Nachreichen AV Blege Steuerbescheid

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Steuerbescheid: Werbungskosten blieben unberücksichtigt. Was tun?

Hallo zusammen,

habe extra früh meine Steuererklärung abgegeben und nun den Bescheid erhalten. Gegenüber der Berechnung der Steuersoftware wird aber nur ein wesentlich geringerer Betrag erstattet, da das Finanzamt offensichtlich meine Werbungskosten vergessen oder ignoriert hat. statt:

  • Wege zur Arbeit (Pendlerpauschale)
  • Umzugskosten (Umzugskostenpauschale)
  • Unfallkosten auf dem Weg von der Arbeit nach Hause

wurde nur die

  • Werbunskostenpauschale in H.v. 920€

berücksichtigt.

Wie formuliere ich den Einstruch bzw. Widerspruch? Oder soll ich zunächst mich telefonisch beim FA erkundigen?

(Das Steuer-Identnummer und Steuerfallnummer sowie Anschrift angegeben werden müssen, ist klar. Es geht nur um den "Text". Möchte hier im Vorfeld Fehler und damit Steit mit dem FA vermeiden). DANKE!

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Fehler in Einkommensteuerbescheid 2011

Hallo, ich habe ein großes Problem mit dem Finanzamt und bräuchte deswegen dringend Hilfe.

1) Erstens habe ich den Einkommensteuerbescheid per Post nicht erhalten, sondern nur die 1.Mahnung eine Nachzahlung zu leisten. Was muß ich jetzt am besten tun?

2) Die erhaltene Lohnsteuer-Nachzahlung für 2011 ist völlig außerhalb meiner Vorstellungskraft und kann nicht stimmen. Falls ich einen Fehler bei meiner Steuererkärung gemacht habe (oder das Finanzamt etwas falsch berechnet hat), wie kann ich das jetzt wieder korrigieren?

Ich habe im Kalenderjahr verdient:

29.209.- Euro Bruttoarbeitslohn

2.264.- Euro Einkünfte aus Vermietung u. Verpachtung

618.- Euro Lohnersatzleistung (Arbeitslosengeld)

Laut meiner Steuersoftware muss ich 220,60.- Euro nachzahlen. Das wohl vorallem wegen den Zusatzeinnahmen aus Vermietung u. Verpachtung. In der Nachzahlung ist aber noch nicht berücksichtigt, dass ich dafür vierteljährliche Vorauszahlungen geleistet habe, die höher sind als die 220.- Euro. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass ich überhaupt nichts nachzahlen muss.

Jetzt der Hammer: Das Finanzamt fordert von mir eine Lohnsteuer-Nachzahlung von 1813.- Euro!

Als ich persönlich zur Sprechstunde beim Finanzamt erschienen bin, hat der "Mitarbeiter" dort mir irgendwelche Schlagworte an den Kopf geworfen, z.B. "Progressionsvorbehalt" oder "Gewinn aus Vermietung und Verpachtung". Im Nachhinein ist mir natürlich klar, dass er mich nur abwimmeln wollte und verhindern wollte, dass das Finanzamt den Fehler zu ihren Gunsten korrigiert.

Der Progressionsvorbehalt, der sich durch die 618.- Euro Arbeitslosengeld ergibt ist natürlich da, aber er beträgt für das ganze Jahr nur 77.- Euro, nicht 1813.- Euro! Wie gesagt sind auch die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung nicht die Ursache, da diese ja insgesamt nur knapp über 2000.- Euro liegen und dafür außerdem schon einige hundert Euro Vorauszahlungen geleistet wurden.

Was kann ich tun, damit ich diese irrsinige Nachzahlung nicht zahlen muss? Sei es, weil ich einen fehlerhafte Angabe gemacht habe bei meiner Einkommenerklärung oder weil das Finanzamt etwas nicht richtig berechnet hat. Außerdem habe ich den Steuerbescheid nicht auf dem die Nachzahlung ausgewiesen ist, sondern nur die 1.Mahung mit Überweisungsträger.

Ich habe jetzt einen Brief ans Finanzamt geschickt in der ich erkläre den Bescheid nicht erhalten zu habe und (vorsichtshalber) Widerspruch gegen den Steuerbescheid einlege (leider ohne Rückschein)

Ich sehe keinen Sinn darin nochmal aufs Finanzamt zu gehen, da die Mitarbeiter dort darauf trainiert zu sein scheinen einen zu hinters Licht zu führen. Der Mitarbeiter dort braucht ja nur auf seinen PC-Bildschirm schauen und kann dann kontrollieren, was die Ursache der horrenden Nachzahlung ist, damit man den Fehler beheben kann. Stattdessen schiebt er irgendwelche offensichtlichen Falschaussagen vor, damit ich die Nachzahlung nicht korrigieren kann. Danke für Hilfe und Infos!

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Werbungskosten als Mitfahrer (berufbegl. Studium) nicht übernommen?!

Hallo,

ich habe eine Frage zum Bescheid meiner diesjährigen Einkommenssteuererklärung. Ich arbeite als Angestellte und absolviere nebenbei berufsbegleitend ein Studium (welches für die Ausübung meiner Tätigkeit notwendig ist, ist ein Zweitstudium). Die Hochschule an der ich dieses berufsbegleitende Studium absolviere ist 100km von meinem Wohnort entfernt und ich fahre als MITFAHRER in einer Fahrgemeinschaft mit und habe bei jeder Fahrt (ca. 1x pro Woche) Ausgaben in Höhe von 8 - 10 € (die ich an den Fahrer zahle). Das Hin- und Herfahren kostet mich also auch jeden Monat mind. 40 € (manchmal auch mehr wegen Blockwoche).

Nunja, und jetzt halte ich meinen Bescheid in den Händen mit dem Satz "Fahrtkosten im Rahmen des Studiums konnten nicht berücksichtigt werden, da diese als Mitfahrer durchgeführt wurden und somit keine nachweislichen Aufwendungen entstanden sind."

Ich bin ehrlich gesagt geschockt, denn ich habe sehr wohl Aufwendungen gehabt und bin davon ausgegangen, dass diese Fahrtkosten über die Pauschale (wie sie ja auch der Fahrer abführen kann, obwohl er bei jeder Fahrt ja unserer Geld eingenommen hat) berechnet wird. Aber nicht als Mitfahrer??

Kennt sich jemand aus und kann mir sagen, ob das so stimmt?

Vielen Dank! Linda

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Darf das Finanzamt umlagefähige Kosten streichen, weil die Nebenkosten pauschal abgerechnet werden?

Hallo zusammen,

ich habe gerade den Steuerbescheid zurückbekommen.

Wir vermieten eine Wohnung, die Nebenkosten werden über eine Pauschale abgerechnet. Im letzten Jahr haben wir im gesamten Haus Insektenschutz angebracht. Diese Kosten möchte das Finanzamt nun nicht anerkennen, es schreibt "die umlagefähigen Kosten konnten nicht berücksichtigt werden. Nimmt der Vermieter keine NK-Abrechnung vor, können umlagefähige Aufwendungen nicht geltend gemacht werden." Stimmt das denn so? Oder habe ich das nur an der falschen Stelle eingetragen? Ich habe es als "Erhaltungsaufwand" bei den Werbungskosten angegeben. Das hieße ja, dass alles, was ich an Geld in eine Verbesserung der Wohnsituation investiere nicht von der Steuer absetzen kann, solange ich keine NK-Abrechnung mache.

Kann mir bitte jemand einen Tipp geben?

Danke und Grüße

Corinna

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Progressionsvorbehalt für Insolvenzgeldbezug auch nach Rückzahlung des Insolvenzgeldes?

Arbeitgeber meldet Insolvenz an. Insolvenzgeldbezug (Nettogehalt) für 3 Monate, danach Insolvenzeröffnung. Das bezogene Insolvenzgeld wurde 2010 als steuerfreier Bezug im Steuerbescheid mit Progressionsvorbehalt, also zwar steuerfrei aber steuererhöhend, berücksichtigt. Damit ergibt sich ein steuerlicher Nachteil gegenüber einer normalen Gehaltszahlung, deren Netto keinem Progressionsvorbehalt unterliegt und deren Steuerabzug dann bei Absetzungen voll zum Tragen kommt. Nun wird Insolvenzgeld an die AA zurückgezahlt, weil genügend Masse vorhanden ist. Habe ich dann als ehemaliger Beschäftigter des Unternehmens Anspruch auf Ausgleich des Schadens, der mir durch den Progressionsvorbehalt entstanden ist? Ggf. sogar auch auf eine normale Nachzahlung des regulären Gehalts unter regulärer Abführung der Steuern, und wie könnte dann der Nachteil des Progressionsvorbehalts "verrechnet oder erstattet" werden?

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Steuererklärung / DBA - welche Werbungskosten werden angerechnet?

Hallo Zusammen, ich bräuchte einmal sachkundige Hilfe zur Steuererklärung 2015!

Der Fall ist folgender:

Ehemann (Pole) arbeitet seit Mitte 2014 in Deutschland und wird nach deutschem Recht besteuert.

Die Ehefrau arbeitet bei einem polnischen Reisebüro und ist seit Nov. 2014 in Deutschland.

Sie arbeitet seitdem von zu Hause (Deutscher Wohnsitz) über Home Office für die polnische Firma. Von Juni bis August (Hochsaison) muss sie nach Polen arbeiten und dort vor Ort arbeiten. Lohn und Steuern werden von polnischer Firma gezahlt / abgeführt.

Da sie unter 10000 Euro verdient ist sie in Deutschland steuerbefreit, auch nach DBA. Ihr Verdienst wird aber im Progressionsvorbehalt nach §32b berücksichtigt. Das Finanzamt hat weder Werbungskosten für das Arbeitszimmer in Deutschland noch Werbungskosten für die 3 Monate vor Ort anerkannt.

Ebenso hat das Finanzamt auch keine Werbungskosten / Reisekosten für den Ehemann anerkannt, der 1x mtl. nach Polen gefahren ist, um seine Frau vor Ort zu besuchen.

Der Steuerbescheid 2015 lautet nun durch den Progressionsvorbehalt auf 1175,-- Euro Nachzahlung. Trotz Internetrecherche habe ich keine Informationen gefunden, welche Werbungskosten man ansetzen kann.

Für eine schnelle und sachkundige Antwort wäre ich sehr dankbar.

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