neues FA erkennt Abschreibung im 2. AfA-Jahr nicht an

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Müsste das neue FA - weil ja vorher schon vom alten FA anerkannt - nicht die Absetzung anerkennen?

Das Finanzamt muss die Abschreibung anerkennen, wenn sie nach geltendem Recht anzuerkennen ist. Was das frühere Finanzamt oder gar dasselbe Finanzamt in früheren Jahren gemacht hat, spielt keine Rolle. Nicht mal, wenn es derselbe Sachbearbeiter ist.

Die Einkommensteuer ist eine kalenderjahrbezogene Steuer. Ihre Bemessungsgrundlage wirde in jedem Jahr aufs Neue ermittelt.

Nach 3 jähriger Krankheit wieder arbeiten

Hallo, wurde auf Ihre/Eure Seite aufmerksam gemacht und wer kann mir helfen?.ich bin wegen eines Betriebsunfall ausgeschieden der aber nicht anerkannt wurde.Bekam zuerst Krankengeld und danach Arbeitslosengeld .Es wurde mir immer wieder von Ärzten und der Rentenversicherung gesagt, dass ich meinen Beruf nicht mehr ausführen darf und war deswegen auch schon 2 mal in Rhea .Habe dann über die Rentenversicherung eine Maßnahme zur individuellen beruflichen Rehabilitation und Integration teilgenommen die bis zu 9 Monate ging und ich dafür Übergangsgeld bekam.Jetzt endet mein Übergangsgeld im Mai und habe auch noch keine neue Arbeit gefunden.Da es mir mittlerweile wieder Gesundheitlich besser geht und ich bei meinem alten Arbeitgeber noch angestellt bin wollte ich meine Arbeit wieder aufnehmen.Jetzt habe ich aber ein großes Problem ,denn mein Arbeitgeber möchte dass ich eine Wiedereingliederung von 3 Monate mache ,aber meine Rentenkasse stimmt nicht zu da ich ja diese Tätigkeit nicht mehr ausüben sollte.Und die Krankenkasse ist auch nicht mehr für mich zuständig ,da ich schon ausgesteuert wurde. Ich habe eine Behinderung von 30% und eine Gleichstellung vom Arbeitsamt mit 50 %.Wie kann ich jetzt vorgehen,dass mich mein Arbeitgeber ohne Eingliederung wieder arbeiten lässt, denn im Mai stehe ich ohne finanzielle Hilfe da und muss mich auch noch für 150€ Kranken versichern. Ich bin in diesem Betrieb seit 10 Jahre beschäftigt. Auf eure Hilfe würde ich mich freuen und bedanke mich im Voraus.

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Kleinunternehmerregelung nur bei einem von mehreren Gewerbe?

Hallo!

Für meinen speziellen Fall habe ich leider keine Antwort im Netz finden können und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

Ich habe mich im Jahr 2006 beim FA als Freiberufler (Dolmetscher) angemeldet. Damals verzichtete ich auf die Kleinunternehmerregelung und habe auf allen Rechnungen Mwst. ausgewiesen und als Umsatzsteuer für das entsprechende Jahr abgeführt (Regelbesteuerung). Eine Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgte nicht (falls das von Bedeutung sein sollte).

Im Januar 2015 habe ich ein neues Gewerbe beim Finanzamt und Gewerbeamt angemeldet (anderes Tätigkeitsfeld: Online-Warenhandel). Bei diesem Gewerbe habe ich auf dem Fragebogen des Finanzamtes (Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung) angekreuzt, dass ich die Kleinunternehmerregelung nach§19 Ustg in Anspruch nehmen möchte. Anschließend habe ich die neue Steuernummer erhalten.

Im Jahr 2015 habe ich fortan für die Dolemtsch-Tätigkeiten Rechnungen unter meiner alten Steuernummer mit ausgewiesener Mwst. ausgeschrieben, also wie gewohnt. Für den Online-Handel habe ich unter der neuen Steuernummer Rechnungen geschrieben und habe keine Mwst ausgewiesen.

So wollte ich das eigentlich weiterführen. Nun bin ich aber etwas irritiert, weil ich auf Behauptungen gestoßen bin, dass das so nicht geht. Ein Einzelunternehmer müsse entweder für alle seine Gewerbe Umst. abführen oder auf keinen (wenn Kleinunternehmerregelung). Eine getrennte Handhabung sei nicht möglich.

meine Fragen: 1.) Stimmt das? 2.) Falls ja, muss ich nun auf allen Rechnungen aus meinen beiden Gewerben Mwst. ausweisen und Ust an das FA abführen oder umgekehrt (keine Mwst/Ust für beide Gewerbe)? Info: Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben in einem Jahr einen höheren Umsatz als 17.500€ gehabt.

3.) Stimmt das, das wenn ich für den Online-Handel weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen möchte, der Umsatz aus beiden Gewerben aus dem vergangenen Jahr zusammen addiert nicht 17.500€ überschreiten darf? Oder wird hierfür nur der Umsatz aus dem Online-Handel betrachtet?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Anschaffungskosten Eigene Immobilie bei Arbeitszimmer

Hallo liebe Community,

ich bin gerade dabei mein Arbeitszimmer von der Steuer abzusetzen. 2010 habe ich mit meiner Lebensgefährtin zusammen ein Haus gekauft, in dem wir selbst leben. Einen Raum nutze ich alleine als Arbeitszimmer (stellt den Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeit dar). Das Haus wurde praktisch komplett neu Renoviert, da die alten Bodenbeläge z.B. nicht mehr rein waren (Teppich). Ebenfalls kam ein neues Bad herein (nur Materialkosten, ohne Arbeitsstunden). Elektroinstallationen (Elektr. Rolläden, neue Steckdosen, Schalter) wurde verbaut. Da diese Anschaffungen nicht Direkt etwas mit dem Arbeitszimmer zu tun haben, wollte ich mich erkundigen, ob diese mit in die Anschaffungskosten und somit in die jährliche Abschreibung eingerechnet werden können? Als Erhaltungsaufwand und damit direkt absetzbar, ist es ja vermutlich nicht , oder?

Außerdem beschäftigt mich die Frage, ob ich die kompletten Anschaffungskosten, inkl. dem Kaufpreis meiner Lebensgefährtin ansetzen kann, da Sie ja das Arbeitszimmer überhaupt nicht nutzt? Es wäre ja ein widerspruch in sich, wenn ich die 24m2 noch mal durch 2 Teilen muss, weil ihr die Hälfte des Hauses gehört und somit auch die hälfte des von mir genutzten Arbeitszimmers, denn das Zimmer darf ja nur für die berufliche Tätigkeit benutzt werden und eine Privatnutzung ihrerseits fällt damit flach. Ähnlich verhält es sich mit den Zinsen.

Beispiel:

Kaufpreis Haus für beide 200.000 €

Gesamtwohnfläche 140m2

Wohnfläche Arbeitszimmer 20m2

In dem Fall entfallen 28% des Wohnraums auf das Arbeitszimmer. Warum darf ich dann nur mit 14% rechnen, wenn sie das Zimmer überhaupt nicht nutzt (nutzen darf)?

Viele Dank schon im Voraus für das Bentworten meiner Fragen. LG Mario

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