Nebenkosten Arbeitszimmer, hier neue Heizung

2 Antworten

Dei Heizung ist als Reparatur anzusehen und mit 12 % von 3.000,- , somit mit 360,- Euro in die Aufwendungen für das Arbeitszimmer einzubeziehen.

Damit sind natürlich die Handwerkerleistungen nach 35 a EStG nur mit 88 % der maßgeblichen Summe als Bemessungsgrundlage verwendbar.

Für die überschnelle Antwort schon mal großen Dank. Kann ich auch erst die Handwerksleistung gegenrechnen und von der um diesen Betrag reduzierten Heizungsrechnung den Arbeitszimmeranteil 12% abziehen? In jedem Falle ist also keine Afa, sondern Nebenkosten in voller Höhe und einmalig für das Steuerjahr ansetzbar.

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@frank65

Für die überschnelle Antwort schon mal großen Dank.

Der wfwbinder hat sich letztes Jahr einen Computer in seine Brille einbauen lassen, deswegen ist er ständig online.

Aber recht hat er.

Kann ich auch erst die Handwerksleistung gegenrechnen und von der um diesen Betrag reduzierten Heizungsrechnung den Arbeitszimmeranteil 12% abziehen?

Das verstehe ich nicht. Du teilst 100% der Kosten auf in 12% AZ und 88% Rest - und behandelst beide Teile entsprechend.

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@frank65

zur Klarstellung ein Beispiel.

DEine Rechnung war 3.000,-

Davon 12 % Betriebsausgaben = 360,-

Dei Rechnung bestand aus 2.000,- Material und 1.000,- Lohn/Fahrkosten/MAschineneinsatz. (zur Vereinfachung)

Also Basis für den Abzug nach § 35 a = 1.000,- minus 12 % die schon in den Betriebsausgaben sind, bleiben 880,-, davon Abzug 20 % also 176,- Euro direkt von der Steuerschuld abziehen.

Man beachte auch den Unterschied. Bei Bettriebsausgabe von allem. Beim 35 a ohne Material.

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Anzusetzen sind die Kosten im Zahlungsjahr und nicht im Entstehungsjahr.

Du handelst ferner so, wie ein selbstnutzender Eigentümer im gemischten Zweifamilienhaus. Bei Dir ist das Arbeitszimmer der quasi vermietete Teil.

Also zunächst 12 % von € 3.000, gleich € 360, als einmalige Instandhaltungskosten für das Arbeitszimmer. Theoretisch könntest Du die € 360 auch auf 5 (oder weniger) Jahre zeitlich gleich verteilen, also z. B. € 72/Jahr. In den € 3.000 bzw. € 360 stecken auch die Materialkosten!

Für die haushaltsnahen Handwerkerleistungen nach § 35a EStG ist die Gesamtrechnung von € 3.000 aufzuspalten in Arbeitskosten, Entsorgung und Materialkosten. Oder vereinfacht gesagt "Alles ohne Material" (z. B. € 1.000) gehört grundsätzlich zu den haushaltsnahen Handwerkerleistungen. In Deinem Fall muss aber davon vorweg der Arbeitszimmeranteil in Höhe von € 120 abgezogen werden. Du setzt also nur € 880 in den haushaltsnahen Handwerkerleistungen an.

Die Entsorgungskosten sind nur ansetzbar, wenn sie Teil der Installateurrechnung sind, also eine Nebenleistung des Heizungsbauers darstellen.

Nebenkostenabrechnung - wer kann helfen

Hallo zusammen,

wir wohnen seit Dezember 2013 in unserer neuen Eigentumswohnung. Das ganze ist ein Neubau mit einer Pelletsfussbodenheizung. Jetzt haben wir diese Woche unsere erste Nebenkostenjahresabrechnung bekommen, diese wird jetzt noch von den Rechnungsprüfern geprüft, dennoch hab ich vorab mal eine Frage bzgl. den Kosten für die Pellets. Das ganze wird wie folgt aufgeführt :

Anfangsbestand : 16.000 KG, 5.000 Euro

  1. Lieferung : 900 KG , 300 Euro
  2. Lieferung : 7.700 KG , 1.700 Euro
  3. Lieferung : 14.000 KG , 3.000 Euro Restbestand :-10.000 KG ,-2.500 Euro

Ergibt ein Verbrauch von 28.600 KG, 7.500 Euro

Diese 7.500 EUR wurden jetzt aufgeteilt durch die 16 Parteien. 30% Grundkosten 70% verbrauchte Kosten.

Jetzt stellen sich mir da ein paar Fragen. Ich muss dazu sagen, dass wir mit dem Tag des Einzugs ja das erste mal Pellets haben kaufen müssen. Da zu dem Zeitpunkt noch keine Nebenkosten bezahlt wurden hat der Hausverwalter die 16.000 KG gekauft und die Kosten von 5.000 EUR gleich mit einer extra Rechnung von allen Parteien eingefordert, je nach Wohnung eben mehr oder weniger. Das wurde natürlich Anfang 2014 gleich an den Hausverwalter bezahlt.

  1. Warum wird dieser Betrag dann jetzt nochmals auf der Kostenaufstellung aufgeführt? Diese 5.000 EUR wurden doch damals schon bezahlt. Hab ich da jetzt einen Denkfehler? Meiner Meinung nach werden diese 16.000 KG Anfangsbestand doppelt berechnet.Damals 5.000 EUR und jetzt werden diese nochmal aufgeführt... Oder denke ich falsch ?

  2. Ich verstehe auch nicht warum der Restbestand wieder abgezogen wird. Diese Pellets mussten wir doch auch bezahlen, egal ob die verbrannt wurden oder im Keller liegen. Ich mein bezahlt haben wir die doch.. Verstehe das nicht so ganz.

Vielleicht kann mich da jmd aufklären, ist die erste Abrechnung die ich bekomme und verstehe das nicht so ganz...

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Ist folgender Sachverhalt korrekt: A und B erzielen Mieteinahmen (12 * 250 Euro); hiervon kann A 30% der Haus-Jahreskosten für Heizung, Strom, Abwasser, Grundsteuer, etc. abziehen, da A 70% des Hauses selbst bewohnt. Nebenkosten zahlt B ja keine, da die vereinbarte Miete eine Warmmiete ist.

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