Nach Scheidung die Hälfte weg?

4 Antworten

Es geht um den Zugewinnausgleich.

Also wie der Name sagt, wird ausgeglichen, was beide während der Ehe an Vermögen dazu gewonnen haben.

Also (in Deinem Fall) er am Anfang der Ehe 36 Wohnung mit dem Wert, abzüglich etwaiger Belastungen. Sie Am Anfang der Ehe 0,-.

Am Ende der Ehe (Zeitpunkt Scheidungsantrag), Wert seiner Wohnungen abzüglich Belastungen. Bei Ihr Wert des Vermögens. ggf. 0,-.

Nehmen wir an Sein Anfangsvermögen war 3,6 Mio. und sein Endvermögen ist 6,0 Mio., dann ist sein Zugewinn 2,4 Mio. Ihr Zugewinn wäre 0,- Euro. Somit würde dieser Unterschiedlich mit 1,2 Mio. in bar ausgeglichen.

Damit klärt sich dann auch die Frage, ob er einen nachehelichen Unterhalt zahlen müßte, denn von den 1,2 Mio. kann sie halbwegs vernünftig leben.

Natülich können die beiden einen Ehevertrag schließen und damit den Zugewinnausglcieh vermieden.

Aber dann würde natürlich nachehelicher Unterhalt greifen udn der kann nicht (unter diesen Umständen) ausgeschlossen werden. Die Lage des wirtschaftlich Schwächeren darf in einem solchen Vertrag nicht ausgenutzt werden.

So einfach ist das nicht: Man vergleicht Anfangs- und Endvermögen beider Ehegatten und der Unterschied wird ausgeglichen. Einfach Wohnungen abzählen ist also nicht. Man muß Wertunterschiede ermitteln und die dann in bar auszahlen.

Wie man das verhindern kann? Ohne Ehevertrag läuft da eben nichts. So einfach ist das. Den Ehevertrag muß man ohnehin beim Notar abschließen (die paar Euro Gebühren wird ein so wohlhabender Mann ja wohl noch verkraften können) und der Notar übernimmt dann die Formulierung. Dann kann man gleich den Unterhalt mit einbinden. Auch da gibt es nämlich viel zu beachten. Ob eine Frau einen Mann dann noch heiraten will, wenn er schon die Scheidung in Planung hat, ist die andere Frage.

Was vor der Ehe an Vermögen bestand wird bei einer Scheidung auch nicht aufgeteilt. Bei den Vermögen die während der Ehe entstanden muss mit dem Zugewinnausgleich gerechnet werden. Im Bereich des Ehegattenunterhalts ist zu unterscheiden zwischen Trennungsunterhalt, der während einer Trennung, aber noch in der bestehenden Ehe gezahlt wird und Geschiedenenunterhalt (nachehelicher Unterhalt). Daher ergeben sich durchaus verschiedene Regelungen im Bezug auf den finanziellen Ausgleich unter Eheleuten. Zu beachten ist aber, dass der Unterhalt für Kinder immer Vorrang vor den Ehegatten bzw. Partnern hat. Hier weitere Infos. http://www.unterhalt.net/ehegattenunterhalt.html

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