Rente - Versorgungsausgleich bei Scheidung: Welche Regelung gilt um verlorene Punke zurück zu bekommen?

3 Antworten

Ich habe leider keine Ahnung zu Rentenfragen. Aber bei deinen Angaben kam ich ins Nachdenken, ob denn eine Einmalzahlung von 90.000 so sinnvoll ist.

Anders könnte man ja auch so rechnen:

90.000 / 400 = 225 Monate = 18,75 Jahre

18,75 Jahre lang könntest du monatlich 400 Euro entnehmen. Wenn du das Geld gewinnbringend anlegst, sogar noch länger. Oder du kaufst dir davon eine kleine Wohnung und sparst Miete.

Und im eigenen Todesfall vor dem 18,75sten Jahr bleibt noch was für deine Erben.

gute Rechnung.

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Habs mal grob berechnet wenn du das Geld anlegen würdest, bei 400€ Auszahlung und einer Rendite von 3%(denke das ist realistisch), hättest du ca. 26 Jahre zur Auszahlung.

Wenn du also mit 65 in Rente gehen würdest, könntest du 91 werden:)...und ob du dann die 400€ noch benötigst ist fraglich, FALLS du so alt werden solltest.

Zumal wenn du Kinder bzw. Erben hast, bekommen die, wenn du z.B. nach 10 Jahren sterben solltest und es angelegt hast noch ordentlich Geld. Deine Rente würde nur eine neue Frau bekommen, sonst sind der Rest der 90' verpufft.

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@Gecko33

Hallo Lobberländer,

die Renteneinzahlung nimmt auch an den Rentensteigerungen teil.

Die Einzahlung deckt auch einen Schutz gegen Erwerbsminderung ab (wenn man lfd. Arbeitnehmer ist).

Auch Hinterbliebene (z.B. studierende Kinder unter 27) erhalten im Falle des Todes eines Elternteils Waisenrente.

Am besten einen Beratungstermin bei der Deutschen Rentenversicherung machen und diese Punkte konkret mit Zahlen belegen.

Und dann eineEntscheidung treffen.

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Ja, das zählt auch dann.

Sollte der Fall eintreten, einfach einen Antrag auf Rűckerstattung stellen.

ja, denn die freiwillige Erhöhung wirkt auf jeden Fall. Ob sich die Einzahlung rechnet, ist eine andere Frage.

Allerdings ist dabei (beim Vergleich zu anderen Anlageformen) zu berücksichtigen, dass die Rentenanwartschaft an allen Erhöhungen teilnimmt.

Viel Glück

Barmer

Scheidungsunterhalt bei Mini-Rente sowie Hartz-IV-Bezug

Mein 64-jähriger Mann ist ausgezogen und will nach 30 Jahren die Scheidung. Er bezieht inzwischen eine Rente in Höhe von ca. 600 Euro, wohnt in seinem eigenen Haus (3 Wohnungen), das er geerbt hat (wir haben Gütertrennung). Inzwischen hat er noch eine Wohnung davon offiziell für 350,-- Euro an seine 29-jährige Geliebte vermietet, die Hartz-IV bezieht. Ich bezweifle, dass die Dame die Miete tatsächlich zahlt, weil er kürzlich mal erwähnte, sie würde ihm die Miete bar übergeben, da sie keinen Dauerauftrag zwecks Mietüberweisung hätte. Ich selber bin Hartz-IV-Empfängerin und lebe mit der gemeinsamen 22jährigen Tochter zusammen in einer Wohnung. Die Tochter hat einige Semester studiert, weswegen sie dann komplett vom Hartz-IV-Bezug ausgeschlossen war. Jetzt wird wohl eine Exmatrikulation stattfinden und neuerlicher Hartz-IV-Bezug, bis dementsprechende Arbeit oder Ausbildung gefunden ist, d.h. wir würden dann für 2 Personen wieder Hartz IV bekommen. Wie sieht es denn bei einer Scheidung aus, muss einer von uns beiden dem anderen Unterhalt bezahlen? Außerdem habe ich die Möglichkeit, demnächst einen 450,-- Euro-Job zu bekommen, wovon ich ja lt. Jobcenter 170,-- behalten dürfte. Ich mache mir jetzt Sorgen darüber, dass ich diesem Menschen möglicherweise noch Unterhalt zahlen muss. Der Hartz-IV-Bezug meiner Tochter würde ja wohl hoffentlich nicht dazugerechnet werden.

Außerdem käme ja auch noch der Versorgungsausgleich dazu, der von Amts wegen durchgeführt wird. Durch diesen VA bekäme ich wieder Rentenanteile von ihm dazugerechnet, da er mehr verdient hat als ich. Das müsste ja dann wieder von seiner Rente abgezogen werden, so dass ich dann vielleicht wieder eher unterhaltspflichtig ihm gegenüber wäre?

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