"neue Erkenntnis" zu Steuerbescheiden - Fortbildungs- statt Ausbildungskosten

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5 Antworten

Erstmal vielen Dank für die Antworten. Ich bin in der Tat Laie und bediene mich unterstützender Software für die Steuerklärung. Der Hinweis mit der professionellen Hilfe ist valide, aber man bedenke auch den psychologischen Aspekt. In diesem Fall ist es vermutlich ärgerlich, da die Rückzahlung vor allem wegen der Fahrtkosten (laut Software ;-)) bei Angabe als Werbungskosten statt Sonderausgaben weitaus höher ausgefallen wäre, warum auch immer, aber vielleicht liegt auch hier ein Eingabefehler vor. Wenn man mich nicht zufällig auf diese Tatsache aufmerksam gemacht hätte, hätte ich davon ja nicht gewusst und mich auch nicht geärgert, über jährliche Kosten für einen Steuerberater hingegen vermutlich schon.

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Entweder ist das ganze eine Fortbildung im ausgeübten Beruf, dann sind es Werbungskosten, oder es ist eine Ausbildung für einen neuen Beruf, dann sind es Sonderausgaben.

Es gibt diesbezüglich kein Wahlrecht.

Persönliche neue Erkenntnisse ändern nichts an der Tatsache.

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Kommentar von tschakka
27.06.2013, 11:21

Nein, sie arbeitet nicht und es handelt sich m.W. um vorweggenommene Werbungskosten für den späteren Beruf. Die vorherige Ausbildung und das Studium müssen keine inhaltlichen Überschneidungen haben, um es als Fortbildung geltend machen zu können. So habe ich es jetzt zumindest verstanden...

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grobe Fahrlässigkeit? In welcher Hinsicht? Keinen Experten gefragt zu haben?

Die Frage ist nicht, was nun besser oder günstiger ist. Die Frage ist, ob die Steuerbescheide rechtskräftig sind. Das ist zu vermuten. Und damit kann nichts geändert werden.

Sind die Angaben falsch und das Finanzamt hat die Fehler nicht erkannt, dann ist die Sachlage eine andere. Dann muss geprüft werden, ob es zu einer fehlerhaften Steuererklärung gekommen ist.

Was steht auf den Steuerbescheiden? Rechtskräftig?

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Persönliche neue Erkenntnisse des Steuerpflichtigen in Rechtsfragen sind niemals geeignet die Bestandskraft eines Steuerbescheids in Frage stellen zu können. Wenn Du neue Tatsachen vorbringen könntest, wäre das was anderes:

http://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__173.html

Bei Dir geht es aber gerade nicht um Tatsachen, sondern um Rechtskenntnis und dafür ist jeder selber verantwortlich. Dein Fall zeigt, dass es auch für Privatpersonen keine Geldverschwendung wäre, einen Steuerberater zu beauftragen.

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Ein Wiedereinstieg allein wegen fehlender Rechtskenntnisse ist nicht möglich. Jedes Gericht wird dir vorhalten, dass auf den Bögen zur Steuererklärung und den ergänzenden Papieren alle Informationen draufstehen. So ist das bereits mehrfach durchgeklagt worden.

Und die zweite Vorhaltung wäre dann, warum du bei fehlenden Rechtskenntnissen nicht professionelle Hilfe in Anspruch genommen hast.

Aber was mich interessieren würde:

Inwiefern wäre der Ansatz als Werbungskosten besser?

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