nachlassstreit

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4 Antworten

Entscheidend ist hier in welchem Stadium der Scheidungsvorgang ist. In der Regel wird die Ehefrau als Erbe erst dann ausscheiden, wenn die Scheidung bereits rechtskräftig ausgesprochen wurde oder wenn bereits der Scheidungsantrag eingereicht wurde und keine Einwände gegen die Scheidung vorliegen - also auch der Ehepartner dem Scheidungsantrag bereits zugestimmt hat. Die Tochter ist in jedem Fall erbberechtigt, wenn der Ehegatte der Vater der Tochter ist oder diese adoptiert hat. Ist die Tochter nicht mt dem Ehegatten verwandt, dann gilt das gleiche wie für die Ehegattin.

Existiert ein gültiges Testament, dann erübrigt sich Deine Frage.

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Mit Zugang des Scheidungsantrages wäre der Ehegatte von der Erbfolge des Erblassers ausgeschlossen. Das adoptierte oder leibliche Kind des Erblassers wäre erbberechtigt, so es durch Testament oder Erbvertrag nicht ausgeschlossen wäre.

G imager761

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stippi:

Das Erbrecht ist schon dann ausgeschlossen, wenn beim Todesfall die Voraussetzungen der Scheidung gegeben waren und der Erblasser die Scheidung beantragt oder ihr zugestimmt hatte. Bei berechtigtem Scheidungsbegehren des einen Ehegatten und Zustimmung des anderen büßen beide wechselseitig das gesetzliche Erbrecht ein.

Im übrigen darf ich auf die Ausführungen von binsteglitz verweisen.

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Es fehlt Deiner Frage leider jegliche Substanziierung: Wessen uneheliche Tochter ist das? Gibt es letztwillige Verfügungen? Wenn ja, was steht darin? Auf welchem Planeten lebst Du?

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