Neuer Job in der Schweiz

3 Antworten

Meines Erachtens haben die Kosten für den Umzug in die Schweiz nichts mit den Einkünften zu tun, die Du in Deutschland bezogen hast.

Für 2014 ist DEine Erklärung ein Fall der "Wegzugsbesteuerung" mit den deutschen Einkünften.

Die Umzugskosten in die Schweiz betreffen die dortigen Einkünfte und die Zuzugbesteuerung für 2014.

Wegzug- und Zuzugbesteuerung sind schwierige Sonderfälle. Daher Steuerberater bemühen.

Daher Steuerberater bemühen.

Hat ja getan :-)))

2

Stichwort Wegzugsbesteuerung (siehe wfwbinder).

Die Frage ist eindeutig mit JA zu beantworten. Aber anders als du denkst. Die schweizer Einkünfte im Jahr des Wegzugs unterliegen in Deutschland dem Progressionsvorbehalt und sind im Mantelbogen, etwa ab Zeile 98 oder so, zu erfassen. Nicht in Anlage N-AUS.

Bemessungsgrundlage für den Progressionsvorbehalt sind die nach deutschem(!) Recht ermittelten Einkünfte. Deshalb sind für Zwecke des PV auch die Werbungskosten zu ermitteln. Sie gehören auf ein gesondertes Berechnungsblatt, auf dem die nach deutschem(!) Recht ermittelten Einkünfte berechnet werden.

Sicher, wenn das in der Schweiz möglich sein sollte.

Fragen zur Est, Kapitalerträge und Est-Erklärung

Hallo,

ich hätte ein paar Fragen zum Thema Einkommensteuer und Einkommensteuererklärung, zu denen ich leider keine Antworten gefunden habe.

  1. ) Bin ich überhaupt verpflichtet, eine ESt-Erklärung abzugeben, wenn meine Einkünfte weit unter 8000 Euro liegen, bzw. wenn keine Einkommensteuer anfällt und ich vom Finanzamt nicht aufgefordert werde eine abzugeben?

  2. ) Ich hatte im Jahr 2014 0 Euro Einnahmen aus selbständiger Arbeit oder einer Beschäftigung durch Einstellung (habe vom erspartem gelebt bzw. durch Unterstützung von Eltern). Allerdings hatte ich 1700 Euro Kapitalertrag (Zinsen aus einem Darlehen, das ich privat vergeben habe). Mit Abzug des Freibetrages von 800 Euro wären das 900 Euro, die versteuert werden müssen. Fallen für mich damit Einkommensteuern für das Jahr 2014 an, oder nicht? Sonderausgaben gab es übrigens auch, ca. 850 Euro Kranken- und Pflegeversicherung.

  3. ) Müssen Kapitalerträge (z.B. Zinsen aus einem Privatdarlehen) in einer ESt auch angegeben werden, wenn sie in der Summe 800 Euro im Jahr nicht überschreiten?

4.) Mir ist aufgefallen, dass ich im Jahr 2012 mehrere Fehler in der ESt gemacht habe. Ich habe zum einen Einnahmen im 3stelligen Bereich und zum anderen noch höhere Sonderausgaben (Kranken- + Pflegeversicherung, Studiengebühren) vergessen anzugeben. Dabei war ich glaube ich garnicht mal aufgefordert worden eine abzugeben. Und wahrscheinlich auch nicht verpflichtet. Und meine Einkünfte betrugen um die 3000 Euro. Ich war also so oder so nicht verpflichtet, Einkommensteuer zu zahlen. Muss/Sollte ich trotzdem diese Einkommensteuererklärung berichtigen, oder darf ich mir und dem Staat den damit zusammenhängenden Aufwand ersparen?

Vielen Dank

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