Nach Unfall: Wie hoch wird der Schaden?

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5 Antworten

Den Schaden am Auto und am Rad wirst du deiner Kfz-Versicherung melden. Die sind genau dafür da. Was das Schmerzensgeld wegen dem Knie, kann natürlich dazukommen. Das müsste dann gerichtlich geregelt werden und dafür muss auf jeden Fall ein ärztlicher Bescheid eingereicht werden. Am höchsten sind die Chancen, dass dieser bescheid gewertet wird, wenn sie noch am gleichen Tag zum Arzt gegangen ist. Es kommt etwas unrealistisch, wenn man unter starken Schwerzen leidet, dann aber "leider erst 5 Tage später zum Arzt gegangen ist, als alles wieder ok war"... Wenn der Arzt ihr aber bestätigt, dass sie Schmerzen hat, dann sieht es schlecht für dich aus. Merk dir einfach, dass man meim Unfall immer die Polizei ruft, egal was der andere sagt. So hat man keinen Ärger im Nachhinein.

wie auch immer es sein mag... Deiner Kfz-Versicherung melden und fertig. Die kümmert sich um den Schaden, die Bezahlung und Abwicklung.

Leider ist es oft so, dass viele hier Geld rausquetschen wollen. Die Dame sollte aber auch zum Doc gehen, um das mit dem Knie nachzuweisen. Aber Versicherungen kennen diese Spielchen ja.

Den Schaden unter Angabe aller Daten der Kfz-Haftpflichtversicherung melden. Die kümmert sich um alles und wird natürlich die angebliche Verletzung der Radfahrerin genau prüfen lassen.

Du solltest wissen, dass Dein Schadenfreiheitsrabatt allerdings wegen der Meldung des Schadens zur nächsten Hauptfälligkeit erst einmal belastet wird. Hat der Versicherer nach Prüfung keine Aufwendungen, wird das später korrigiert.

Du brauchst Dir allerdings keine Sorgen machen. Bis die SFR-Belastung entstehen Dir keinerlei Kosten.

Ich kann Dir nur dringenst raten sofort diesen Sachverhalt Deiner Kfz-Haftpflichtversicherung zu melden. Dazu bist Du verpflichtet. Die Haftpflicht wird dann die Regulierung des Schadens übernehmen. Die muß Dich auch bei der Abwehr von Schadensersatzansprüchen unterstützen. Mach Dir wegen des Schadensfreiheitsrabatts mal keine Gedanken: Wenn das wirklich nur eine Bagatelle war, kannst Du den Schaden zurück kaufen. Das bedeutet, Du bezahlst der Versicherung die Auslagen und das wars dann. Den Nachweis des Schadens im übrigen muß der Geschädigte führen. Nicht Du must Dich insofern entlasten, sondern das Unfallopfer muß nachweisen, das es tatsächlich Verletzungen hatte.

Eine Haftpflichtversicherung ist in erster Linie auch ein Rechtsschutzversicherung. D.h. sie prüft ob gegen dich überhaupt ein Schadensersatzanspruch gerechtfertigt ist. Damit hast du die Sicherheit, das du nicht abgezockt wirst.

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