Niesbrauchrecht?

3 Antworten

Hoffentlich hast Du Dir da nicht in verschiedenster Hinsicht ein Eigentor geschossen.

Der Partner ist dann ohne abweichende Vereinbarung auf Lebenszeit Nießbraucher, auch dann, wenn er schon nicht mehr Dein Partner ist.

Es handelt sich um einen schenkungsteuerpflichtigen Vorgang. Wie hoch die Schenkungsteuer ist kann Dir ein Steuerberater ausrechnen. Da können erhebliche Summen zusammen kommen.

Und mit dem Erbe hat der Nießbrauch nichts zu tun. Dazu müßte man schon ein Testament aufsetzen.

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Ooh ja. Sie hätte mal vorher fragen sollen.

Der Freibetrag von 20.000,-€ kommt da ja schnell zusammen, je nach Alter/Lebenserwartung.

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Danke für die Antwort. Der Partner ist mein Ehemann. Nur seine Kinder sollen nicht ins Erbe eingeschlossen werden.

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@anita1912

Immer wieder gut, wenn die Fragesteller nachträglich erhebliche Infos nachliefern...Naja, ...

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Und warum hast Du einen Nießbrauch und kein Wohnrecht eingeräumt?

Hast Du keine Erben (Kinder)?

Bedenke, wenn Du Vorversterben solltest, soll Dein Ehemann darin wohnen. Alles klar, beabsichtigt.

Aber nehmen wir an, er müsste ins Pflegeheim (wünschen wir ihm natürlich nicht). Dann ist die Wohnung blockiert, oder muss zu seinen Gunsten vermietet werden.

Ist im Vertrag über den Nießbrauch geregelt, wer die Lasten des Hauses trägt ? Grundsteuer, Versicherung?Müll?

Würde ein Kind von Dir (angenommen Du hast welche) das Haus erben und Dein Mann müsste ins Pflegeheim, dann trägt Dein Kind alle Lasten und kann die Immobilie nicht nutzen.

Würde die Wohnung vermietet, hast weder der Nießbraucher, noch der Eigentümer (Erbe) die Abschreibungen.

Wer erteilt nur solche Ratschläge? Es können doch nicht alle deutschen Notare blöd sein.

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Die Wohnung bekommt mein Sohn. Dies ist mit einem Erbvertrag durch den Notar

geregelt. Mein Sohn hat auch die Vollmacht wenn er ein Pflegefall werden sollte,

da sehe ich kein Problem. Das Verhältnis der beiden ist wie Vater und Sohn.

Danke für die Antwort.

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@anita1912

Wunderbar, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass es im Ernstfall steuerlich nachteilig ist. Ein Wohnrecht wäre effektiv besser gewesen.

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Nein, das Nießbrauchsrecht ist nicht vererbbar.

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