Nach 3 jähriger Krankheit wieder arbeiten

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2 Antworten

Dein Arbeitgeber muss einer Wiedereingliederung zustimmen, darf diese aber ****nicht verlangen.** Es liegt im Ermessen Deines Arztes, der Dich arbeitsfähig schreibt, wenn er es verantworten kann. Sobald dies der Fall ist nimmst Du Deine Arbeit wieder auf - Punkt!

Sollten wider Erwarten Schwierigkeiten auftreten musst Du Dir keine Sorgen über Mittellosigkeit oder nicht vorhandene Krankenversicherung machen. Wenn alle Stricke reißen meldest Du Dich bei der ARGE und beantragst ALGII.

Damit bist Du dann krankenversichert und erhältst Geld für den täglichen Lebensunterhalt.

Es wäre ja noch schöner, wenn der Staat Menschen, die gewillt sind zu arbeiten, auf der Straße stehen lässt, während so mancher Schmarotzer auf Steuerkosten lebt und noch nie selber etwas eingezahlt hat.

Ich wünsche Dir viel Glück!

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Kommentar von Gaenseliesel
11.04.2013, 16:24

kaum richtig warm geworden und schon dies : ........ " Es wäre ja noch schöner, wenn der Staat Menschen, die gewillt sind zu arbeiten, auf der Straße stehen lässt, während so mancher Schmarotzer auf Steuerkosten lebt und noch nie selber etwas eingezahlt hat.

... lach.... aber ich stimme Dir voll zu Primus !!!!! ;-))))) K.

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Grundsätzlich kann meines Wissens nach der Arbeitgeber eine Wiedereingliederung nicht erzwingen. Im Gegenzug hast du jedoch auch keinen Anspruch darauf, dass der Arbeitgeber der Eingliederung zustimmen muss. Sprich noch einmal mit deinem Arbeitgeber und versuche eine Regelung zu finden. Vielleicht kannst du Anfangs tatsächlich ein paar Stunden weniger arbeiten (wenn du das finanziell hinbekommst) und diese ggf. in einigen Monaten nacharbeiten. So ist es eine etwas andere Art von Eingliederung (die dir vielleicht auch etwas entgegenkommt).

Andererseits ist natürlich die Frage, wieso die Rentenversicherung die Wiedereingliederung ablehnt. Bist du tatsächlich im derzeigen Job nicht mehr richtig einsatzfähig? Sprich hier noch mal persönlich mit dem Sachbearbeiter und reiche ggf. ein Gutachten deines Arztes ein, dass die Einschätzung der Rentenversicherung nicht stimmt.

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Kommentar von karch
11.04.2013, 22:35

ich danke euch beiden für eure schnelle Nachricht. Von der ARGE bekomme ich keinen Cent da mein Lebenspartner bei mir wohnt.Sie meinten er sollte für mich aufkommen,oder aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen. Aber krankenversichern müsste ich mich selbst,denn das ginge wiederum nicht über den Lebenspartner.Was sind das für Gesetze!!!! Ich habe über 34 Jahre gearbeitet und jetzt stehe ich so hilflos da und weiß nicht weiter. Ich habe verschiedene Gutachten ,darin steht dass ich meine jetzige Tätigkeit nicht mehr ausüben sollte, aber was bleibt einem übrig wenn man keinen anderen Job findet ( mein Ordner läuft schon über mit Bewerbungen und Absagen.) Ich muss morgen meinen Arbeitgeber anrufen und ihm sagen,dass ich keine Eingliederung bezahlt bekomme.Wie wird er wohl reagieren??? Ich könnte im Mai bei einem anderen Arbeitgeber anfangen für die selbe Tätigkeit aber nur 500€ !!!!! weniger wie bei meinem alten Arbeitgeber...... was meint ihr dazu....

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