Nebenjob und Krankenkasse?

4 Antworten

Hallo,

vermutlich nicht, aber für eine exakte Beurteilung fehlen die relevanten Fakten. Ist er hauptberuflich abhängig beschäftigt und dort pflichtversichert ?

Erfolgt die Dozententätigkeit daneben freiberuflich ? Unter den genannten Voraussetzungen wären keine zusätziche Beiträge erforderlich.

(Wieso ist die Tätigkeit sehr teuer, wenns dafür Geld gibt ?)

Viel Glück

Barmer

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Hallo......Ich habs!

Eine kurzfristige Beschäftigung liegt nach § 8 Abs. 1 Nr. 2 i. V. m. § 115 SGB IV vor, wenn die Beschäftigung

für eine Zeitdauer ausgeübt wird, die im Laufe eines Kalenderjahres auf nicht mehr als drei Monate oder

insgesamt 70 Arbeitstage nach ihrer Eigenart begrenzt zu sein pflegt oder im Voraus vertraglich begrenzt ist.

Arbeitnehmer in einer kurzfristigen Beschäftigung sind in allen Versicherungszweigen versicherungsfrei.

Das wird wohl richtig sein!

Danke an Alle die geantwortet haben!!

Danke für die Antwort!

Er ist abhängig beschäftigt und zahlt daher schon in die GKV ein.

Zur Weiterbildung gehören eine Reihe von Seminaren (soweit mir bekannt sind es 8) die jeweils nicht nur Urlaubstage sondern auch ca. 500-800€ kosten (inkl. Reisekosten).

Ich weiß nicht ob man den Nebenjob unter den Bedingungen schon als freiberuflich einstufen kann.

Nochmals Danke für die Information!

Wenn an Seminaren zur Fortbildung teilgenommen wird, dann sind die anfallenden Kosten (Seminar, Unterkunft, Reisen) als Weiterbildungskosten in Anlage N einzusetzen. Die geopferten Urlaubstage fallen nicht darunter.

Mir ist der Inhalt dieses Nebenjobs immer noch unklar. Welches Vertragsverhältnis?

Bitte mal Deinen Sohn hier den Sachverhalt dieser Arbeitsverhältnisse genauer darzustellen. Er hat sicherlich Erfahrung mit seiner Steuererklärung, was er dort wie einsetzt.

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@LittleArrow

Hallo und Danke für die Antwort!
Er hat in seinen Steuererklärung alles angegeben (kann ich sagen weil ich ihm geholfen habe).
Ein Vertragsverhältnis gibt es nicht. Er muss nur bei seiner Abschlussprüfung die Teilnahme an allen Seminaren und geleistete Unterrichtsstunden (ich meine 600h) nachweisen.

Von dem Entgeld für den geleisteten Unterricht bezahlt er Steuern, Fahrtkosten und seine Seminare . Die Frage ist ob er auch Kassenbeiträge zahlen muss.
Als Student musster er das nicht aber als abhängig Beschäftigter mit einem "Nebenjob" der beschriebenen Art ????

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Hallo, es ist weiterhin unklar, wie der Nebenjob zur Weiterbildung gehört.

Und: bei 450 EUR/Monat käme auch ein Minijob in Frage. Dann würde der Arbeitgeber (wenn es denn einen gibt) die Abgaben pauschal abführen. Dann wäre auch eine Angabe bei der Steuer nicht nötig.

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@barmer

Zur Weiterbildung gehören ca. 600h zu leistenden Unterricht als Lehrer oder Dozent oder......die an einer entsprechenden Fachschule geleistet werden müssen. Da die Stunden natürlich bezahlt werden ist das quasi ein Nebenjob der als solcher natürlich versteuert werden muss. Aber wie verhält es sich mit Beiträgen zur GKV??

Ich habe gelesen das ein Nebenjob nicht Sozialversicherungspflichtig ist solange er eben ein Nebenjob ist und weder Zeit- noch Einkommensmäßig die eigentlichen hauptberufliche Tätigkeit nicht übersteigt.
Ist das Richtig???

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Werkstudent + selbstständig Tätigkeit, Studentenstatus?

Hallo, 

seit 3 Jahren (seit Studienbeginn) führe ich nebenbei ein Gewerbe in der Veranstaltungstechnik als Einzelunternehmer (Kleinunternehmerregelung und natürlich auch unregelmäßige Jobs, welche sich immer zwischen 5 und 6 Stunden bewegen inkl. Rechnungen schreiben, wie das halt mit der Selbstständigkeit so ist) und seit letztem Jahr März bin ich Werkstudent bei einer größeren Firma.

Von März bis September (Genau 26 Wochen) war ich bei dieser Firma auf 20h/Woche befristet angestellt (da ich schon fast mit meinem Physik Studium durch war und somit nur eine Vorlesung in diesem Semester hatte und habe teilweise an Wochenenden (von April bis September) als Tontechniker selbstständig gearbeitet (Insgesamt genau 5 Wochen unter dem Semester und im ganzen Beschäftigungszeitraum mit 20h/Woche 11 Wochen).

Zuvor habe ich das mit meiner Krankenkasse und dem Arbeitnehmer und der SBK (von der der Sozialversicherungsrechtliche Beurteilungsbogen für den Arbeitsvertrag kam) abgeklärt, dass es ca 20 Tage pro Jahr, bzw sogar nur 6 Tage pro Semester waren, an denen ich der Tontechnik nachgegangen bin und so bekam ich von allen Seiten die Rückmeldung, das ist okay..unter der Woche bleib ich ja dann bei den 20h/Woche..und in den Semesterferien ist es ja ohnehin unerheblich und die Mehrarbeit findet ja nur an den Wochenenden (Immer Samstags) statt.

Somit bin ich seitdem studentisch Krankenversichert für ca 90 Euro/Monat.

Ich bin innerhalb der Regelstudienzeit fertig geworden, von daher stand das Studium an sich nachweislich schon immer noch im Vordergrund und mein Notenschnitt liegt auch bei 2,0.

Seit Mitte September (befristet verlängert bis März) bin ich mit der Stundenzahl zurückgegangen auf 12h/Woche, von daher ist das mit dem am Wochenende arbeiten ohnehin kein Problem mehr, da ich mit einem Job am Wochenende unmöglich über die 20h/Woche kommen kann.

Aktuell schiebe ich jedoch etwas Panik, da ich im Internet gelesen habe, dass seit 2017 die Ausnahmeregelung mit mehr als 20h/Woche, wenn:

- nur an Wochenenden

- in den Abend/Nachtstunden 

- in der vorlesungsfreie Zeit

nicht mehr ohne weiteres gilt.

Ist es jetzt unter diesen Voraussetzungen möglich, dass ich meinen Studentenstatus nachträglich verliere und etwas für das letzte Jahr nachzahlen muss?

Falls das auf mich zukommt, habe ich die Stundenzahl ja nur von April bis Juli (also während des Semesters) überschritten und seitdem während des Semesters nicht mehr.

Verliere ich dann den Studentenstatus nachträglich komplett? Oder kann er mir nur für April bis Juli aberkannt werden und nachträglich normal weiter fortgeführt?

Aufs Jahr runter gerechnet sieht meine Selbstständigkeit wie folgt aus:

Monatl. gewinn (230 Euro), Arbeitszeit 3,5-4 Stunden. Jetzt habe ich beispielsweise von Januar bis Mai keinen einzigen Auftrag.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

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Krankenkassenbeiträge als nebenberuflich Selbstständiger?

Ich erziele meine Einkünfte als Kameramann in den lezten Jahren hauptberuflich als Angestellter in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Diese sind projektabhängig befristet. In den Zeiten zwischen zwei Arbeitsverhältnissen bin ich arbeitssuchend und lebe entweder von Leistungen der Agentur für Arbeit oder – falls ich keinen Leistungsanspruch habe - von den Ersparnissen der zurückliegenden Einkünfte! Vereinzelt kann es in Ausnahmefällen zu tageweisen Einkünften kommen, für die ich nebenberuflich Rechnungen stelle um die Zeiten zwischen den Angestelltenverhältnissen zu überbrücken. Diese Einkünfte liegen aber nachweislich deutlich unter meinen Einkünften als Angestellter. In den Zeiten der Nichtbeschäftigung versichere ich mich freiwillig in der Krankenkasse. Nun fordert die Krankenkasse eine sehr hohe Beitragszahlung für die vergangenen Monate. Offenbar hat sie mich als hauptberuflich Selbständig eingestuft. Zudem hat sie die Einkünfte aus meiner selbstständigen Tätigkeit und den sozialversicherungspflichtigen Beschäftighungsverhältnissen addiert und auf 12 Monate umgerechnet. So liege ich monatlich immer über der Beitragsbemessungsgrenze. Ist das korrekt? Muss nicht von einer nebenberuflichen Tätigkeit ausgegangen werden (weniger Einkommen als bei meinen Angestelltenverhältnissen, wenige Stunden in der Woche, keine Angestellten) und müssen dann nicht die Einkommen die ich als Angestellter ( für die ich dann auch direkt Krankenkassenbeiträge zahle) und nebenberuflich Selbständiger getrennt voneinander betrachtet werden? Danke für ihre Antwort!

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