Nach notariellem Erb- und Übergabevertrag ein Kind Erbe - bleibt anderes Kind gesetzlicher Erbe?

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Die Erbvereinbarung bezog sich ja nur auf das Erbe der Eltern.

Nicht auf etwaige weitere Ansprüche. Das geht nun zu gleichen Teilen an die beiden Söhne.

kann man trotzdem erben, wenn man mal ein Erbe ausgeschlagen hat?

Meine verstorbene Tante ( ohne Kinder ) hatte im Testament verfügt, dass das Haus an die Kirche geht. Jetzt hat die Kirche abgelehnt. Der Bruder der Tante hatte beim Tod eine hohe Schuldensumme und die Kinder haben das Erbe ausgeschlagen. Eine Schwester ( mit Kindern ) lebt noch. Geht jetzt das Haus an die Schwester allein oder werden die Kinder vom verstorbenen Bruder auch berücksichtigt?

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Eine Bekannte von mir ist diese Woche überraschend gestorben. sie war nie verheiratet und hat keine Kinder. Es gibt nur einen Bruder und eine Schwester beide mit Kindern. Nun ist der Bruder bereits in die Wohnung der Verstorbenen gegangen und hat Schmuck und eine teure Jacke der Verstorbenen an eine Bekannte verschenkt. Dürfte er das überhaupt? Vorausgesetzt es gibt kein Testament, gibt es dann eine Erbengemeinschaft? Dürfte er dann überhaupt allein in die Wohnung?

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Übernahmeverpflichtung der Hofübernehmerin für Beerdigungskosten der Mutter?

Meine Freundin hat Beerdigungskosten von 6.000,00 Euro für ihre verstorbene Mutter gezahlt. Denn die andere Tochter, die die Landwirtschaft erhalten hat, hat in dem Übergabevertrag sich damals verpflichtet, die Kosten einer standesgemäßen Beerdigung zu zahlen, hat aber bereits vor der Beerdigung klargestellt, dass sie die Kosten der Beerdigung nicht übernehmen wird. Kann die Freundin, die natürlich für die Beerdigung sorgte und das Beerdigungsinstitut beauftragte, die Kosten von 6.000,00 Euro von der Schwester und Hofübernehmerin verlangen?

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Testament oder Erbvertrag Ehevertag gültig wer bekommt Haus?

1972 schloss ein Ehepaar ein Ehe- und Erbvertag ab, in dem unter anderem der Bruder des Ehemannes ihr Hausgrundstück als Vermächtnis bekommen soll nachdem auch der längst lebende verstorben ist.

Sollte der Bruder also Vermächtnisnehmer vorher sterben, sollen dessen Abkömmlinge es bekommen. Da behält sich das Ehepaar aber ausdrücklich das Recht vor, Teilungsanordnungen zu treffen soweit die Abkömmlinge des Vermächtnisnehmers zum Zuge kommen. Hierbei können einzelnen Abkömmlingen auch größere Miteigentumsanteile bis zur Hälfte des Grundstücks zugeteilt werden, im übrigen soll das Vermächtnis vertragsgemäß sein es sei denn, die Eheleute bekommen selbst noch Kinder.

1996 schreibt das Ehepaar ein handschriftliches Testament und setzten sich gegenseitig als alleinerben ein.

2004 verstirbt der Ehemann und beide Schriften werden eröffnet.

Das Ehepaar hat keine Kinder bekommen und der Bruder des Ehemanns ist 2006 verstorben und hat 2 Kinder.

Da sie aber all die Jahre weder den Neffen oder Nichte ihres Mannes sah hat sie ein noterielles Testament geschrieben in dem sie ihre Nachbarsfamilie die ein familiäres Verhältnis zu ihr haben als Erben eingesetzt.

Im Testament steht ich bin nicht an einen Erbvertrag gebunden und alles bisherige Widerrufe ich hiermit. So hofft sie, dass die Nachbarsfamilie, die sie auch pflegt, das Haus bekommt.

Sie möchte auf gar keinen Fall, dass diese beiden das Haus bekommen, weiß aber selbst nicht ob dieses Testament so ausreicht. Sie ist der Meinung, wenn ich gestorben bin brauchen die auch nicht mehr kommen.

Wer würde in so einem Fall das Haus bekommen?

Könnte Sie das Haus schon vorher auf die Familie umschreiben lassen oder was wäre, wenn sie das Haus verkauft?

Oder würde es nach der Testamentseröffnung allen zustehen falls vorher nichts gemacht wird?

Danke schonmal im Voraus.

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