Nach 3 Monaten immernoch kein Kindergeld/Elterngeld. Wie kann man das beschleunigen?

2 Antworten

Mal anrufen und fragen ob noch Unterlagen fehlen um sich in erinnerung zu bringen. Möglichst nicht beschweren und keinen Ärger machen. Das dann erst, wenn sich innerhalb von 14 Tagen anch dem Anruf nichts tut.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass mal anrufen und höflich nachfragen gar nichts bewirkt. Sie sollten auf jeden Fall sofort schriftlich Ihren Anspruch auf Kindergeld geltend machen. Die Entscheidung von Seiten der Kindergeldkasse kann auch dann noch Monate auf sich warten lassen.

Komplette Kürzung Aufgrund Kindergeld Rückzahlung?

Schönen guten Tag, folgendes Problem ist heute aufgetreten

Meine Freundin, neu frisch Geborene Tochter (7.11.17) sowie ich bilden eine Bedarfsgemeinschaft. Nun erhielten wir unsere regulären Bedarfssatz von 368 und unserer Tochter wurde 237 (ohne Kindergeld Berechnung) zugesprochen. Nun wo wir endlich den Bescheid über Kindergeld erhielten und ihn direkt abgegeben hatten ereilte uns ein Brief von einer Kürzung. Wo meiner Freundin und meiner Tochter ein "Einkommen" Angerechnet werden. Bei meiner Freundin sind es 117 Euro (Kindergeld, laut dem Bescheid) und bei meiner Tochter 237€ Kindergeld "Verdienst". Doch das kann doch nicht sein, zumal meine Tochter keine Einkünfte haben kann, da die Kindergeld beauftragte meine Freundin ist. Zudem Berechnen sie meiner Tochter ihre komplette Leistung (die sie erhalten haben sollte). Nun wird meine Tochter mit 0 Euro berechnet, somit ist sie 45€ unter den von Ihnen berechneten Mindessatz. Sowie wir 117 Euro zusätzlich weniger aufgrund des angeblichen "Einkommens" Monatlich haben. Womit nicht nur sie unter den Mindessatz sondern auch wir drunter stehen.

Sie begründen es wohl Aufgrund einer Überzahlung von den letzten 2 Monaten (da sie, Dumm wie sie sind) das Kindergeld nicht berechnet haben und uns 2x die 237€ Rückzahlung geleistet haben. In den von ihren geschriebenen Dokument, steht keinerlei was von den nächsten Monaten, was wir dann allg. bekommen, ob es nur Zeitlich begrenzt ist bei unserer Tochter usw.

Nun wollte ich Einspruch einlegen. Kann ich es bei Ihnen verwenden, mit dem Angeblichen "Verdienst" meiner Tochter? Den sie nun voll abziehen? Und wie sie auf die 117 Euro Verdienst meiner Freundin kommen? Ist das Rechtens, haben sie ein Fehler gemacht? Ist es normal, dass man sich dazu Äußern sollen, obwohl sie nicht mal geschrieben haben wie es nun weiter gehen soll? Was empfehlt ihr? Bin für jede Hilfe Dankbar.

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Immofinanzierung platzt wegen Schufa, HILFE!?

Hallo zusammen,

ich hyperventiliere gleich und brauche dringend Rat... wir haben ein Haus gekauft. Natürlich waren wir vorher bei der Bank, alles kein Problem, solides Angebot erhalten, unterschrieben und an die Bank geschickt, die haben uns eine Finanzierungsbestätigung und die Grundschuldbestellung ausgehändigt und es hieß vom Berater: Sie können den Vertrag dingfest machen! Also sind wir zum Notar, alles war prima.

Am letzten Mittwoch haben wir dann alle Unterlagen von der Bank erhalten, Finanzierung war also fix, die Bank hat uns noch eine Flasche Wein geschenkt. Samstag der totale Schock: ein Ablehnungsschreiben! Grund: Angaben in der Schufa! Da bin ich fast vom Glauben abgefallen, denn mit der Schufa hatten wir noch nie was am Hut, geschweige denn irgendwelche Einträge! Wir haben auch keine anderen, großen Finanzierungen oder so, also haben wir uns erst mal auf die Suche nach der Ursache gemacht und nachdem ich heute morgen mit der Bank, der Schufa und tausend Leuten gesprochen habe, bin ich dahinter gekommen: es liegt an einer Streiterei die wir seit einigen Monaten mit einem Kreditkartenunternehmen haben. Nix wildes, es geht im Grund auch gar nicht um Geld bzw. geht es um EINE Buchung aus Januar, die ich mich weigere zu zahlen, weil sie doppelt ist. Ist ja auch egal, auf jeden Fall haben die den Kreditkartenbetrag von 2500 EUR (der aber bis auf 120 EUR ausgeglichen ist) markiert mit "vertragswidriges Verhalten", so hat es mir der Bankberater gesagt. Warum und wieso konnte man mir beim Kreditkartenunternehmen nicht sagen, dort schaut auch online alles normal aus, allerdings scheint meine Karte gesperrt zu sein. Post haben wir auch keine bekommen.

ABER: was machen wir nun? Wegen einer Streiterei um 120 EUR kann doch nicht unsere Hausfinanzierung in die Brüche gehen? Die Bank sagt: die Schufa hat sich geändert, deswegen treten wir von der Finanzierung zurück und so wie sie jetzt steht, würde auch kein anderer finanzieren, denn die Immofinanzierung steht AUCH in der Schufa, da sie ja erstmal genehmigt wurde und es dauert, bis das wieder raus ist. Das Kreditkartenunternehmen sagt: uns doch egal, wir dürfen das, denn auch wenn mit einer Zahlung nicht einverstanden sind, müssen Sie sie erstmal leisten. Jetzt den ausstehenden Betrag überweisen, dass könne ich machen, aber es würde einige Wochen dauern, bis der Schufa-Vermerk dann raus ist. Schufa sagt: wir tragen nur ein, was wir erhalten und können nichts dafür, rausnehmen tun sie es aber nicht.

Ich bin völlig verzweifelt und weiß nicht, was ich machen soll. Wie sollen wir vorgehen? Ich habe echt Angst!!

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Umsatzsteuer abbezahlen. Wie?

Ich will gerne meine Geschichte erzählen und um euren Rat fragen. 2006 war ich als CNC-Fräser in einem kleinen Privatunternehmen eingestellt. Arbeit war sehr interessant und Betriebsklima war super. Nach ungefähr einem Jahr war Betrieb Insolvenz und es war von einem „Mitarbeiter“ übernommen. Ungefähr 3 Monate habe ich kein Lohn erhalten, aber weitergearbeitet. Dann war endlich Insolvenzgeld von Arbeitsamt da und es war alles wieder im grünen Bereich. Nach der Übernahme ging es wieder weiter, es war ein Lehrling eingestellt und wir waren zu dritt – Chef, Lehrling und ich. Im 2009 war es schlechte Auftragslage und inzwischen haben wir auch Kurzarbeit gehabt, also im Endeffekt war Betrieb wieder Insolvenz. Diesmal hat es auch länger gedauert ca. 6 Monate. Insolvenzverfahren war meines Wissens durch die Bank gestartet. Diese schlechten Zeiten haben wir auch überlebt. Dann war Betrieb durch die Frau meines Chefs übernommen und es ging weiter. Wir haben für Automobilindustrie Vorrichtungen gebaut, also es war Einzelteilanfertigung, was Interessanteres kann man auch nicht wünschen. Meine Frau hat mich auch immer voll unterstützt, weil sie hat gewusst, dass für mich eine Interessante Job mehr Wert war als höher Verdienst. Ende 2012 ist der Vermieter zu uns gekommen und hat uns mitgeteilt, dass die Halle verkauft wird. Für 1 Mio. Euro könnten wir die Situation noch retten, aber dieser Betrag haben wir leider nicht gehabt. Unsere Bank hat uns auch nicht unterstützt. Halle war verkauft und innerhalb 6 Monate müssten wir raus. Es waren wieder schlechte Zeiten. Lohn war zum Teil bezahlt zum Teil nicht. Fragen Sie mich nicht wieso ich damals nicht aufgehört hab, weiß selber nicht. Bank hat uns wieder nicht unterstützt und die Chefin hat Insolvenz angemeldet. Bank hat uns mitgeteilt, dass die Maschinen für 46.000 versteigert werden. Dann hat mein Chef einen Bekannten Bauunternehmer gefunden der diese CNC-Maschinen rausgekauft hat. Inzwischen hat er mir ein Vorschlag gemacht, dass ich ein Unternehmen gründe und diese Maschinen vom Bekannte lease. Ich habe alles abgewogen und zugestimmt. Wir haben eine neue Halle gefunden und umgezogen. Ganze Umzug hat fast 10.000 Euro gekostet (Kran + LKW + Personal). Dann habe ich bei der Sparkasse ein Existenzgründerzuschuss beantragt in Höhe von 150.000 Euro. Die Herren dort haben mir gesagt, dass solange der „Entscheidungsprozess“ läuft, ob ich diesen Zuschuss erhalte oder nicht, darf ich nicht produzieren, also ich darf keine Rechnungen schreiben, sonst wird das keine Existenzgründung mehr, sondern ein laufendes Unternehmen. So blöd wie es klingt wir haben auch nichts produziert und auf Antwort gewartet. Nach 5-6 Monaten hat mich bei der Sparkasse jeder Hund gekannt, es hat aber nichts gebracht. Bis heute ist die Entscheidung mir unbekannt. Inzwischen haben auch Kunden eins nach dem anderen gesagt, dass sie nicht mehr warten können, was auch voll verständlich ist.

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5 Jahre falsche Nebenkostenabrechnungen bekommen

Ich wohne seit Februar 2008 in der aktuellen Mietwohnung. Der Vermieter vermietet noch weitere Wohnungen im gleichen Mehrparteienhaus. Von ersten Jahr an hatte ich Nebenkosten-Nachzahlungen zu leisten, die von Jahr zu Jahr immer höher wurden. Als ich bei 245 Kaltmiete (29 m² Wohnung) und 80 Euro Nebenkostenvorauszahlungen für 2012 eine Nachforderung von über 600 Euro erhalten habe, habe ich einen Nachbarn im gleichen Haus um seine Abrechnung gebeten zum Vergleich. Zu meiner Überraschung hatte er bei größerer Wohnfläche deutlich weniger Miteigentumsanteile (MEA) für die Umlagekosten auf seiner Rechnung als ich. Also habe ich den Vermieter gebeten, mir die Nachweise über die MEA der Wohnung zukommen zu lassen und die Zahlung zunächst nicht getätigt.

Nach 5 (!) Monaten habe ich endlich eine Liste aller MEA des Hauses erhalten, in der auch die Apartmentnummern und Quadratmeter der einzelnen Wohnungen standen.

Das Ergebnis: Ich habe seit Einzug die Nebenkostenabrechnungen für die Nachbarswohnung (51m²) - inklusive deren Heizkosten - bekommen und bezahlt! In den Nebenkostenabrechnungen stand außer den MEA nur die Apartmentnummer (die beide nicht aus meinem Mietvertrag hervorgehen!) und mein eigener Name. Ich hatte sogesehen also gar keine Chance, die Fehlzuordnung der Wohnungen festzustellen.

Meine Frage: Habe ich eine Chance, die Abrechnungen bis 2008 neu zu erhalten und das zu viel gezahlte Geld zurück, oder kann der Vermieter sich auf Verjährung berufen? Ich bin ja der Meinung, dass ich selbst bei größter Sorgfalt gar keine Chance hatte, den Fehler zu bemerken. Es geht um deutlich über 1000 Euro. Oder kann ich zumindest die Abrechnungen der letzten x Jahre mit der aktuellen, korrigierten Forderung verrechnen?

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