Nachforderung Einkommensteuer

4 Antworten

  1. Einspruch kannst Du einlegen, aber das muss ja auch begründet werden. Aber du hast bisher ncihts gesagt, wieso die steuerschuld falsch berechnet worden sien soll, sondern es geht um Vorauszahlungen (Lohnsteuerabzug).

  2. Was Du im Zweifel begehrst, ist ein Stundung.

  3. was noch unklar ist, ist die Sache mit dem Lohnsteuerabzug. Was wurde Dir in der Lohnbescheinigung als Lohnsteuerabzug für das Jahr bescheinigt?

  4. Wie hoch sind die im Bescheid festgesetzten Einkünfte?

  5. Stimmt das mit der Erklärung überein?

  6. Mangels der Einzelangaben ist der Sachverhalt nciht rund.

Auweia. Im Zweifel Stundung ist Schmarrn. Im Zweifel Einspruch !!

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@vulkanismus

Im Sachverhalt stand nichts davon, dass es wohl eine Schätzung ist, sondern nur dass er im Angestelltenverhältnis arbeitet. Kein Hinweis auf eine falsche Steuerberechnung. Ohne zumindest eine Idee, dass die Steuerschuld falsch sein könnte, kann man sich einen Einspruch sparen.

Wenn es sich, wie man aus den Kommentaren erahnen kann, um eine Schätzung handelt, dann natürlich Einspruch.

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@wfwbinder

Bei einer Schätzung k e i n Einspruch , sondern Erklärung abgeben.

Warum ahnen?

"ich habe seit etwa 3 Jahren keine Einkommensteuererklärung gemacht. Kann es damit zusammenhängen? "

Hat er das denn nicht geschrieben ?!

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@vulkanismus

Hatte er, ich habe es falsch interpretiert. ich ging davon aus, dass er die zeit davor meinte, denn beim Erhalt eines Steuerbescheides ohne das Wort "Schätzung" gehe ich davon aus, dass es auf einer Erklärung basiert.

Ausserdem bräuchte bei einem Schätzungsbescheid nicht einmal Einspruch einlegen, denn eine abgegebene Erklärung würde von der Verwaltung als Einspruch gedeutet werden müssen, er muss nur in der Einspruchfrist bleiben, weil sonst nicht zu seinen Gunsten, sondern nur zu seinen Ungunsten geändert würde.

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@wfwbinder

Natürlich braucht es keinen Einspruch. Aber nicht weil die Erklärung als solcher gewertet wird, sondern weil der Bescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung steht, also jederzeit geändert werden kann.

Die Erklärung wird nicht als Einspruch gewertet, sondern als Antrag auf Veranlagung. Dazu gilt die Einspruchsfrist von einem Monat nicht.

Wenn zur Erklärung auch noch ein Einspruch vorliegen würde, könnte von der Erklärung nicht abgewichen werden.

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Widerspruch einlegen. Haben Sie Lohnersatzleitungen (Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld, Zuschuß Altersteilzeit, Krankengeld von der Krankenkasse) bekommen? Dann kommt es zu Nachzahlungen, da sich dadurch das Einkommen erhöht.

Wenn, dann Einspruch.

Lohnersatzleistung erhöhen nicht das Einkommen, sondern das zu versteuernde Einkommen.

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@vulkanismus

Keines Dergleichen, auch kein Arbeitslosengeld. Ich wurde im Juli 2012 übergangslos in ein neu gegründetes Unternehmen übernommen. Anscheinend hat eines der beiden Unternehmen die Lohnsteuer und den Soli für ein halbes Jahr nicht abgeführt. Das wäre meine einzige Erklärung.

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@fussi

Was der Unternehmer gezahlt hat, hat mit Deinem ESt-Bescheid absolut nichts zu tun.

Du bist wegen Nichtabgabe geschätzt worden. Hab ich doch schon geschrieben !!

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@vulkanismus

Einspruch statt Widerspruch, zu versteuerndes Einkommen statt Einkommen..... Es ist klar hier spricht ein Steuerbeamter namens vulkanismus in bestem Beamtendeutsch. Lohnersatzleistungen müssen doch nicht versteuert werden oder? Sie erhöhen nur den Steuersatz oder hat sich das geändert? Mit all diesen tollen umfangreichen Ausführungen von Steuer-Beamten kann der Fragesteller wenig anfangen, er wird wohl beim FA anrufen müssen und nach Erklärungen fragen.

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@hildefeuer

Das Einkommensteuerrecht in Deutschland unterscheidet zwischen Einnahmen, Einkünften, Einkommen und zu versteuerndem Einkommen.

Das dürfte nicht nur Dir klar sein.

Was wird wohl ein Finanzbeamter von einem Anrufer deswegen und erst recht vom Ratgeber halten?

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@vulkanismus

Ja das kann sicherlich nur ein Finanzbeamter unterscheiden. Am besten wir schauen mal ins Gesetz, dann verstehen wir noch weniger......

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Die erste Frage, die sich ein Steuerzahler stellen sollte, lautet:

Muss ich überhaupt gegen den Steuerbescheid Einspruch erheben?

Erst einmal solltest Du noch einmal ein Blick auf die Punkte werfen, wegen derer der Bescheid nur vorläufig erlassen wurde. Wenn diese offenen Punkte durch Gerichtsentscheidungen geklärt werden, profitiert der Steuerzahler von für ihn günstigen Entscheidungen automatisch. Ein Einspruch ist hier nicht nötig.

Ansonsten gilt es Einspruch einzulegen.

Für einen Einspruch gegen Steuerbescheid gilt eine Frist von einem Monat. Die Frist beginnt mit Zustellung des Bescheides durch das Finanzamt.

Mehr dazu hier: http://www.banktip.de/rubrik2/20369/einspruch-gegen-den-steuerbescheid-einlegen.html

Der Blick auf die Vorläufigkeitsvermerke ist vorab völlig unwichtig.

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@vulkanismus

Hat Primus sinngemäß auch so geschrieben.

Oder was willst Du mit Deinem geschätzten Kommentar uns sagen?

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@LittleArrow

Lies nochmal was er geschrieben hat.

Mein Kommentar sagt aus, dass Primus das Augenmerk auf das Unwesentlichste lenkt, anstatt auf den Erläuterungstext hinzuweisen.

Im vorliegenden Fall geht hervor, dass eine Schätzung ausgebracht wurde. Und das allein ist hier wichtig.

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@vulkanismus

Also entweder hat der Fragesteller nicht immer Internetzugang oder das Thema ist nicht wichtig.

Ich schlage vor, abzuwarten.

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Steuererklärung in Deutschland nach langem Auslandsaufenthalt: Welche Daten will das Finanzamt über die vergangenen Jahre?

Ich bin dt. Staatsbürger und habe fast 18 Jahre im EU Ausland gelebt und verschiedene Kapitalgesellschaften gegründet und dort Einkünfte aus Immobilien erzielt. Während einiger Jahre (während eines 5 jährigen Spanienaufenthalts) habe ich für eine Kapitalgesellschaft quasi keine Steuern gezahlt; d.h. dort könnten von den spanischen Behörden noch erhebliche Nachforderungen bzgl. der Jahre 2012/2013/2014 auf mich zukommen. Ich bin seit 2014 nicht mehr in Spanien wohnhaft. Meine Frage: Angenommen, ich ziehe nun 2018 nach Deutschland und bringe Betrag €X als mein Privatvermögen mit, und zahle darauf in Deutschland ab 2018 Abgeltungssteuer für evtl. anfallende Kapitalerträge. Ist es dann üblich, dass das Finanzamt direkt hellhörig wird und fragt "Woher kommt dieses Geld? Wo waren Sie denn wohnhaft? Welche Unternehmen haben sie betrieben, in welchen Ländern? Wo sind die Jahresabschlüsse?" Wird der deutsche Finanzbeamte dann quasi ein Rundschreiben an die beiden EU Länder (Spanien und Niederlande) schicken, in denen ich in den letzten 10+ Jahren wohnhaft war um zu schauen, ob ich dort sämtliche Steuern gezahlt habe? Oder interessiert das dt. Finanzamt nur, ob ich nun in Deutschland steuerpflichtig war oder nicht (war ich nicht) -- und der Rest der Vorgeschichte ist denen egal? Liegt die Beweislast da bei mir, nachzuweisen, dass ich in den letzten 10+ Jahren keinen Wohnsitz in Deutschland hatte und somit nicht steuerpflichtig war?

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