Nebenverdienst und Nebentätigkeit - Einfluss auf GKV und GRV

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Weis jemand ob die GKV bzw GRV ein Problem damit hat ,wenn die Einnahme vom Gewerbe, Kapitalerträge und Mieteinnahmen meine Angestelltengehalt überschreitet.

Probleme haben sie damit nicht. Aber du solltest dringend deinen Status feststellen lassen.

Es kann nämlich sein, dass du nun nicht mehr als hauptberuflich angestellt gilst und somit deinen KV-Beitrag auf ALLE Einnahmen zu zahlen hättest. Deinen Arbeitgeber würde es freuen, er spart sich seinen Beitragsanteil für die Kranken- und Pflegeversicherung.

Gewerbetätigkeiten sind i.d.R. nicht versicherungspflichtig in der GRV. Hier müsstest du ein paar Informationen geben, was genau du machst. Mieteinnahmen und Kapitalerträge sind irrelevant für die GRV.

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Ich habe Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, Kapitalerträge, Gewerbeeinnahmen und nicht selbstständige Arbeit. Meine Einnahmen aus dem Gewerbe entsprechen 60% der Einnahmen aus nicht selbstständiger Tätigkeit.

Sozialversicherungspflichte können meiner Ansicht nach nur sein: Selbstsständig Tätigkeit, Gewerbe, nicht selbstständige Tätigkeit und Land und Forstwirtschaft

Oder wie siehst du das?

Kann man das auch irgendwo in einem Gesetz nachlesen ??

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@msperl
  • Freiwillig gesetzlich Versicherte in der GKV zahlen AUF ALLES ihren Beitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze (§ 240 SGB V).
  • Gilt analog für die Pflegeversicherung
  • Ob die Selbständigkeit rentenversicherungspflichtig ist hängt von ein paar Faktoren ab. Selbständige mit einem Auftraggeber z.B. sind prinzipiell versicherungpflichtig.
  • Die Miet- und Kapitaleinkünfte interessieren die Rentenversicherung nicht.

Lass deinen Status rechtssicher feststellen (§ 7a SGB IV)! Sonst kommt irgendwann die böse Überraschung wenn für einige Jahre von der Krankenkasse Beiträge nachgefordert werden.

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Wo liegt die Grenze "nebenberuflich" beschäftigt?

Hallo, ich arbeite als Ingenieurin festangestellt, und habe nebenbei noch ein eigenes Ingenieurbüro (ist vom AG akzeptiert, da sich die Aufgabengebiete nicht überschneiden). Meine Krankenkasse sagt, dass ich neben der sozialversicherungspflichtigen Haupttätigkeit keine Sozialabgaben zahlen muss, solange die Arbeit in meinem Büro zeitlich und finanziell eine Nebentätigkeit bleibt. Ich kann aktuell ca. 15 Std/Woche nebenbei arbeiten, das passt also neben einem 40-Std-Job. Aber natürlich ist mein Stundensatz in meinem Büro deutlich höher, sodass ich da auch mit relativ wenigen Stunden auf ein ähnliches Gehalt kommen würde wie in meinem "richtigen" Job (ca. 3000 Euro).

Im Internet habe ich eine Bemessungsgrenze von ca. 1200 Euro gefunden, bis zu der nebenbei sozialabgabefrei gearbeitet werden kann. Weiß jemand, ob diese Grenze stimmt? Das kann ja eigentlich nicht sein, dass das Einkommensunabhängig ist, oder? Steuerlich weiß ich, dass ich "draufzahlen" muss, aber das ist ja kein Problem.

Und noch eine Frage: ich habe das Büro erst kurzzeitig gegründet. Wie wird das ganze bei der Krankenkasse dann berechnet? Auf ein Jahr bezogen oder monatlich? Aktuell bekomme ich aufgrund eines Übergangs zwischen zwei jobs noch sehr viele Aufträge von meinem alten AG, das wird sich im nächsten Jahr aber sicher mindern. Wäre es dann ok, wenn ich im Januar/Februar "mehr" verdiene? Danke!

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Wie viele Steuern muss ich für Nebenerwerb neben Hauptjob und 450€ Job zahlen?

Hallo,

ich besitze einen Hauptjob mit ca. 51 k€ Brutto, Tendenz steigend, und einen Nebenjob auf 450€ basis.

Nun habe ich ab und zu Anfragen, ob ich nicht für andere Leute Bäume fällen kann. Dies wäre pro Auftrag ziemlich lukrativ und ich müsste dann eine Rechnung ausstellen. Dabei würde ich vom Jahresverdienst unter die Kleinunternehmerregelung (17,5 k€ im Jahr) fallen. Aufwand im Schnitt pro Woche übers Jahr gerechnet ca. 3-4 Stunden.

Ich überlege nun, ob ich ein Nebengewerbe im Bereich Garten- und Landschaftsbau anmelde.

1) Macht meine Krankenkasse da wohl Probleme? Müsste ich hier zusätzlich Beiträge bezahlen?

2) Ich müsste wissen, was ich zusätzlich zu meinem Hauptjob an Steuern zahlen müsste, wenn ich unter der Grenze von 17,7 k€ bleibe? Dies beeinflusst meine Kalkulation und überhaupt die Entscheidung, ob es sich für mich lohnt, ein Nebengewerbe anzumelden oder dies alles sein lasse.

3) Wenn ich Steuern zahle, zahle ich die erst bei meiner Steuererklärung, also erst im nächsten Jahr?

4) Was müsste ich noch beachten, was an Kosten auf mich zukommen kann?

Vielen Dank vorab für die Antworten!

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