Neu geplanter Sparerpauschbetrag?

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Wenn sich nur der Sparerfreibetrag ändertund ncihts anden Steuersätzen,so geht es um 25 % Abgelrungssteuer.

200,- Euro * 25 %=50,- Euro.

Oder ganz genau 199,- * 25 % = 49,75 + 5,5 % Soli (wenn es den dann noch gibt)52,48 = 4,37 pro Monat.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Danke wfwbinder, das wäre KEINE "spürbare Entlastung" - dachte ich's mir doch.

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Zzgl. Kirchensteuer, soweit anzuwenden.

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Würde man den Freibetrag auf EUR 1.000 pro Monat erhöhen (EUR 12.000 p.a. pro Person), so könnte das tatsächlich einen Anreiz für eine wertpapierbasierte Altersvorsorge geben.

Man könnte auch einen Haushaltspool von Freibeträgen ansetzen, d.h. wenn man mit drei Kindern und zwei Erwachsenen die Zusammenveranlagung zur Einkommensteuer durchführt, dann wären fünf Freibeträge zu berücksichtigen und die Einkommen der Kinder könnten gleich mit veranlagt werden. Das wäre ein Familiensplitting der neuen Art, das kinderreiche Familien ganz deutlich entlasten könnte.

Die Abgeltungssteuer auf 15% (und ohne SolZ und Kirchensteuer) zu senken, wäre auch ein gutes Signal für Anleger, die vor allem ihre Altersvorsorge in Wertpapieren sehen. Damit würden auch gewisse Steuersparmodelle überflüssig, die über Firmenvehikel Anlagekapital in Mäntelchen stecken.

Die Erhöhung von EUR 801 auf EUR 1.000 ist lachhaft und wird anfangs mehr Änderungsaufwände in den Banksystemen erfordern als Mehreinkünfte für die Anleger.

Ja lachhaft, meine ich auch, oder? Übrigens gandalf, Kinder haben bereits eigene Sparerpauschbeträge.

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@betroffen

Aber klar doch... und die setze ich bereits ein. Allerdings gibt es kein Pooling, so dass die Eltern diese mit nutzen können. Jeder hat heute seinen persönlichen Sparerpauschbetrag.

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Was bringt mit das als Einzelperson an Entlastung pro Monat?

"Gar nichts", soweit Du keine Zins- oder sonstige Kapitalerträge über 801 Euro hast.

Ansonsten ist diese Erhöhung ein Witz, für Menschen, welche zusätzlich privat für's Alter vorsorgen wollen / sollen / müssen.

Übrigens mal am Rande bemerkt, zu dieser angedachten ach sooooo "generösen" Erhöhung des Sparerfreibetrags, welcher seit 2009 bei 801 Euro rumdümpelt.

Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, in denen es zum einen noch hohe Zinserträge auf Ersparnisse gab .... z.T. über 6% auf Tagesgeldkonten und dazu auch noch deutlich !! höhere Sparerfreibeträge .... nämlich :

1993–1999 = 6.000 DM umgerechnet 3.068 €

https://de.wikipedia.org/wiki/Sparerfreibetrag

Das Betonen der spürbaren Entlastung ist doch nichts anderes als eine leere Propagandaphrase einer Regierung die den Dolch gezückt hat um Millionen privater Hauseigentümer mit absurden Sanierungspflichten hinsichtlich ihres privaten Hauseigentums um die Ersparnisse ihres Lebens zu bringen.

Wie heißt es doch: Die Vergangenheit darf sich nicht wiederholen. Und sie hat sich doch wiederholt. Die Mehrheit der Wähler ist auf Rattenfänger hereingefallen.

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