Wenn sich die Werte einzelner Konten, Depots, Versicherungen ändern, natürlich nur wenn man eine andere Verteilung will.

Also Mein Depot bei der Bank A bekommt mein Neffe X

Meine Lebensversicherung bei der Pfefferminzia bekommt meine Nichte Rosa

Müßte ja nur geändert werden wenn der Neffe ncith leer ausgehen soll, wenn das DEpot nach einem Crash gen 0,- tendiert.

Gesetzliche Erbfolge: Vermögensteile, die nicht ausdrücklich aufgeführt werden, gehen tatsächlich in die gesetziche Erbfolge. Wer also eine Villa hat, ein Aktiendepot, ein Guthaben in der Schweiz udn Geld auf einer hiesigen Bank udn im Testament nur vom Konto in der Schwez und vom Aktiendepot schreibt, der überläßt die Villa udn das inländische Bankkonto der gesetzlichen Erbfolge.

Das gilt natürlich auch, wenn die Sache erst nach dem Testamentsausfertigungszeitpunkt angeschafft wurden.

Es kann auch Probleme geben, wenn sich ein Vermögensteil, den der Haupterbe bekommen sollte verflüchtigt.

Beispiel: Akteinedepot 1.000.000,- Euro. ETW 150.000,- Euro Bankguthaben 120.000,- Euro.

einziger gesetzlicher Erbe der Sohn.

DEr Erblasser sagt: die ETW an meinen Neffen, das Bankguthaben an meine Nichte, alles andere Vermögen mein sohn.

Das Testament wäre zulässig, weil die ETW und das Bankguthaben so, von keinem Pflichtteil beeinflußt werden.

Nun geht das Aktiendepot, nur bestehend aus Arcandor und HRE Aktein in die Knie und hat nur noch einen Wert von 40.000,-.

Damit müßten Neffe und Nichte aus ihren Erben, dem Sohn den Pflichtteil zahlen.

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