Neuwagen nur beim Händler probefahren und übers Internet konfigurieren und bestellen?

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7 Antworten

Ich finde Dein Vorgehen ist ne miese Masche, die Kosten die Du verursachst müssen seriöse Käufer mit bezahlen. Weshalb gibst Du dem Händler vor Ort keine faire Chance Dir ein Angebot zu machen ? Mit etwas Verhandlungsgespür sind auch beim Händler Rabatte von bis zu 20 % drin. Von den Inspektionen und Serviceleistungen beim Händler vor Ort die Du erwarten kannst oder eben nicht garnicht zu reden.

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Probleme mit der Garantie,

Mit der Gewährleistung wird man sicher Probleme kriegen. Bei der Herstellergarantie ist das anders, sofern es eine solche denn gibt. Da muß man ganz genau hinschauen. Und das mit den Rabatten ist doch oft Augenwischerei. Gerade Reimporte sind oft anders ausgestattet als hier beim Autohändler verkaufte Fahrzeuge, Und was verstehst Du denn unter "konfigurieren"? Ich hatte mich vor Jahren mal im Internet umgesehen und konnte da für das von mir gesuchte Fahrzeugmodell nur schon fertige Fahrzeuge vorfinden. Änderung unmöglich. Ganz nebenbei: Manche dieser Internethändler wohnen am anderen Ende der Republik. Rechnest Du die Fahrtkosten dahin etwa nicht ein? Willst Du Dir beim für Dich zuständigen Zulassungsamt die Füsse plattstehen? Ich habe dann jedenfalls beim stationäre Händler gekauft und konnte das Fahrzeug gleich auf mich zugelassen dort abholen.

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Kommentar von obelix
21.10.2013, 17:32

das mit dem Konfigurieren stimmt, denn einige der Plattformen lassen einem einen Wagen zusammenstellen wie beim Neuwagenkauf. Die Player haben hier sehr gelernt. Ob man alle Optionen wie beim Händler vor Ort hat, kann ich nicht sagen.

Vor allem als jetzt auch ein grosser Autovermieter auf dem Markt mitspielt, kommen doch bei einigen Gefühle wie Brechreiz hoch.

Sieht man sich den Konfigurator bei dem besagten Autovermieter an und geht dann auf die Verkaufsseite für Neuwagen, kann man doch erkennen, dass die Seiten sich sehr ähnlich sind.

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Geiz ist geil. Die schlimmste Werbeaussage unsere Zeit.

Ich halte diese Vorgehensweise für schlimm. Das ist mit allem gleich. Sich beraten lassen vom Fachmann oder Fachhandel - kaufen auf der Internetplattform. Das geht mit jedem Produkt. Nur weiter so. Irgendwann wird es keine Geschäfte oder Vermittler mehr geben. Dafür haben wir die Probleme mit dem Service, der Garantie, der Rückabwicklung, den Rücklieferungskosten, mangelnde Haftung, weil keine Beratung mehr u.s.w.

Letztendlich haben wir auch kein Arbeitsplätze mehr. Dadurch fehlt dann das Geld für den Internetkauf. Was ist dann????????????

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Kommentar von laberratte
22.10.2013, 08:12

Dann wird alles noch billiger im Netz! Und mit Hartz iv kann man dann bei zalando einkaufen und immer wieder alles zurückschicken und der günstige flachi bei amazon ist auch drin.

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Alles toll - Kauf dein Auto im Netz !!!


Tja Inspektionen, Reparatur beim Vertragshändler, wo du probegefahren bist.... Der sieht natürlich im Inspektionsheft, wo du gekauft hast, und dann bekommst du die Winterreifen leider erst im Januar aufgezogen, der kleine Schaden hinten links kann frühestens in drei Wochen repariert werden und den kostenlosen Leihwagen während der Reparatur kannst du vergessen.

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Ich finde die Einstellung mittlerweile sehr bedenklich. Mittlerweile nutzt man auch den Autohändler in seiner Nähe aus, um kostenlos eine Probefahrt zu machen. Die Kosten dafür bürdet man dem Autohändler auf, um dann im Internet zu bestellen. Wohin sind wir mittlerweile gekommen. Er muss Miete, Gehälter usw. bezahlen. Traurig, traurig. Etliche Autohändler kämpfen ums Überleben. Macht weiter so und es wird sich irgendwann mit Probefahrten vor Ort erledigt haben.

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Kommentar von obelix
21.10.2013, 17:36

mit dieser Antwort kann man ein Fass aufmachen. Sieht man sich die Schnäppchenmentalität in unserem Lande an, dann werden wir die nicht (mehr) los und diese hat schon viel zerstört.

Man wird die Tendenz nicht bremsen können. Und ich weiss auch, dass nicht nur die genannten Player den Markt aufmischen wollen, sondern auch Premiumhersteller online ihre Pkws anbieten wollen. Das findet der stationäre Handel auch nicht lustig.

Im Kern stimmt deine Aussage, aber wir werden diese nicht stoppen können.

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Kommentar von laberratte
21.10.2013, 17:38

Dann ist eben der Hersteller derjenige der die Probefahrten anbietet. Namhafte Hersteller unterhalten aus Prestigegründen genug Niederlassungen. Ich hätte jetzt auch eher in einer niederlassung angefragt, dann ein Händler-Angebot eingeholt und mit dem Internet verglichen. Das ist doch legitim, zumal ich ja das auto während der Garantie beim Händler warten lassen und damit verdient er auch das meiste Geld. Im Gegenteil - die meisten Händler zahlen beim neuwagenverkauf sogar drauf. Von daher ist es doch auch moralisch zu vertreten einem onlinehändler mit einer besseren kostestruktur dieses Geschäft zu über lassen und dem Autohaus vor Ort die Spezialisierung auf den service zu erleichtern.

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Kommentar von EnnoBecker
21.10.2013, 19:42

Macht weiter so und es wird sich irgendwann mit Probefahrten vor Ort erledigt haben.

Ich sehe das auch so.

Und das zieht ja auch Kreise. Der Händler kann seine Leute nicht mehr (ordentlich) bezahlen, muss sie entlassen und kann noch weniger Leistung anbieten. Es werden 1-Euro-Jobber geholt, die natürlich keine Ahnung von Tuten haben und am Ende können sich die ehemaligen Mitarbeiter ein Auto ebensowenig leisten wie die 1-Euro-Jobber.

Außerdem können sie sich auch das, was "laberratte" herstellt, nicht mehr leisten, was natürlich auch auf die eigenen Einkünfte durchschlägt.

Das Heer der Transferleistungsempfänger wird größer und größer, weil keiner begriffen hat, dass Geld rotieren muss, um die Wirtschaft in Gang zu halten.

Wenn es allen schlecht genug geht, bricht die Börse an einem Freitag ein und ein kleiner schmächtiger Mann aus Österreich, der sich für einen begnadeten Maler und Architekten hält, schwingt im Münchner Hofbräuhaus eine Rede und verspricht den Leuten Arbeit.

Dann werden Autobahnen gebaut und man kann für 5 RM pro Monat auf einen eigenen PKW sparen.

Oje.... ich hoffe, ich habe übertrieben.

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zu den anderen Antworten will ich noch hinzufügen, dass man sich insofern nicht blenden lassen sollte, wenn man hinter der Plattform einen vermutet, der finanzschwach ist.

Oft stecken hinter den Plattformen nur Vermittler im Sinne des Wortes, d.h. dahinter stecken oft selbst Autohäuser oder gar Hersteller. Der Vermittler ist nur ein solcher und kassiert Provision.

Man sollte sich bei den Plattformen die Eigentümer und die Vermittlungswege genau ansehen, dann sieht man, dass die Branche selbst oft mitspielt - teils sogar grosse Kfz-Hersteller oder Autohäuser (gut versteckt).


Man kann so vorgehen wie von dir beschrieben. Und es wird auch beim Pkw der Trend dorthin gehen. Viele Personen, vor allem jüngere, machen sehr viel online. Die werden sich einen Pkw xy auch online bestellen. Nur wenn es sich um einen besonderen Wagen handelt, dann wird es den online nicht geben bzw. die Käuferschicht wird den nicht online kaufen.

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Bitte beachte meine Antwort auf Deine erste Frage. Händler vor Ort ist aus gemachten Erfahrungen "Gold wert"! Probleme mit der Garantie wird es wohl nicht unbedingt geben, aber Probleme mit der persönlichen, wichtigen Behandlung als Kunde. Auch wenn die Garantie um ist, der Händler hat Möglichkeiten einen Kulanzantrag beim Hersteller zu stellen. Wie schon geschrieben, nimm Dir Zeit und verhandle, jetzt!

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