Nach Jobwechsel über Lohnsteuergrenze?

3 Antworten

Was du netto verdienst, interessiert eigentlich keinen. Insofern sind deine Zahlen auch nicht tauglich, um irgendetwas Konkretes auszusagen, insbesondere weil auch noch die Einkünfte aus dem Meseservice fehlen.

Bei der Einkommensteuer funktioniert es so, dass zunächst für jede Einkunftsart die Einnahmen notiert werden und dann die relevanten Ausgaben ebenfalls. Die Differenz sind die jeweiligen Einkünfte. Bei dir also:

  1. Arbeitslohn minus Werbungskosten (gegebenenfalls Pauschbetrag)
  2. Messeeinnahmen minus Betriebsausgaben

Bei der Messegeschichte ist zu beachten, dass die erhaltene Umsatzsteuer ebenfalls Betriebseinnahmen sind und die an das Finanzamt abgeführte Umsatzsteuer Betriebsausgaben. Bei den Vorsteuern entsprechend korrespondierend.

Wenn du die Einkünfte ermittelt hast, werden Sonderausgaben, ausßergewöhnliche Belastungen und ein paar Nebengeräusche abgezogen nd du kommst zum zu versteuernden Einkommen.

Auf dieses wird dann die Einkommensteuer berechnet. Die wird verglichen mit deinen Vorauszahlungen (Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer usw.) und die Differenz ist dann die Nachzahlung bzw. Erstattung.

Insofern ist die Antwort von "barmer" widersprüchlich, da er unterstellt, es würde zwei Abrechnungen geben.

In der Steuererklärung sind immer die Bruttoeinnahmen (ggf. abzgl. Betreibsausgaben/Werbungskosten) anzugeben.

Für die Messetätigkeit musst du eine EÜR erstellen, da das gewerbliche Tätigkeit ist, ebenso ein Umsatz- und Gewerbesteuererklärung. Du solltest dich an einen Steuerberater wenden.

Hallo,

ja , die Lohnsteuer wirst Du wohl über die EstErklärung zurückbekommen. Aber die Messetätigkeit mußt Du auch erklären und wirst vielleicht etwas zahlen müssen.

Viel Glück

Barmer

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ich werde in diesem Jahr nur einen Monat sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein, in diesem allerdings über 667€ (Freibetrag pro Monat) verdienen, jedoch unter 8004€ (Freibetrag pro Jahr). Ich hatte keine anderen steuerlich relevanten Einkünfte in diesem Jahr und werde (ausser diesem einen Gehalt) voraussichtlich auch keine haben. Ich nehme an, dass mir dennoch ganz normal Lohnsteuer (in meiner betreffenden Steuerklasse) abgezogen wird. Dass ich dieses Geld im nächsten Jahr im Rahmen einer Einkommensteuererklärung wiederbekommen kann, ist mir bewusst. Ich würde jedoch gern wissen, ob es möglich ist, dem Finanzamt meinen Sachverhalt zu schildern und quasi gar nicht erst Lohnsteuer zu zahlen.

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Lohnsteuer zurück? Gehalt vom letzten Jahr in diesem Jahr erst beim Gehalt, darum hohe Lohnsteuer

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ich habe eine Frage: Nach meinem Studium habe ich im Dezember 2009 eine Arbeit bekommen. Da gewisse Daten meiner Versicherung noch nicht bis Mitte Dezember vorlagen, wurde mir für Dezember ein Scheck mit meinem Lohn ausgestellt. Der Arbeitgeber hat den Lohn also erst im Januar mit berechnet, was zur Folge hatte, dass ich im Januar auf meinem Lohnzettel einen doppelt so hohen Lohn wie normal hatte. Ich habe also auch für 2009 keine Lohnsteuerbescheinigung bekommen.

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Nun frage ich mich, wie ich das bei meinem Lohnsteuerausgleich (für 2009 oder 2010?) angeben kann, damit ich diesen Differenzbetrag wieder bekommen kann. Oder ob ich den überhaupt wieder bekomme. Ich habe als Beleg den Durchschlag des Schecks mit der Zahlung im Dezember und meinen Lohnzettel von Januar, der das auch mit aufführt.

Habe bei ELSTER nichts gefunden, wo ich das irgendwie angeben könnte.

Weiß jemand Rat?

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