Neues Haus trotz laufender ETW-Finanzierung?

3 Antworten

Grundsätzlich ist bei einem Kauf eine gewisse Summe als Eigenkapital erforderlich. Und, so schätze ich, daran haperts.

Weiters kommt dazu, dass natürlich die monatliche Kreditbelastung für 2 Objekte im Verhältnis zu eurem Einkommen nachhaltig tragbar sein muss. Das kann schwierig werden, da Deine Frau über einen gewissen Zeitraum nichts oder nur wenig zum Familieneinkommen beisteuern kann.

Mieteinnahmen kannst Du zwar kalkulieren, aber die bekommst Du nur, wenn die Wohnung auch vermietet ist. Hier musst Du immer mit einem Ausfall wegen z.B. vorübergehendem Leerstand bei Mieterwechsel oder aber säumigen Mietern rechnen. Die Kosten laufen in dieser Zeit weiter, aber die Einnahmen fehlen.

Am besten ist, Du sprichst hier erst einmal mit Deiner Bank. Das ist in dieser Phase ja für beide Seiten unverbindlich, bringt Dir aber ein klares Ergebnis.

Viele meiner Kunden haben mehrere Immobilien. Eine oder mehrere vermietet und eine selbstbewohnte. Die Einnahmen aus den vermieteten Objekten können die Finanzierung unter Umständen tragen. Das hängt aber von der Gesamtsituation ab. Einkommen, Liquidität und die berühmte Schufa spielen dabei tragende Rollen.

Aktuell berate ich eine junge Familie die ein Mehrfamilienhaus erwerben will in dem Sie seit Jahren wohnt. Die Mieteinnahmen der beiden vermieteten Einheiten helfen bei der Finanzierung enorm. Zusätzlich ist Eigenkapital vorhanden so dass die Beleihungsgrenze sehr niedrig ist. Die zu finanzierende Restsumme inklusive Renovierung und Gartengestaltung ist so einfach und günstit darzustellen. Öffentliche Mittel fleißen mit ein und Baukindergeld.... Die monatliche Rate liegt nach dem Kauf unter der bisherigen Miete.

Also Ja, es kann funktionieren wenn man sich dabei fachmännischen Rat holt.

Viel Erfolg und alles Gute

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Grundsätzlich geht alles.

Es kommt auf die Umstände an und über die gibst Du keinerlei Informationen.

Deshalb nur einen Rat: Frag Deine Bank.

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Dies ist der einzig richtige Rat:: Frage deine Hausbank-Mache einen Beratungstermin, dann ist die Frage beantwortet.

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Hallo

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Im vorherigen Thema sprach ich über Hausverkauf, meine jetzige Frage zielt auf die Ausbezahlung hin. Wie schon erwähnt entlässt mich die Bank nicht aus dem Vertrag, also gehe ich auch nicht aus dem Grundbuch. Meine Exfrau will mich nun ausbezahlen. Das Haus hat einen Schätz-Wert von 250.000 Euro. Abgezahlt sind rund 35.000 Euro, Belastung aktuell mit 190.000 Euro, Kredit läuft noch 8 Jahre mit 1.100 € monatl. Rate.´, die meine Exfrau demnächst allein zahlt. Eigenkapital war nix. Stehen mir jetzt 17.000 Euro zu?

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Sprich: Ich brauche von meiner Bank 50.000€.

Gesichert werden soll der Kredit/die Schuld über mein abbezahltes Haus in Form einer Grundschuld.

Bisher alles ganz normal.

Aber: meine Bank spielt ein wenig "verrückt", was die Summe von 20.000 € angeht. Ich soll alles an Belegen einreichen, was ich für Bauzubehör und Co ausgebe. Schon okay, denn ich bekomme ja quasi den Zinssatz einer Baufinanzierung, alles weitere wäre wohl ein Konsumentenkredit (?) Problem aber: was, wenn ich von dem Geld einen neuen Sattel o.ä kaufe? Muss das dann separat "verzinst" werden? Muss ich auf Heller und Pfennig alles belegen, und was wenn es nichts mit Modernisierung des Objekts oder meines Hauses zu tun hat?!

Nun wollen sie erst einmal die für den Kauf des Landes benötigte Summe überweisen. Keine Ahnung, warum. Ich habe eine Aufstellung über alle geplanten Ausgaben einreichen müssen. Was nun? Ich dachte -vielleicht naiverweise- immer, dass man als Besitzer eines abbezahlten Hauses bei der Aufnahme eines Kredits keinerlei Probleme haben wird. Aber Pustekuchen...

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