nach unserer Scheidung läuft die Finanzierung des Hauses weiter auf meinen Exmann und mich. jetzt ist er neu verheiratet. was passiert wenn ihm etwas zustößt?

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3 Antworten

Hilfreich wäre es die ganze Story zu kennen. Also wem gehört das Haus zu welchen Teilen, was war die finanzielle Vereinbarung bei der Scheidung. Wer zahlt die Raten, Wer nutzt das (wohnt im)  Haus.

Im Normalfall bekommt einer das Haus und der andere hat einen Geldanspruch über die Hälfte der Differenz des Wertes und der Schulden. Und dieser wird mit allen anderen Ansprüchen verrechnet.

Die Bank kann einen der Kreditnehmer aus der Haftung entlassen oder auch nicht.

Also bitte mehr Infos, alles andere sind Ratereien.

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Heike:

Bei der Vermögensauseinandersetzung mit den Erben deines Ex. wird die Frage zu klären sein, wer von euch beiden den Schuldendienst - also die Zahlung der Zinsen und Tilgungsraten -  an den/die Grundpfandrechtsgläubiger nachweislich vorgenommen hat.

Bist du der Zahler, laß dir die durch Tilgung entstehenden Eigentümergrundchulden in öffentl. beglaubigter abtreten. Dann bist du Gläubigerin und kannst die Ansprüche ohne weiteres geltend machen.

Fragen dazu klärst du am besten mit den Gläubigern, nicht künftig irgendwann sondern raschmöglichst.

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Was verstehst Du unter "zustoßen"?

Verstirbt er, dann treten seine Erben an seine Stelle.

Interessanter ist aber der Fall, dass die Kreditraten von seiner Seite nicht mehr bedient werden können. Dann wird sich der KReditgeber an Dir schadlos halten, mit der Folge, das Du dann den Kredit alleine bedienen mußt, aber wegen des Grundbucheintrages weiterhin nur die Hälfte der Immobilie besitzen wirst.

Geschickter ist es da, die Immobilie alleine zu übernehmen oder sich von ihr zu trennen. Zusatzverträge die diesen Fall dann regeln helfen nur bedingt weiter.

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Kommentar von EnnoWarMal
18.04.2017, 10:20

Woher weißt du denn, dass die Fragestellerin zur Hälfte Eigentümerin des Grundstücks ist?

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