Nachmieter wird vom Vermieter nicht akzeptiert,da der nicht so gut verdient wie ich.(Mietausfall?)

3 Antworten

Die Antwort auf Deine Frage hast Du Dir selber schon gegeben, nämlich durch den Hinweis auf das von Dir zitierte BGH-Urteil, welches in allen Punkten vergleichbar sein dürfte. Einer besonderen fristlosen Kündigung bedarf es nicht, der Mietzinsanspruch ist verwirkt.

Allerdings rate ich Dir, aus Gründen der Beweissicherung, wenn irgend möglich, die Namen und Adressen der abgelehnten Bewerber in Erfahrung zu bringen. Vielleicht kann man mit denen dann auch mal telefonieren um zu ermitteln, ob nicht doch wichtige Gründe zur Ablehnung bestanden.

Gegenüber Deinem Vermieter würde ich, sofern noch nicht geschehen, die Lage schiftlich darstellen, insbesondere unter Verweis auf das genannte Urteil androhen, dass Du die Mietzahlung ab Juli einstellen wirst wegen der unberechtigten Ablehnung der Nachmieter. Gleichzeitig sprichst Du hilfweise die Kündigung wegen der unberechtigten Ablehnung der Nachmieter aus.

Wie gesagt: Ich glaube nach dem vorgetragenen Sachverhalt nicht, dass man noch kündigen muß, aber es schadet ja nichts, das zu tun. Interessant ist im übrigen noch Deine Bemerkung, dass der Makler Dir nochmals Provision abknöpfen will. Ob das bei einem Tätigwerden für den Eigentümer überhaupt rechtens ist, lasse ich mal dahinstehen. In jedem Falle ist da doch mit Kenntnis und Einverständnis des Vermieters sogar noch eine Vereinbarung über die vorzeitige Entlassung aus dem Vertrag abgeschlossen worden, deren Einhaltung man einfordern kann.

BGH-Urteil, welches in allen Punkten vergleichbar sein dürfte.

Wenn du es gelesen und verstanden haben solltest, hättest du festgestellt, daß dem nicht so ist :-O

In Hanfrieds Fall wurde gab es weder eine Vereinbarung, wonach der M "aus dem MV zu entlassen sein, wenn eine geeigneter Nachmieter gefunden wird", an die der VM festzuhalten hat noch ist eine in diesem Fall erkennbare mangelnder Solvenz mit erwartbaren Mietausfällen der Situation des verhandelten Falles vergleichbar, bei der der VM aus "objektiv nicht begründeter, neagtiver Einstellung" zu einer Mutter mit Kind Vertragsschluß als unzumutbar ablehnte :-)

G imager761

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@imager761

Du hast die Sachverhaltsschilderung nicht gelesen oder nicht verstanden. Das aber sollte man, bevor man Kommentare schreibt. Habt ihr in Eurem Semester wohl noch nicht gelernt.

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@Privatier59

Unsubstantiierte Beiträge schreiben und dann persönlich werden?

Wenigstens ich kann in Hanfrieds Fallschilderung keine Vereinbarung zur Möglichkeit der Vertragsauflösung nach Nachmieterstellung mit dem Vermieter erkennen.

Und allein darauf kommt es an, wenn es um deinen vollmundig behaupteten Foderungsanspüche (Mietzahlungseinstellung, Kündigung, Klagandrohung) geht: einen Rechtsgrund.

Was da ein Makler sagt, ist ebenso irrelevant wie nicht justitiabel: Vertragsparteien sind M und VM.

Wenn der Makler oder Hausmeister meint, "die Wohnung können sie so lassen", wäre er seine Kaution ja auch los, wenn der VM einen Schaden feststellt.

G imager761

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@imager761

Du solltest lieber erst mal an Dir selber arbeiten, insbesondere an Deinem unverschämten Ton. Wenn Du Dir den Sachverhalt so verbiegen willst, dass er zu Deinen Ausführungen passt, dann hat das mit einer angemessenen juristischen Bewältigung des Falles nichts mehr zu tun. Mit Dir weiter zu diskutieren würde erst Sinn machen, wenn Du Dir endlich mal den Sachverhalt vornimmst.

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Bei der rechtlichen Bewertung komme ich zu einer durchaus anderen Einschätzung.

  1. Wer sich bei vereinbarter Probezeit (!) eines neuen Arbeitsverhältnisses auf ein derart langfristiges Mietverhältnis einläßt, muß sich ein erhebliches Verschulden anrechnen lassen und kann sich bei einer durchaus möglichen Kündigung nun keinen Härtefall zurechnen lassen :-O

  2. Das zitierte BGH-Urteil findet hier IMHO keine Anwendung. Zum einen wurde hier eine Nachmieterrregelung vereinbart, zum anderen ist bei der Frage der Zumutbarkeit und Eignung die persönliche Antpathie des VM einen Mutter mit Kind gegenüber wohl anders zu bewerten als einen mangelnde Solvenz des Nachmieters wie in deinem Fall :-O

Im Ergebnis hat der VM allein aus Eigentumsrecht völlige Dispositionsfreiheit bezüglich der Nachvermietung und kann gesetzeskonform Vertragserfüllung (Mietzahlung) für die Vertragslaufzeit fordern.

Mangels anderslautender Zusagen oder gar vetraglicher Vereinbarungen darf er elbst einem zumutbaren, geeigneten Nachmieter Mietvertrag anbieten und hat sich keinesfalls an Vorschläge des Maklers verweisen zu lassen.

G imager761

"Der Makler,der für den Vermieter arbeitet..." : Das ist der entscheidende Schlüsselsatz der Sachverhaltsschilderung. Es gab eben doch eine Vereinbarung. Somit gehen alle vorgenannten Ausführungen leider völlig am Fall vorbei.

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Der Vermieter muss keinen Nachmieter akzeptieren, wenn der nicht so solvent ist wie du warst bei Einzug.

So ist es - ich denke eher auch nicht, das Hanfried einen einjährigen Arbeitsvertrag einhält wenn der AG dann sagt, mit den Lohnzahlungen klappt es erst mal nicht - aber Danke für die gute Arbeit.

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Wohnungübergabe (Auszug): Schäden & nicht erfolgte Schönheitsreparaturen

Beim Auszug/Wohnungsübergabe meines Mieters (Mietdauer 9 Jahre), habe ich als Vermieter einige gravierende Schäden festgestellt.

Der Mieter weigert sich diese auf seine Kosten zu beheben und beruft sich normale Gebrauchs- und Verschleißspuren:

  1. In der vom Vermieter gestellten Küche (bei Einzug 2 Jahre alt) viele Schaniere defekt. Während der Mietdauer anscheinend nie nachjustiert. Aufgrunddessen sind dann auch zwei Türen abgefallen und deren Holz beschädigt bzw. Beschichtungen abgeplatzt.

  2. Die Badezimmertür-Zarge durch mehrere Bohrungen verletzt, um ein Regal anzuschrauben.

  3. Fußbodenleiste teils abgerissen.

  4. Bei einer Wohnungstür Rahmen/Zarge zersplittert und Türklinke komplett defekt.

Die o.g. Schäden wurden während der kompletten Mietziet nie vom Mieter gemeldet.

Schönheitsreperaturen & Instandsetzungen:

Der Mieter hat während der 9 Jahre nicht einmal tapeziert bzw. gestrichen (Tapete ist noch vom Vormieter) und will jetzt auch beim Auszug weder neu tapezieren, noch große Dübellöcher beheben, etc. Obwohl im Mietvertrag steht, daß er Schönheitsreparaturen u.a. Tapezieren während der Mietdauer bzw. spätestens bei Ende des Mietverhältnisses duchführt. Außerdem hat der Mieter für Bagatellschäden bis 50 € auf eigene Kosten lt. Vertrag aufzukommen.

Ich habe die Wohnung in diesem Zustand so nicht abgenommen, die Schäden im Protokoll mit Fotos festgehalten und dem Mieter eine Frist von 2 Wochen für die Reparatur eingräumt.

Fragen:

  1. Inwieweit bin ich als Vermieter im Recht? Welche Schäden und Schönheitsreparaturen muß der Mieter auf eigene Kosten tragen?

  2. Weitere Vorgehensweise? Anwalt einschalten (wegen hoher Kosten ungern)?

  3. Einbehaltung der Kaution? Die Wohnung auf meine Kosten tapezieren und alle Schäden beheben lassen. Allerdings deckt die Kaution bei weitem nicht die Schäden und die noch ausstehende Nebenkostenabrechnung ab.

  4. Sonstige Vorschläge?!

Vielen Dank für eine Antwort, Vorschläge und Tipps.

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Vermieter will Kaution nicht zurückzahlen und lügt dass sich die Balken biegen

Hallo an alle. Und zwar bereitet mein Vermieter mir große Sorgen.

Da wir damals dringend eine Wohnung zwecks Arbeitswechsel suchten, haben wir die Wohnung angemietet obwohl sie in einem ziemlich "miserablen" Zustand war. Sprich: Beim Einzug war in der ganzen Wohnung Dreck, Spinnweben und teilweise sogar Matsch im Waschbecken. "Kann man alles putzen" dachte ich.

Während des Mietverhältnisses gab es bereits erste Probleme mit der Wohnung. Elektrik defekt, mehrere Geräte sind durchgebrannt - in der neuen Wohnung funktionierten einige wieder davon, wegen einer Spanplattenwand haben wir für die Katz geheizt und da wär noch vieles mehr. Was ich nun dazu sagen muss ist, dass wir zwei Katzen haben. Als wir den Mietvertrag unterschrieben haben waren zwei Makler dabei und alles ging ganz hektisch. Ich hatte alles überflogen und alles schien in Ordnung. Der einzige Punkt der mir dann später Zuhause auffiel war "Haustiere verboten". Die Mutter meines Freundes rief also den Vermieter nochmal an und fragte ob die Katzen damit auch gemeint seien. Er meinte er habe zwar eine Allergie und könne bei Reperaturen nicht selbst in die Wohnung sondern müsste einen Handwerker schicken, aber es ginge in Ordnung er sei ja tierlieb.

Irgendwann sprachen wir mit unseren Nachbarn über das Thema mit der kaputten Elektrik und dass der Vermieter nie erreichbar sei. (Zu der Zeit lief ein Wasserhahn 6 Tage ohne dass der Vermieter sich drum gekümmert hat) und diese hatten ebenfalls die selben Probleme mit der Wohnung. Zudem haben sie die Wohnung ausgemessen und diese verfügt über viel weniger Qm als angegeben. Auch bei uns stellte sich herraus, dass die Wohnung über viel weniger Qm verfügt. Wohl der Grund warum im Mietvertrag dreister Weise keine Quadratmeterangabe steht. Die Angabe stand nur in der Wohnungsanzeige. Beim Gespräch mit den Nachbarn kamen dann merkwürdige Details ans Licht. Scheinbar hat unser Vermieter gar keine Katzenallergie. Er war ganz normal bei ihnen in der Wohnung und hat die Katze sogar gestreichelt. Bei uns ist er mit Mundschutz reingekommen. Stell sich das einer mal vor. Nun versteh ich auch warum. Nun nach dem Auszug meint er, er müsse eine "Großreinigung" wegen den Katzen durchführen. Wenn das mal nicht zu 100% eine Masche war um seine Bruchbude reinigen zu lassen. Zudem wirft er mir noch vor, dass die Nachmieter wegen UNS ausgezogen sind weil wir die Wohnung dreckig hinterlassen haben. Dabei haben wir die Wohnung dreckig, ungestrichen und samt Schimmel in der Arbeitsplatte bekommen. Die Wohnung wurde gestrichen, geschrubbt und mit neu verklebter Arbeitsplatte übergeben.

Das ganze macht mir unfassbar zu schaffen, da diese Menschen noch so dreist sind und am Telefon rumschnauzen. Ich überlege zum Mieterschutzbund zu gehen, doch kann dieser nachträglich noch was ausrichten? Ich mein, in die Wohnung könnte kein Gutachter mehr wenn wir nicht mehr drin wohnen oder? So blöd wie wir waren haben wir im Mietvertrag "Haustiere verboten" nicht ändern lassen.

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Renovierung

Hallo zusammen! Folgender Sachverhalt: Meine Tochter hat im letzten Jahr von der Gebag eine unrenovierte Wohnung angemietet und bekam für die Renovierung von der Wohnungsbaugesellschaft Euro 350,- ; so wie andere für die Dauer der Renovierung mietfrei wohnen können. Im Übergabeprotokoll wurden alle Schäden festgehalten und die Wohnung wurde wegen dem Renovierungsgeld als renoviert ausgewiesen!

Im Mietvertrag stand nichts von einer Renovierung bei Auszug!

Nun ist sie ausgezogen und die Gebag hat ihr gesagt, das wenn der neue Mieter die Wohnung so übernimmt, sie weder Tapeten abreißen noch streichen muß! Im Gegenteil! Gesonderte Wünsche des Nachmieters wurden von ihr noch berücksichtigt. Die Mustertapete sollte abgerissen werden u.s.w.,! Bei der gestrigen Übergabe wurde dann alles seitens der Gebag verworfen. Hier wurden ihr nicht sogar alle bereits ermittelten Schäden bei Einzug in Rechnung gestellt, sondern man teilte ihr mit, das der Nachmieter zwar die Wohnung so übernimmt, sie jedoch die Neurenovierung des Nachmieters von ihrer Kaution bezahlen muß. Obwohl sie bei Einzug im letzten Jahr die Wohnung genauso übernommen hat, wurden ihr jetzt sogar Euro 570,- abgezogen! Also noch Euro 220,- mehr, als sie selbst für den gleichen Zustand der Wohnung bei Anmietung von der Gebag bekommen hat. Ich habe dann im Auftrag UNTER VORBEHALT das Übergabeprotokoll unterschrieben, da die Gebag nicht nur Druck ausgeübt hat, sondern noch frech geworden ist. Der Nachmieter bekommt also jetzt für die Renovierung, obwohl er sich einverstanden erklärt hat, diese so zu übernehmen Euro 570,- von der Gebag, bzw., von der Kaution meiner Tochter! Das kann doch nicht rechtens sein oder irre ich mich jetzt? Hätte man meiner Tochter gesagt, das sie die Tapeten abreißen muß, bzw., streichen muß, hätte sie es getan! Und auch auf das Renovierungsgeld im letzten Jahr von der ARGE hat sie verzichtet, da die Gebag ihr das mit der Begründung nahegelegt hat, das sie etwas mehr bezahlen. Auch hier hieß es bei der gestrigen Übergabe seitens der Gebag. "Nun ja, hätten sie das Geld seinerzeit von der ARGE genommen, hätte die Wohnung als unrenoviert gegolten und dann wäre Ihnen auch nichts von der Kaution abgezogen worden!" Mal abgesehen davon, das meine Tochter einen RA zu Rate zieht, wüßte ich vorab ganz gerne mal, wie denn die Rechtslage ist.

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