Nich vermietbare Eigentumswohnung steuerlich absetzen

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7 Antworten

Der Sachverhalt ist nun ziemlich dürftig dargestellt. Also bleiben nur negative Aussichten:

Mangels einer konkretisierbaren, nachhaltigen Einkunftserzielungsabsicht bei Vermietung werden Deine anteiligen Kosten nicht anerkannt. Beispielsentscheidung: http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&Art=en&nr=27345&pos=0&anz=1

Da Du dort auch keinen Haushalt mehr hast, kannst Du nicht einmal Aufwendungen für haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen absetzen.

Wenn der Übergabevertrag ("Schenkungsvertrag?") nicht notariell abgeschlossen wurde, dann ist er - vermutlich - gar nicht wirksam.

Man könnte auch den Übergabevertrag durch eine Änderung auf die heutige Situation zum Wohle aller anpassen;-)

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Kommentar von EnnoBecker
29.04.2014, 09:10

Beispielsentscheidung

Wieder mal ein schönes Beispiel für eine völlig unsinnige Klage, weil der Sachstand völlig klar ist und die Rechtsfolgen auch. Hier hat mal wieder ein Steuerberater oder Fachanwalt für Steuerrecht lediglich seine Flaute mit Tätigkeit ausgefüllt und sich das vom Mandanten bezahlen lassen.

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... wenn ich min nun entgegen der vertaglichen Regelung bemühe einen Mieter zu finden (Anzeige schalte, etc.) besteht dann die Möglichkeit der steuerlichen berücksichtigung der laufenden Kosten?

In dem Übergabevertrag ist zwar die Vermietung ausgeschlossen und mit der Konsequenz einer möglichen Rückauflassung des Übergabevertrages belegt.

Dieses Risiko würde ich eingehen und eine Vermietung anstreben.

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Mit welcher Begründung?

Dir entstehen Kosten. stimmt.

Aber durch welche Einkünfte?

Du hast auf Grund einer klaren Vereinbarung keine Einkünfte. Aber nicht, weil Du ncihts dafür kannst, sondern wegen einer bewußt eingegangenen Vereinbarung.

Geht (für Dich leider) nicht.

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Es ist ja geplant, im Verlauf damit Einkünfte zu erzielen.

Es war ja auch nicht geplant, daß ich ausziehe.

Da mich aber die häusliche Situation so belastet, daß ich dadurch krank geworden bin muss doch irgentetwas möglich sein?!

Ich dachte, daß man den Willen zur Vermitung nachweisen muss. Wenn ich nun meinen Vater auffordere mir die Vermietung zu ermöglichen und dieser wiederspricht, habe ich doch meinen Willen bekundet.

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Kommentar von Privatier59
29.04.2014, 05:05
Ich dachte, daß man den Willen zur Vermitung nachweisen muss.

Der Wille reicht nicht, es muß auch die Möglichkeit dazu bestehen und die besteht eben nicht.

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Es ist ja geplant, im Verlauf damit Einkünfte zu erzielen.

Es war ja auch nicht geplant, daß ich ausziehe.

Da mich aber die häusliche Situation so belastet, daß ich dadurch krank geworden bin muss doch irgentetwas möglich sein?!

Ich dachte, daß man den Willen zur Vermitung nachweisen muss. Wenn ich nun meinen Vater auffordere mir die Vermietung zu ermöglichen und dieser wiederspricht, habe ich doch meinen Willen bekundet.

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Kommentar von vulkanismus
28.04.2014, 22:53

Es ist eben nicht geplant, sonst hättest Du nicht den gegenteiligen Vetrag.

Deine Krankheit hat nichts mit einer Einkunftserzielungsabsicht zu tun.

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nein, das geht nicht. Ein anderer Vertrag hätte zu so einem Modell eine Möglichkeit geben können.

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Wenn Vermietung vertraglich ausgeschlossen ist kann es keine Einkünfte aus der Wohnung geben und folglich auch keinen Werbungskostenabzug.

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