Nacherbe (Enkel) festlegen um zu verhindern, dass der Ehemann der Tochter das Vermögen erbt?

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Andrsherum ist es machbar.

Der Enkel wrd als Erbe, die Tochter als gebundene Vorerbin eingesetzt.

Dann erbt die Tochter zwar, kann aber nicht in Form eines anders lautenden Testaments, oder durch Schenkung verfügen.

§§ 2100 ff BGB

ich denke, es kommt genau darauf an, wie so ein Vertrag gestaltet ist.

In meiner Familie gibt es einen ähnlichen Fall: es soll vermieden werden, dass das Haus der Eltern, das der Tochter geschenkt wird, an den Schwiegersohn geht, sollte die Tochter vor den Eltern sterben. In dem Fall geht das Haus an die Eltern zurück. Das ist dann wohl eine Schenkung unter Vorbehalt.

In einem anderen Falle geht eine Immobilie an die Enkelkinder über.

Im Fall 1 gibt es auf keinen Fall einen Pflichtteil. Bei Fall 2 bin ich mir nicht sicher.


Wenn die Eltern nun bei euch festlegen, dass nur die Tochter erbt, dann ist das so. Wieso sollte der Schwiegersohn einen Pflichtteil bekommen? Oder was ist genau gemeint? Was ist mit den Nacherben gemeint?

Pflichtteil Erbschaft / Schenkung. Günstigste Lösung für Einzelkind/Einzelenkel

Hier mal die Situation: -Großvater 90 Jahre -bewohnt eigenes Haus welches auch eine vermietbare Dachgeschosswohnung besitzt die aber leersteht. -Verfügt auch über ein nicht geringes Barvermögen. -Eltern ( Einzige Tochter des Großvaters + Ehemann) bewohnen den Anbau (eigener Eingang jedoch verbindung durch Keller zum Haupthaus) an das oben genannte Haus, -selber gebaut, Finanzierung läuft noch. -Grndstücksverhältnisse unbekannt, vermulich Eigentum des Großvaters? -Ehemann Alleinverdiener.Vermutlich überschuldet. -Enkelsohn, (Einzelkind) verheiratet keine Kinder, wohnt zur Miete.

Nun die Problematik: -Nach Ehebruch seitens der Frau erwägt Ehemann (Frau auch) die Scheidung. -Anbau/ ist auf beide eingetragen. -Großvater & Enkelsohn beführchteten schon vor der Eheproblematik der Eltern dass die Ehefrau das vom Großvater zu erbende Vermögen "verprasst" wird. -Darum will/hat Großvater Enkel mit ins Testament bezogen.

Die Frage ist nun: Wenn die Scheidung tatsächlich eintritt, was passiert mit dem Anbau. Welche Lösung ist die beste??? Das gemeinsame Nutzen der Häuser von Enkelsohn und Mutter wäre nicht unproblematisch. Wir sind auf der Suche nach Ratschlägen die es ermöglichen die Häuser nicht ganz oder teilweise zu verkaufen. Könnte mit einer Schenkung des Großvaters an den Enkel ein größerer Teil als 25% verteilt werden? Was habt ihr für Lösungsansätze??? Wir stehen noch ganz am Anfang und wollen dass es zu so wenig Streitigkeiten und Verlierern wie möglich kommt.

Vielen dank für mögliche Tipps!!!

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