Nach wieviel Jahren hat Nießbrauch den gleichen Wert wie die Immobilien?

3 Antworten

Wenn der Kaufpreis in x Jahreskaltmieten erwirtschaftet wird und die Lebenserwartung des Nießbrauchnehmers x Jahre gemäß Sterbetafel beträgt, sollten die beiden Werte gleich sein.

Z. B. Kaufpreis wird durch 30 Jahreskaltmieten erwirtschaftet und die Nießbraucherin ist 54 Jahre alt.

Es ist nicht gerne gesehen wenn man hier verlinkt, aber bei folgendem Link gibt es eine gute Erklärung dazu, die genauen Zahlen sind abhängig vom Alter etc.:

https://www.anwalt.org/niessbrauch-berechnung/

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Ja genau, so berechnet man den Nießbrauch. Aber es muss doch einen Faktor geben 15 oder 18 als Beispiel, wann Immobilienwerrt und Nießbrauch in etwas gleich sind

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Ohne Zahlen kannst Du die Frage vergessen, weil einfach zuviele Unbekannte in Deiner Gleichung sind, um es mathematisch auszudrücken.

Kann ich als Eigentümerin den Nießbrauch für eine unbewohnte Wohnung abkaufen?

Hallo, ich bin seit nunmehr 19 Jahren Eigentümerin einer Wohnung die mir meine Mutter damals mit einem Nießbrauchrecht für sie überschrieben hat. Sie hat aber nie in der Wohnung gewohnt. Lediglich ihr Möbel aus einer geschiedenen Ehe darin aufbewahrt. Sie lebt nun schon seit Jahren mit einer guten Witwenrente aus ihrer zweiten Ehe in einer Seniorenresidenz. Um als Eigentümerin die Wohnung selbst nutzen zu können, würde ich ihr gerne das Nießbrauchrecht abkaufen. Meine Mutter hat nach ihrer Scheidung meinen Vater ausbezahlen müssen. Damit sie das Zweifamilienhaus nicht verkaufen mußte, haben wir es in zwei Eigentumswohnung en umgewandelt und ich ihr zusammen mit meinem Mann eine davon abgekauft. Ihre verbleibende Wohnung wurde mir damals dann mit dem Nießbrauchrecht überschrieben. Nebenkosten hatte sie dafür bezahlt. Wir haben dann sehr viel an dem Haus modernisiert und es dadurch erheblich aufgewertet. Da wir jetzt erst davon erfuhren, dass sich das Erbtecht geändert hat und uns die Immobilie nach 10 abgelaufenen Jahren doch noch nicht ganz gehört,hätte ich gerne gewusst; 1. Geht das überhaupt den Nießbrauch abzukaufen und im Grundbuch wieder zu löschen? 2. Wie kann man den Wert eines Nießbrauchrechts dafür ermitteln? 3.Kann meine Mutter, weil sie auf das Geld nicht angewiesen ist, auch einen viel geringeren Betrag als den Wert der Wohnung verlangen? 4. Wenn es gehen würde und ich sodann Eigentümerin ohne Nießbrauchrecht wäre, inwieweit könnte mein Bruder -der nicht als Eigentümer eingetragen ist und auch keinen Kontakt zu uns hat- dafür im Erbfall - Pflichtteilsergänzungsanspruch geltend machen? Bzw. welcher Immobilienwert würde hier zugrunde gelegt?

ich hoffe, dass meine Fragestellung verständlich und nicht zu umfangreich sind? Würde mich sehr freuen wenn mir jemand antworten könnte.

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Wie können wir eine für alle Geschwisterteile gerechte Lösung des Wertausgleichs im Erbfall finden?

Folgende Situation stellt sich zur Zeit bei uns dar: Meine Frau und ich möchten das Haus der Schwiegereltern umbauen (Umbaukosten ca. 230tEuro) und dann dort einziehen. Meine Schwiegereltern bleiben im Haus auf den unteren beiden Etagen wohnen. Da mein Schwiegervater nicht möchte, dass wir Eigentümer werden und er auch gegen eine Eigentümergemeinschaft ist, hat er vorgeschlagen, dass er den Kredit bei der Bank aufnimmt und wir zur Miete dort wohnen. Leider denke ich, dass diese Lösung zu unseren Ungunsten im Erbfall ist. Meine Frau hat noch zwei Geschwister und es sind noch zwei weitere Immobilien neben dem Elternhaus, die in die Erbmasse eingehen. Im Erbfall haben wir ja bereits die Miete bezahlt, müssen dann noch die evtl. Restschuld tilgen und zahlen dann noch den durch die Umbaumaßnahme erhöhten Wert des Hauses zum Wertausgleich. Testamentarisch ist festgelegt, dass meine Frau die Immobilie erbt. Zusätzlich möchten wir aber auch verankern, dass die getätigten Umbaumaßnahmen aus der Erbmasse rausgehalten werden. Mit diesem Punkt sind aber nicht alle Geschwister einverstanden, da sie der Ansicht sind (und die Argumente kann ich nachvollziehen), dass wir ja quasi keine richtige Miete an meinen Schwiegervater zahlen (diese soll 1:1 für die Tilgung des Kredits verwendet werden), wenn dann im Erbfall die Umbaukosten wieder vom Wert des Hauses abgezogen werden. Der springende Punkt ist eigentlich, dass meine Frau und ich keine Miete zahlen wollen, wenn wir im Erbfall dann auch noch die Geschwister um den höheren Betrag durch die Wertsteigerung der Immobilie auszahlen müssen. Gibt es dazu einen Lösungsweg, wie man die Umbaukosten, die wir gerne tätigen möchten, aus der Erbmasse raushält und sich trotzdem kein Geschwisterteil benachteiligt fühlt? Dadurch, dass die Miete, die wir zahlen zu 100% in die Kredittilgung einfließt, wohnen wir praktisch mietfrei und für diese Mietfreiheit sollen die Geschwister ja im Erbfall "entschädigt" werden.

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Bezahle ich Schenkungssteuer bei Überlassung mit Niessbrauchrecht und wann fängt die Haltefrist an und welcher Wert wird herangezogen?

ich habe vor 5 Jahren die elterliche Wohnung überlassen bekommen, gleichzeitig bestand ein Nießbrauchrecht für den Überlasser (Mutter) , in der Zeit habe ich also keine Erträge oder steuerliche Vorteile gehabt sondern nur Kosten. Im Zeitpunkt der Schenkung 2011 war der Wert gutachterlich 230.000, jetzt 2016 beträgt er ggf. 495.000. Wie und wann fängt die Frist an und welche Werte zählen? Der damalige Wert von 230.000 war im Rahmen eines Freibetrages 10 Jahreszeitraums. Darüberhinaus war die Wohnung über viele Jahre mein Zweitwohnsitz. ich bitte um fachkundigen Beistand! Besten Dank PANKA

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