Nebenkostennachzahlung?

1 Antwort

Ja, das ist rechtens und kommt bei Vermietungen ständig vor. Da das Sozialamt nicht Vertragspartei ist, hat der Vermieter insofern keinerlei (!) Ansprüche. Das ist der Grund dafür, wieso viele Vermieter nicht an Empfänger von Sozialleistungen vermieten.

Es gibt doch aber auch zuverlässige Empfänger von Sozialleistungen. 

Unterscheiden von den Unzuverlässigen kann man diese (als Vermieter) durch eine Schufa-Auskunft und eine Vorvermieterbescheinigung.

Natürlich gibt es einige, die das Prinzip “nach mir die Sintflut“ verfolgen und denen weitere Mietschulden egal sind, weil sie ohnehin ein P-Konto haben.

Generell von Mietern abzuraten, die Sozialleistungen beziehen, finde ich schon ungerechtfertigt. 

Im Übrigen gibt es auch häufig Probleme mit Mietern, die ursprünglich als sehr solvent sich darstellen konnten und es gar nicht sind bzw. dann irgendwann nicht mehr sind.

Vermieten ist halt mit Risiko behaftet. Das muß man einplanen.

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@Brigi123

"Ich laß die Dinge einfach mal auf mich zukommen" waren die letzten Worte des Geisterfahrers.

Nicht der Empfänger von Sozialleistungen ist im übrigen unzuverlässig sondern das bürokratische System daß die Miete finanziert. Was mich daran aufregt ist die scheinheilige Verlogenheit von Politik und Verwaltung. Einerseits jammern sie, daß es Empfänger von Sozialleistungen so schwer haben an Wohnraum zu kommen, andererseits tun sie alles dafür die Anbieter von Wohnraum bestmöglichst zu verprellen.

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Was kann ich jetzt noch machen?

Hallo ,

Ich habe eine Zeitlang mit meinem Kindern in einer Unterkunft gelebt und zu meiner Frührente erhielt ich Hilfe vom Bezirksamt um dort die Kosten zu decken wegen der Unterbringung . Mein Sohn ist letztes Jahr 15 geworden , er geht in die 9 Klasse und meine Tochter ist 14 Jahre alt und besucht die 8 Klasse . Dieses Jahr habe ich zum 1.3. eine Wohnung gefunden und habe diese durch das Bezirksamt ,mit einer mietzustimmung ( Höhe 706 € ) bekommen , zusätzlich habe ich wieder Grundsicherung beantragt wie ich es davor erhalten hatte bevor ich in die Unterkunft mit meinem Kindern gezogen bin ( Kaution wurde vom Bezirksamt für die Wohnung übernommen ) . Anfang April erhielt ich ein Brief das es jetzt so ist das ich zu meiner Rente wegen voller Erwerbsminderung in Höhe von 1110 € und Kindergeld in Höhe von 384 € Arbeitslosengengeld 2 beantragen muss seitdem mein Sohn 15 Jahre alt ist und es ein Fehler im System beim Amt gewesen wäre und deswegen ich erst 5 Monate nachdem er 15 Jahre geworden ist , davon erfahre ! Ich habe Arbeitslosengeld 2 beantragt wurde abgelehnt ich soll Wohngeld und Kindergelszuschlag beantragen .... BEIDES ABGELEHNT... Mit der Begründung ich kann sehr wohl Arbeitslosengeld 2 beantragen und das Jobcenter sagt wieder Nein .... Ich habe kein Berlinpass mehr für meine Kinder und muss mehr für Fahrkarten bezahlen als davor , ich habe 2 Monate kein strom bezahlt von 85 € aber die Miete . Ich bekomme kein Schulgeld für Schulbedarf ab nächstes Jahr , muss die Bücher meiner Kinder anscheinend selber bezahlen und kann beide Klassenfahrten meiner Kinder so dieses Jahr nicht bezahlen ....

Also von meinem 1110 € + 384 gehen ab :

706 € Miete 85 € ( eig. ) Strom 27 € Fahrkarte 17,50 € Geschwister Fahrkarte 3,50 € Haftpflichtversicherung

Ich kaufe mir keine Fahrkarte und kann damit auch kaum nirgendwo groß hin . Von den restlichen geld muss ich mit 2 Kindern Leben .

Was kann ich jetzt machen ? Steht mir doch noch etwas zu ?

Bitte keine Antworten wie ich soll arbeiten gehen , ich bin krank und habe lange dafür gekämpft Rente wegen voller Erwerbsminderung zu bekommen .

Vielen Dank !

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