Nachbarkind spielt Geige – Grund für Mietminderung?

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Da muss man als Nachbar durch! Hausmusik ist in Mietwohnungen erlaubt, wobei lediglich die üblichen Nacht- und Ruhezeiten eingehalten werden müssen.

Unter Arrest!

Hallo,

ich hoffe, mir kann hier jemand helfen. Seit 13 Jahren lebe ich in einer 2-Zimmer-Wohnung mit kleiner Terrasse zur Miete. Meine Wohnung grenzt an einen begrünten Innenhof, die Terrasse ist durch einen Zaun begrenzt. Alle Wohnungen hier, die zum Innenhof gehen, haben eine Terrasse mit Zaun.

Als ich einzog, habe ich mit Zustimmung der damaligen Hausverwaltung eine Türe in den Zaun eingebracht, wie die meisten schon vor mir. Auf dem schmalen Pflanzstreifen vor dem Zaun pflanzen sich die Leute Blumen, Käuter usw. an. Ich hatte damals beim Einzug einen Bambus gepflanzt, der - so die neue Hausverwaltung - so stark verwurzelte, dass er die Betondecke unterhalb sprengte, wodurch ein erheblicher Schaden entstanden ist. Der Bambus musste entfernt und alles sarniet werden. Es wurden aber zeitgleich auch an anderen Stellen im Innenhof solche Sanierungsmaßnahmen vorgenommen, die mit dem Bambus nicht in Verbindung standen.

Seitdem werde ich massiv vom Hausmeister schikaniert. Es wurde mir von einem Tag zum andern verboten, den Außenbereich zu nutzen, ja auch nur zu betreten. Ein neuer Bretterzaun wurde errichtet und mir wurde untersagt, eine Türe daran anzubringen.

Gleichzeitig muss ich zusehen, wie alle anderen sehr wohl nach draußen gehen und hier Anpflanzungen tätigen, es sich schön machen. Bei mir liegen Steine herum, alles ist unaufgeräumt und verwildert. Nichts wird gerichtet.

Es kommt hier mehrmals im Jahr ein Gärtner vorbei. Als ein paar Sonnenblumen vor meiner Terrasse wuchsen, hat sie der Gärtner ausgerissen und mir über den Zaun geworfen. Mein Kater ging 12 jahren raus, legte sich auf die Wiese. Das war nun auch verboten, gleichwohl keine einzige Beschwerde seitens meiner Nachbarn vorlag. Doch der Hausmeister behauptete auf einmal, das Tier störe den Hausfrieden und ich erhielt 2 Abmahnungen deswegen. Als ich wegen des ständigen Wehklagens des Tieres eine Katzenklappe anbrachte, drohte mir die Kündigung, wurde dann aber vom Eigentümer abgewendet.

Rufe ich bei der Hausverwaltung an, wird aufgelegt, man behandelt mich nur mit Verachtung, das geht alles vom Hausmeister aus. Nachbarn haben mir erzählt, dass er ständig über mich herzieht und mich als Irre bezeichnet, die weggesperrt gehört. Ich lebe zurückgezogen, zahle meine Miete, habe zu allen Nachbarn ein ausgezeichnetes Verhältnis. Trotzdem werde ich schikaniert ohne Ende. Schließlich pflanzte jemand etwas nachts vor meinem Zaun, ich glaube, den Sohn des Hausmeisters erkannt zu haben. Dann kam der Hausmeister fast täglich vor meine Terrasse und begoß das Zeug. Nach 3 Monaten zeigte er mich an wegen illegalen Drogenanbaus, denn es handelte sich, wie ich jetzt weiß, um Marihuana. Ich habe es nicht gepflanzt!

Andere bauen sich Bergolas, mir wird alles verwährt. Kann man mir das wirklich alles verbieten? Mir wird gesagt, der Außenbereich sei verboten, für andere Mieter gilt dies aber nicht. Bin für jeden Hinweis dankbar.

johanna

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Kann mich mein Mann aus unserem Haus, wofür ich mit hafte, einfach so rausekeln?

Hallo,ich hoffe,es kann mir irgendjemand weiterhelfen,ich bin momentan sehr verzweifelt:

Problem ist: Wg. Schwangerschaft haben mein Mann (39) und ich (40) vor knapp 20 J. geheiratet und auch gleich angefangen, die Scheune meiner Schwiegereltern auszubauen, wofür wir ein gemeinsames Darlehen aufgenommen haben. Trotzdem ich in den vergangenen Jahren mehrfach gesagt hatte,das Haus endlich auf uns beide umschreiben zu lassen,wurde dies unterlassen,d.h. Grund und Boden gehört noch immer meinem Schwiegervater und wir bezahlen eigentlich ein Haus ab, was rein rechtlich gesehen noch nicht einmal unser Eigentum ist. Mein Mann wurde vor zwei Jahren (wahrscheinlich schon davor) depressiv, er bekam entsprechende Medikationen, eine Therapie lehnte er ab bzw. es dauerte lange, bis er sich endlich bei einem vorstellte und da war er auch nur zweimal,wobei seine Depression sich so verschlechtere,daß die Medikamente stark erhöht wurden,das war vor rund einem 3/4 Jahr. Seit nahezu zwei Jahren macht er mir das Leben zur Hölle, schikaniert mich,wo er kann,so daß auch ich nicht mehr in der Lage war, noch irgendein normales Gespräch mit ihm zu führen. Innerhalb der letzten drei, vier Wochen hat sich das Ganze noch wesentlich verschlimmert, er hat sich ne Freundin gesucht (wobei er anfangs alles lapidar hinstellte, weil sie würde ihm ja nur zuhören und helfen), er ist sogar die letzten zwei Wochen zu dieser Dame gezogen,kam aber wg. der Arbeit vergangen Samstag wieder nach Hause und meint seit dem, er könne den Hausherrn spielen. Er reagiert nur noch aggressiv,er greift mich gleich ohne Gründe an,er verlangt von mir, ich solle unten auf der Couch schlafen,worauf hin ich ihm gesagt habe, daß ich das nicht einsehe, weil er ja gegangen wäre. Er verlangt, ich solle jetzt endlich machen, daß ich ausziehe, sollte ich das nicht freiwillig machen, würde er eben mit seinem Vater reden, der würde mich schon rauskriegen. Ich weiß nicht mehr ein noch aus. Ich war immer mit Arbeiten, habe mich um Haushalt und um unseren Sohn gekümmert, habe jeden verdienten Cent mit in dieses Haus und unser Leben gesteckt und das soll dann der Dank sein. Ich brauche wirklich Hilfe und wäre für jede Antwort sehr dankbar.

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Sonderkündigungsrecht Mietwohnung durch viel zu hohe Heizkosten?

Liebe Community, wir haben folgendes Problem:

Wir sind gerade erst im April letzten Jahres in eine neue Wohnung gezogen. Grund war dass wir Nachwuchs bekommen haben, ein Zimmer mehr brauchten aber aus der Stadt raus und weniger zahlen wollten um etwas Geld auf die Seite legen zu können.

Die neue Wohnung wird mit Nachtstromspeicherheizung geheizt. Das war eigentlich ein Grund für uns gegen diese Wohnung, allerdings der Einzige. Uns wurde dann aber von der Maklerin versprochen, dass die Stromkosten (incl. Heizkosten) nicht höher wären als 150 - 200 € mtl. Wir verließen uns auf die Vermieterin und die Maklerin, denn die Vormieter hatten angeblich auch nur einen Satz dazwischen bezahlt. Dabei handelte es sich um eine Familie mit zwei Kindern, wir sind nur zu dritt. Nachdem wir einzogen, wollte die Stromgesellschaft jedoch schon einen etwas höheren Abschlag haben, knapp über 200 € mussten wir zahlen (vorher online Preise verglichen). Wir haben dann im Winter unheimlich gespart und gefroren, und gingen davon aus dass wir dann Geld zurückbekommen und künftig einen kleineren Abschlag zahlen müssen. Wir haben von 7 Nachtstromspeicherheizungen 3 dauerhaft aus gehabt, die eine im Kinderzimmer lief nur ganz kurz (~Dezember/Januar) auf höchster Stufe, die übrigen drei Heizungen liefen auf Sparflammen. Unser Sohn ist zwei Jahre alt, da er nicht nur im Kinderzimmer spielt war das natürlich kontraproduktiv da er ständig erkältet war, das war definitiv nicht die optimale Lösung. Wir mussten über den Winter grundsätzlich mit Pullover und Jogginghose schlafen. Aber wie gesagt wir hofften Geld zurück zugekommen und planten für den nächsten Winter stromsparende Elektroheizer. Wir wurden eines Besseren belehrt wir mussten einen dicken Batzen nach Zahlen, und haben mittlerweile knapp 300 € Abschlagszahlung. Um dem entgegen zu gehen hatten wir uns im Sommer für jedes Zimmer die geplanten Elektroheizer gekauft. Allerdings haben wir jetzt, wo es schon etwas kälter wurde gemerkt, dass diese nicht ausreichend sind, und der Winter hat noch gar nicht richtig angefangen. Außerdem kommt noch hinzu, dass die Fensterrahmen aus Aluminium o.ä. sind, auf jeden Fall bringen sie die ganze Kälte von draußen rein, wenn man bei den aktuellen Temperaturen die Hand auf den Fensterrahmen legt, ist sie bereits eiskalt. Wir können auf gar keinen Fall noch einen ganzen Winter in dieser Wohnung bleiben, wir möchten nicht frieren, aber wir wollen auch keine 450 € für Strom bezahlen. Liegen jetzt schon preislich bei der alten Wohnung, und die hat uns viel mehr geboten (Garage, Garten, Fußbodenheizung u.a.) Haben wir durch den Umstand, dass uns definitiv etwas anderes versprochen wurde, hier die Möglichkeit ein Sonderkündigungsrecht wahr zu nehmen? Wir mögen diese Wohnung, wollten auch dort bleiben, gingen ja von aus dass die Elektroheizer eine Alternative sind. Aber wie gesagt es ist noch nicht richtig kalt, und die Zimmer werden jetzt schon nicht warm. Freue mich über Antworten :) Lg.

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Krankentagegeld Weiterzahlung bei Berufsunfähigkeit

Hallo, kurz zu meiner Situation. Ich bin Berufssportler, der seit Ende 2011 auf Grund einer Verletzung krank und arbeitsunfähig geschrieben ist. Ich erhalte seitdem Krankentagegeld aus meiner privaten Krankenversicherung. Vor gut 2 Monaten habe ich bei der Versicherung angerufen, da ich wissen wollte ob ich meinen Versicherungsbeitrag ( ca. 1000 Euro monatlich) etwas herabsetzen könne.

Dort gab man mir die Nummer einer Frau, die als Versicherungs Vermittlerin in meinem lokalen Bereich tätig ist. Sie teilte mir daraufhin mit, dass es während des Bezugs von Krankentagegeldes nicht möglich ist, den Beitrag zu senken. Das konnte ich natürlich auch nachvollziehen.

Einige Tage später, kontaktierte sie mich erneut und teilte mir mit, dass sie doch noch eine Möglichkeit gefunden hat, meinen Beitrag zu senken. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt einen ganz normalen Einzelvertrag. Wenn sie mich im Rahmen eines Gruppenvertrages unseres Vereins aufnehmen würde, würde alle gleich bleiben, ich würde mir nur wenige Euro monatlich sparen.

Von der Ersparnis war ich sicher nicht gerade begeistert, dachte mir aber, besser als gar nichts und unterschrieb ein einfaches Blatt, auf dem die Aufnahme in einen Gruppenvertrag stand.

Ich zahlte nun seit Sommer 2012 ca. 1000 Euro.

Leider ist meine Verletzung aktuell nicht wirklich so, dass eine rasche Besserung abzusehen ist und eine Berufsunfähigkeit zumindest in Frage kommt.

Ich war deswegen auch bereits vor einigen Wochen beim Gutachter der Krankenkasse, der mir eine Deadline etwa bis Ende des Jahres setzte ( was ich auch als fair ansehe).

Jetzt habe ich mich heute mit einem Bekannten unterhalten, der sich etwas in dieser Branche auskennt. Er erzählte mir dass bei Gruppenverträgen die Krankentagegeldzahlungen sofort bei Eintritt der Berufsunfähigkeit endet. Bei Einzelverträgen hat man in der Regel diese 3 monatige Weiterzahlungdes Krankentagegeldes nach Feststellung der Berufsunfähigkeit.

Jetzt habe ich gleich in den Versicherungsbedingungen nachgesehen und dort wirklich Unterschiede diesbezüglich gefunden.

In meinem alten Einzelvertrag, den ich bei Eintritt des Versicherungsfalls und bis August diesen Jahres inne hatte, hatte ich Anspruch auf eine Fortzahlung des Krankentagegeldes von 3 Monaten.So ist es auch üblich bei der Versicherung.

Bei meinem aktuellen Gruppenvertrag, endet die Zahlung sofort bei Feststellung der BU.

Ich hoffe wirklich auf hilfreiche Informationen bezüglich möglicher Hilfe. Was kann ich tun, wie sieht es rechtlich aus? Kann man den Vertrag wieder ändern?

Aus meiner Sicht hat mich die Vermittlerin hier ja benachteiligt ohne Ende, ob wissentlich oder nicht, kann ich nicht sagen.

Ich bin wahrlich kein Schmarotzer, der hier irgendeine Situation ausnutzen will, aber ich fühle mich hier wirklich komplett verarscht.

Vielen Dank für Eure Hilfe im voraus.

Grüße

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