Nachzahlung von Sozialabgaben bei der Witwenrente, rechtskonform?

3 Antworten

Das wichtigste für Deine Mutter ist erst einmal, dass sie an zusätzliches Geld kommt.

Dazu kann sie Grundsicherung beantragen, denn von 371 € kann sie nicht existieren.

Hier kannst Du alle Angaben machen und überprüfen, wie hoch die Grundsicherung sein wird:

http://www.brutto-netto-rechner.info/grundsicherung.php

Hallo,

1.) normalerweise, d.h. bei pflichtversicherten Rentnern, wird das einbehalten. Wenn keine Pflichtversicherung bestand, eben nicht. Wo war sie denn immer krankenversichert ?

Über den 400-EUR-Job nicht !! Die Pauschalen des AG schaffen keinen Versichrungsschutz.

2.) Möglicherweise hängt das mit der an sich beitragsfreien KV bei Arbeitslosigkeit zusammen. Fü welchen Zeitraum gilt denn die Nachzahlung ?

3.) BU-Rente ? ALG 2 ?

Viel Glück

Barmer

Hallo, der Abzug der Rentenversicherung von einem Rentenversicherunganteil ist schon komisch. Oder meinst du die Krankenversicherung?

Die wird üblicherweise auch von der Rentenversicherung bereits überwiesen. Wieso das nicht geschehen ist kann ich nicht nachvollziehen.

Wegen Rentenzahlung aus dem 400 € Job. Da gibt es leider nichts. Hat deine Mutter das nicht gewusst ? Oft üben Leute einen 400 € Job aus und freuen sich, daß sie keine Abgaben zahlen müssen, und dann wundern sie sich, daß sie keine Rente dafür bekommen,

Ist eine Beschäftigung bei vorzeitiger Rente, jedoch mit späterer Vergütung zulässig?

Ich habe einmal eine Frage an die Rentenexperten. Die Frage formuliere ich allgemein.

Wenn jemand vorzeitig in Rente geht und mit einem Unternehmen folgenden Beratervertrag abschließt:

Herr XY wird für einen Zeitraum von 15 Monaten im Projekt XYZ als Berater tätig sein. Ihm werden während dieses Zeitraums lediglich Fahrt- und Übernachtungskosten erstattet und eine Pauschale von 450.- Euro monatlich gezahlt.

Führt seine Mitarbeit nach Ablauf von 15 Monaten zu einem erfolgreichen Abschluss des Projektes (Enführung von XYZA) erhält er eine Vergütung von xx.xxx,xx Euro. Erfolgt keine Erführung von XYZA, erfolgt auch keine Vergütung.

wären ja die Vorschriften des § 34 SGB VI (Voraussetzungen für einen Rentenanspruch und Hinzuverdienstgrenze) erfüllt.

Wenn nun nach 15 Monaten und nach Erreichen der Regelaltersrente diese Vergütung gezahlt würde, fällt die Zahlung ja nicht mehr unter eine Hinzuverdienstgrenze

Die Frage ist nun, ob so etwas tatächlich zulässig wäre oder ob hier im Nachhinein Probleme mit der Rentenversicherung zu befürchten sind, da es sich ja eigentlich um eine nachträgliche Vergütung für einen Zeitraum handelt, bei dem die Zuverdienstgrenze von 450.- Euro galt.

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