Ich möchte meinen Nebenjob zum Hauptjob machen, was muss ich wegen der Steuer beachten?

2 Antworten

Du gibst einfach Deine Sozialversicherungsnummer an und alles ist gut

Wenn es dazu käme, wär das sehr schön für dich.

Die Agenturen praktizieren es erfahrungsgemäß aber so, dass es für sie (selber) sehr schön ist.

Vermutlich werden sie deine Dienste nur auf selbständiger Basis "buchen" wollen und das Geschäftliche per Rechnung abwickeln. Um Steuern / Versicherung mußt du dich dann selber kümmern.
Nebenbei: in Rechnungen > 150 € hat der Leistende (du) übrigens seine Steuernummer anzugeben.


Die 450 €-Grenze gilt nur für Arbeitsverhältnisse (sog. Minijobs) - nicht für Selbständige.

Bis dahin kann anstelle des üblichen Verfahrens mit 'Lohnsteuerkarte' (heute elektr.=ELStAM) und Sozialabgaben eine vereinfachte Regelung mit geringeren Pauschalabgaben an die Minijob-Zentrale in Bochum praktiziert werden - quasi am Finanzamt vorbei (um nichts Falsches zu sagen, die Steuerabgaben beim Minijob per "Karte" abzurechnen wäre alternativ zulässig aber selten von Vorteil, bei dir dann per ungünstigster Steuerklasse 6)

Diese Beträge hat zwar der Arbeitgeber zu überweisen, ob er sie allerdings selber zusätzlich zum Arbeitslohn aufbringt oder seinem Arbn. vom Lohn einbehält (=Abwälzung) entscheidet er.

FAZIT: m.E. wirst du ohne Gewerbeanmeldung keine Aufträge bekommen. Besorg dir doch mal in einer Agentur oder online übers Portal deren Arbeits-/Honorar-/Abrechnungsbestimmungen


Ich kann deine Formulierung in der Überschrift "Nebenjob zum Hauptjob machen" nicht mit dem Sachverhalt zusammenbringen, dein Hauptjob ist doch der öD ?

Da hat leider jemand an der Überschrift herum editiert. Vorher stand da noch "möchte zu meinem Hauptjob einen Nebenjob machen". 

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Ein Nebenjob bis zu 450 € ist steuerfrei.

Damit der Nebenjob den Hauptjob nicht gefährdet, gilt es allerdings einige Spielregeln zu beachten: Bevor ein Angestellter mit seinem Nebenjob loslegt, sollte er einen Blick in den Arbeitsvertrag seines Erstjobs werfen. 

Sehr häufig finden sich dort Klauseln, nach denen die Nebentätigkeit vor der Aufnahme dem Chef mitzuteilen ist; seltener muss der Nebenjob ausdrücklich genehmigt werden. 
Gibt es solche Klauseln, sollte sich der Arbeitnehmer tunlichst daran halten. Sonst riskiert er eine Abmahnung oder gar Kündigung wegen Vertragsbruch. 

Pauschal verbieten dürfen Arbeitgeber Zweitjobs nicht. Entsprechende Klauseln im Arbeitsvertrag sind nichtig.

ja das ich ihn melden muss des weis ich, aber ich wollte vorher wissen wie das funktioniert in diesem Bereich. 

Steuerfrei ja aber das richtet sich doch danach, wenn man nur einen Arbeitgeber beim Nebenjob hat oder?

Also müsste ich einfach nur meine Steuernummer angeben und dann würden die Agenturen mir das Geld direkt überweisen oder sehe ich das falsch?

fragen über fragen und einige bestimmt lächerlich, aber wollte erstmal alles abklären bevor ich weiter schaue und es meinem Arbeitgeber melde. Da muss es schriftlich an die Personalabteilung sein oder? (öffentlicher dienst)

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@1redblue1

Steuerfrei richtet sich nach dem Verdienst. Du kannst ruhig mehrere Arbeitgeber haben, darfst aber zusammengefasst nicht über 450 € verdienen. Schon bei 450.01€ sieht die Welt anders aus.

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super das hatte ich so gelesen und dann auf der nächsten seite gleich wieder anders gelesen. das man neben dem hauptjob nur einen nebenjob haben darf auch wenn man zusammen nicht über 450 kommt. deswegen war ich verwirrt.

also einfach nur die steuernummer bei den agenturen angeben und fertig oder muss man wie beim gewerbeschein eine rechnung schreiben? nicht oder?

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@1redblue1

Du gibst einfach Deine Sozialversicherungsnummer an und alles ist gut ;-))

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@1redblue1

frage hat sich erledigt, is ja eigentlich klar ist ja kein steuerpflichtiger job

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