Rente - Versorgungsausgleich bei Scheidung: Welche Regelung gilt um verlorene Punke zurück zu bekommen?

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4 Antworten

Ich habe leider keine Ahnung zu Rentenfragen. Aber bei deinen Angaben kam ich ins Nachdenken, ob denn eine Einmalzahlung von 90.000 so sinnvoll ist.

Anders könnte man ja auch so rechnen:

90.000 / 400 = 225 Monate = 18,75 Jahre

18,75 Jahre lang könntest du monatlich 400 Euro entnehmen. Wenn du das Geld gewinnbringend anlegst, sogar noch länger. Oder du kaufst dir davon eine kleine Wohnung und sparst Miete.

Und im eigenen Todesfall vor dem 18,75sten Jahr bleibt noch was für deine Erben.

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Kommentar von wfwbinder
29.05.2017, 09:53

gute Rechnung.

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Kommentar von Gecko33
29.05.2017, 10:17

Habs mal grob berechnet wenn du das Geld anlegen würdest, bei 400€ Auszahlung und einer Rendite von 3%(denke das ist realistisch), hättest du ca. 26 Jahre zur Auszahlung.

Wenn du also mit 65 in Rente gehen würdest, könntest du 91 werden:)...und ob du dann die 400€ noch benötigst ist fraglich, FALLS du so alt werden solltest.

Zumal wenn du Kinder bzw. Erben hast, bekommen die, wenn du z.B. nach 10 Jahren sterben solltest und es angelegt hast noch ordentlich Geld. Deine Rente würde nur eine neue Frau bekommen, sonst sind der Rest der 90' verpufft.

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Wenn die geschiedene Ehefrau stirbt und noch keine drei Jahre Rente bezogen hat, wird der Anteil des Versorgungsausgleichs auf Antrag zurückübertragen. Das gilt auch, wenn man für diesen Anteil schon Entgeltpunkte "gekauft" hat.

Dann wird die Rente entsprechend höher ausfallen.

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Ja, das zählt auch dann.

Sollte der Fall eintreten, einfach einen Antrag auf Rűckerstattung stellen.

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ja, denn die freiwillige Erhöhung wirkt auf jeden Fall. Ob sich die Einzahlung rechnet, ist eine andere Frage.

Allerdings ist dabei (beim Vergleich zu anderen Anlageformen) zu berücksichtigen, dass die Rentenanwartschaft an allen Erhöhungen teilnimmt.

Viel Glück

Barmer

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