Nach über 4 Jahren Mietsvertrag, werden erneut Gehaltsnachweise/ Arbeitsvertrag gefordert?

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4 Antworten

Ich finde ja, es ist ein sehr kulantes Entgegenkommen des Vermieters, sich auf die verspätete Mietzahlung einzulassen. Entsprechend würde ich nun auch entgegenkommend den geforderten Nachweis übergeben.

Da ist doch nur jemand etwas beunruhigt über die Sicherheit der zukünftigen Mietezahlung, mit Deinen Daten passiert doch weiter gar nichts. Nur der Vermieter kann wieder besser schlafen.

Ein Recht hat er sicher nicht auf die Unterlagen. Aber er könnte evtl. das mündlich erteilte Einverständnis zur Zahlung am 15. zurückziehen und zukünftig wieder auf vertragsgemäßer Zahlung bestehen.

Die Regelung bezüglich dem 15. jeden Monats erfolgte schon letztes Jahr im Sommer, nur aufgrund der Regelung des Arbeitgebers - das die Zahlungen nicht mehr am 01. des Monats erfolgt, sondern zum 15.

Die Miete kam die fast 5 Jahre wie das Mietverhältnis besteht nie zu spät, da Dauerauftrag.

Meinerseits wurde die Kopie des neueren Arbeitsvertrages auch schon übergeben, allerdings die Lohnhöhe geschwärzt.

Wir wohnen hier auch nicht in einer Kleinstadt oder Großstadt - sondern in einer ländlichen Region. Worauf ich hinaus möchte ist, das leider Gottes auch immer wieder "tratsch" erfolgt und ich damit gewisse Sachen unterbinden möchte (Neid, Dorftratsch etc. pp. - ja das war leider vor Jahren schon mal Thema und jetzt in der Corona Zeit erst Recht).

Würde diese Thematik nicht vorhanden sein, hätte ich auch keine Gedanken diesbezüglich, leider muss ich das mit einbeziehen im Betrachtungswinkel.

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@xXSlykorXx

Ja sicher, ich gehe auch nicht immer auf Vermieterwünsche ein. In dem Fall wird aber die verspätete Mietzahlung vielleicht eher zu Tratsch geführt haben oder das "Verbergen" der Gehaltshöhe bzw. das "undankbare Querulantentum" wird zu ebensolchem führen.

Ich wollte nur auf eine wohl bestehende Ängstlichkeit des Vermieters hinweisen und hatte da so ein gewisses Bild vor Augen. Aber wenn es Dir wirklich so gegen den Strich geht, dann solltest Du dem Wunsch nicht nachkommen, ist ja Deine Entscheidung.

Allerdings halte ich es trotzdem für möglich, dass die Regelung des Zahlungsdatums jederzeit zurückgezogen werden kann. Kommt dann wohl auf den Tonfall der Kommunikation an (Verständnis zeigen, auf regelmässige Zahlung seit 5 Jahren hinweisen und trotzdem ablehnen).

Nur mal nebenbei, lasse ich meine Vermieterin z.B. auch nicht in die Wohnung, wenn sie am Sonntagmorgen um 10h unangemeldet vor der Tür steht, und den Wasserzähler ablesen will. Seitdem fragt sie telefonisch nach dem Zählerstand. Und wirft mir Erstattungen in bar in den Briefkasten.

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@Andri123

Vielen Dank für deine Anteilnahme dazu. :) Selbstverständlich verstehe ich worauf Sie (du?) hinaus wollen.

Der Tratsch damals vor Jahren resultierte nicht daraus, das man darum ein Geheimnis gemach hat, im Gegenteil da war es ja auch von Nöten um die Wohnung zu beziehen, aber ich sehe es jetzt nicht für nötig, für den Grund das man die Miete erst zum 15. zahlt ( es ging ja um den Nachweis, das man das Gehalt am 15. bezahlt bekommt und nicht am 01. des Monats, allerdings nicht um die Höhe).

Dass das (ehemalige) freundschaftliche Verhältnis mittlerweile etwas angespannt ist, beruht eher auf der Privaten Ebene (unsere jeweiligen Kinder gehen in die gleiche Kita und da gab es eben Uneinigkeiten), seitdem gibt es immer mal wieder kleine Pickerein, die auf die geschäftliche Ebene versucht werden auszuführen(Mietverhältnis).

Ich möchte es eben relativ klein halten bzw. nicht auf die geschäftliche Ebene überlaufen lassen. Deswegen hier auch die Frage, ob ich im nachhinein nach fast 5 Jahren das erneut offen legen muss, in welcher Höhe mein jetziges Gehalt liegt.

Da eine gewisse Profitgier mittlerweile an den Tag gelegt wird (das separate Geschäft leidet wissentlich halt auch unter der Pandemie Zeit) und das neue große Eigenheim bezahlt werden muss.

Selbstverständlich verurteile ich hier niemanden, ich möchte nur so wenig wie möglich den Ball flach halten, allerdings auch nicht zu allem Ja und Amen sagen müssen.

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@xXSlykorXx

Korrektur zum letzten Satz: *ich möchte nur so gut wie möglich den Ball flach halten*

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@xXSlykorXx

Nein, Du musst die Verdienstnachweise natürlich nicht vorlegen, das hatte ich doch bereits 2x geschrieben, ebenso wilees und corracta.

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Sorry - aber die Höhe Eures aktuellen monatlichen Einkommens geht den Vermieter nichts an. Und selbst wenn es nur noch die Hälfte dessen wäre, was Ihr zum Zeitpunkt Eures Einzuges zur Verfügung hattet - oder wenn ihr zwischenzeitlich von Transferleistungen - Hartz IV - leben würdet - alles kein Grund Euch z.B. die Wohnung zu kündigen.

Nee, kann er nicht verlangen.

Einfach wieder zum 1. zahlen, dann ist Ruhe. Habt ihr keine 3 Monatsgehälter Reserve?

Du musst die Auskunft nicht geben, er hat dem ja schon mündlich zugestimmt und du überweist ja schon länger zum 15.ten. Ich kann seine Nachfrage auch nicht nachvollziehen! Sogar wenn du die Miete nun nicht mehr zahlen kannst, geht es Ihn nichts mehr an! Da es ja sein kann, dass du vom Amt unterstützt wirst(nur als Beispiel).

Ich würde mich an einen Mieterverein wenden und diesen um Hilfe bitten, damit dieser sich einschaltet.

Vielen Dank für deine Antwort Correcta! :) Einige Erklärung sind weiter oben unter einem anderem Kommentar.

Sicherlich ohne gleich mit einem Mietverein um die Ecke zu kommen, würde ich gern auf eine gesetzliche Festlegung freundlich hinweisen, leider habe ich diesbezüglich nur Angelegenheiten gefunden, bei einem Neu Bezug einer Wohnung, was bei unserer Angelegenheit nicht zutrifft.

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@xXSlykorXx

Naja er hat es dir mündlich zugesichert... du hast die ganze Zeit nun so bezahlt, es gibt überhaupt keinen Grund überhaupt etwas vorzulegen.

Ich würde es daher weiterhin ablehnen, da er kein Anrecht darauf hat, da der Vertrag schon besteht. Solltet Ihr euch nur nicht einig werden, solltest du über die Hilfe vom Mieterverein nachdenken.

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