Nebenkostennachzahlung?

1 Antwort

Ja, das ist rechtens und kommt bei Vermietungen ständig vor. Da das Sozialamt nicht Vertragspartei ist, hat der Vermieter insofern keinerlei (!) Ansprüche. Das ist der Grund dafür, wieso viele Vermieter nicht an Empfänger von Sozialleistungen vermieten.

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Es gibt doch aber auch zuverlässige Empfänger von Sozialleistungen. 

Unterscheiden von den Unzuverlässigen kann man diese (als Vermieter) durch eine Schufa-Auskunft und eine Vorvermieterbescheinigung.

Natürlich gibt es einige, die das Prinzip “nach mir die Sintflut“ verfolgen und denen weitere Mietschulden egal sind, weil sie ohnehin ein P-Konto haben.

Generell von Mietern abzuraten, die Sozialleistungen beziehen, finde ich schon ungerechtfertigt. 

Im Übrigen gibt es auch häufig Probleme mit Mietern, die ursprünglich als sehr solvent sich darstellen konnten und es gar nicht sind bzw. dann irgendwann nicht mehr sind.

Vermieten ist halt mit Risiko behaftet. Das muß man einplanen.

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@Brigi123

"Ich laß die Dinge einfach mal auf mich zukommen" waren die letzten Worte des Geisterfahrers.

Nicht der Empfänger von Sozialleistungen ist im übrigen unzuverlässig sondern das bürokratische System daß die Miete finanziert. Was mich daran aufregt ist die scheinheilige Verlogenheit von Politik und Verwaltung. Einerseits jammern sie, daß es Empfänger von Sozialleistungen so schwer haben an Wohnraum zu kommen, andererseits tun sie alles dafür die Anbieter von Wohnraum bestmöglichst zu verprellen.

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darf die heizkostennachzahlung vom sozialamt verweigert werden?

ich wohne seit 27 jahren auf 52qm, 430,- warmmiete. seit dem tod meines lebensgefährten vor 4 jahren alleine, jetzt fordert mich das sozialamt auf, mir eine angemessenere wohnung zu suchen. ich beziehe eine rente wegen erwerbsunfähigkeit etwa 650,- und der rest ist grundsicherung. bin 60% G behindert. ich kann und will nicht ausziehen. außerdem gibt es kaum was günstigeres in der umgebung. in einer 1-zimmerwohnung halte ich das nicht aus ich habe keine angehörigen und die wohnung mit meinen paar habseligkeiten, ist alles was ich habe. was kann ich gegen den bescheid vom amt machen. hoffe auf antwort. m.f.g.

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Zwangsvollstreckungsbescheid - Einspruch mit welcher Begründung?

Hallo, Bekannte ist in Wohnung eingezogen, dann, nach 8 Wochen wieder ausgezogen(die Gründe lagen in der Wohnung, wirklich eher unzumutbar). Die vereinbarte Mietkaution hat sie nicht gezahlt, da ihr nach 1 Tag klar war: Hier nicht. Geht natürlich so rechtlich nicht, klar. Jetzt ist sie ausgezogen, Wohnungsübergabe steht, jetzt kommt Vollstreckungsbescheid vom Amt über die Kaution. Kann man dagegen Einspruch einlegen mit Hinweis auf den Auszug? Grund liegt ja nicht mehr vor für die Kaution bis Ende der genannten Zahlungsfrist im Bescheid. Habe den Eindruck, der Vermieter, will einfach noch mal nachtreten. Oder die "Renovierungskosten" sichern. Klar, die Sache ist von meiner Bekannten nicht sauber gehandhabt worden, aber was macht man am nun am Besten. Gruß Claudia

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Sozialamt verlangt wegen zu viel genehmigter Heizkostenpauschalen in 2016 von mir einen hohen Betrag zurück. Was kann ich tun?

Ich beziehe einen Mini-Betrag an Grundsicherung zu meiner kleinen Rente. Vor Wochen legte ich dem Kreisamt die NK-Abrechnung 2016 meines Vermieters vor und bin jetzt zur Anhörung vorgeladen, weil hier angeblich wegen zu viel berechneter Heizkostenpauschalen in 2016 ein hohes Guthaben aus Grundsicherungsleistungen entstanden sein soll, das nun von mir zurückverlangt wird.

Genaue Erklärung: Meine Tochter und ich haben ein NK-Guthaben 2016 beim Vermieter in Höhe von 111,92 Euro erwirtschaftet (wie immer wenig geheizt), welches dieser nun auf mein Konto überweisen wird. Dieses Guthaben wird von den Ämtern (Kreis für mich und Jobcenter für meine Tochter, deren Mini-Ausbildungsvergütung von dort etwas aufgestockt wird) eingefordert, wovon jedes Amt die Hälfte beansprucht. Mir wurden vom Kreisamt an Betriebskosten in 2016 insgesamt 1.256,43 Euro zur Verfügung gestellt. Meine Abrechnung ergab einen höheren Betrag, weswegen hier eine Nachzahlung von 95,04 Euro fällig wird. Bei den Heizkosten wurden für 2016 Pauschalen von 1.058,52 berücksichtigt, unsere Heizkosten betrugen aber nur 716,61 (also Guthaben von 341,91 Euro). Die Nachzahlung der Betriebskosten abzüglich des Heizkostenguthabens ergeben insgesamt ein Guthaben von 246,87 Euro, welches aus Grundsicherungsleistungen entstanden ist und somit der Kreisstadt zusteht. Die von mir demzufolge zu Unrecht bezogenen Grundsicherungsleistungen werden von mir nun zurückgefordert.

Ich soll mich dazu äußern. Was soll ich denn dazu sagen? Ich habe die Berechnungen ja nicht gemacht. Ich wollte wie immer sparen und habe die Heizung nicht allzu viel aufgedreht, um dem Staat nicht unnötig auf der Tasche zu liegen. Nun bekomme ich meine Strafe dafür. Außerdem vermute ich, dass das gleiche Spielchen nun auch noch mit meiner Tochter gemacht wird, denn die vor Wochen beim JC eingereichte NK-Abrechnung wurde bisher von dort noch nicht kommentiert. Aber wenn das Kreisamt schon solche Berechnungen aufmacht mit diesen horrenden Nachforderungen, wird das andere Amt da wohl nachziehen, weil von dort vielleicht auch zu viel Pauschalen berücksichtigt worden sind. Wenn ich mir nun vorstelle, die fordern von meiner Tochter jetzt auch noch um die 250 Euro nach, dann müssen wir zusammen ca, 500 Euro zurückzahlen.

Ich bezahle beim Kreis seit geraumer Zeit immer noch mein Guthaben aus 2015 zurück, was intern verrechnet wird. Im Grunde bezahle ich seit ewiger Zeit an dieses Amt mehr als mir von dort ausgezahlt wird. (Mir werden jeden Monat 20 Euro intern verrechnet, bekomme nur ca. 6 Euro - manchmal sogar weniger - ausgezahlt). Ich möchte auf jeden Fall gegen den kommenden Bescheid Widerspruch einlegen, aber mir fällt keine Begründung ein, denn ich glaube schon, dass dem Amt dieses Geld zusteht, obwohl ich ja nichts dafür kann, was die im Amt da als Pauschalen festsetzen, die sich ja logischerweise aus dem Jahr davor ergeben haben. Was kann ich tun?

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Grundmiete erhöhen bei Änderung der Personenanzahl?

Hallo,

eine 60qm Wohnung war bisher für 330 EUR kalt + 100 EUR NK vermietet. Gas und Strom hat der Mieter aufgrund der Gas-Etagenheizung seperat mit der Stadtwerke abgerechnet.

Durch einen Familiennachzug aus dem Ausland hat sich die Personenzahl jetzt insgesamt auf 5 erhöht. Dass die Nebenkosten jetzt ordendlich steigen durch erhöhten Wasserverbrauch und Müll etc. ist ja logisch.

Wie sieht es jetzt aber mit der Grundmiete aus? Um wieviel % darf der Vermieter diese jetzt erhöhen? Gelten hier auch die max. 20%?

Das Amt würde bei 5 Personen ca. 550 kalt + 190 NK zahlen + Heizkosten.

Dies bei einer max. Wohnungsgröße von 110 qm für 5 Personen.

Kann man jetzt bei einer 60qm-Wohnung in der 5 Personen leben, die Grundmiete jetzt einfach mal um 200 EUR erhöhen, von 350 auf 550 EUR?

Dies würde im Zuge einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter stattfinden.

Einen schönen Abend noch.

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Kann man den Vermieter bitten die Nebenkosten anzupassen und zu erhöhen?

Weil ich seit einigen Jahren eine stetig steigende Nebenkostennachzahlung habe, interessiert mich, ob ich meinen Vermieter bitten kann die Nebenkosten anzupassen und zu erhöhen? Ist ein Vermieter dazu vielleicht sogar verpflichtet?

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