Nicht genutztes Nießbrauchsrecht - fällt Geldbetrag unter Einkunftsart?

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1 Antwort

So kann Dir die Frage sicher niemand abschließend beantworten:

Was heißt denn "nicht genutztes Nießbrauchsrecht"? Steht die Wohnung/ das Haus leer? Ist der Bruder selber in die Wohnung/das Haus eingezogen? Welchen Hintergrund hat die Zahlung?

Die wahrscheinlichste Variante erscheint mir zu sein, dass der Bruder selber das nießbrauchsbelastete Objekt bewohnt und dafür zahlt. Das wäre dann ein Nutzungsentgelt das man ohne weiteres als Miete qualifizieren kann. Mietverträge können nämlich durchaus auch rein mündlich vereinbart werden. Dann wären narürlich auch die Kosten des Objekts vom Ertrag absetzbar, wobei es da noch weitere Besonderheiten zu beachten gäbe, vgl. § 21 Abs.2 EStG:

http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__21.html

Dass wir alle Geld zum Leben brauchen hält bekanntlich den Fiskus davon nicht ab, uns dieses Geldes zu berauben. Das insofern von Dir vorgebrachte Argument ist insofern für die Bewertung unerheblich.

Ja genau, der Bruder (mein Onkel) bewohnt die Immobilie und zahlt dafür an meine Mutter!

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